Der Wirkungsgrad von Tesla Model S und VW Passat B7 - Eine Vorlesung


Steven Biele
Steven Biele

Ich freue mich immer wieder über Ihre technischen Vorträge, aber diesmal sind doch einige Ansatz-Fehler gemacht worden. Die Formeln passen soweit, nur wurden sie teils mit den falschen Referenzwerten weitergerechnet. Sie vergleichen beim Passat W80 mit dem Durchschnittsverbrauch 67,7 kWh. Ergibt 18% Wirkungsgrad. Nun gut, dann müssen Sie aber auch beim Tesla *W80* mit dem Durchschnittsverbrauch 23 kWh vergleichen. Ergibt zunächst 60% Wirkungsgrad. (Ihre 91% haben Sie ja nur in einem Punkt bei 120 km/h ausgerechnet.) Die 60% des Tesla müssen jetzt noch mal die 37% Stromwirkungsgrad gerechnet werden. Ergibt 22%. Ergebnis: Der Passat hat vom Zapfhahn auf die Straße ein Eta von 18%. Der Tesla hat vom Kraftwerk auf die Straße ein Eta von 22%. Mit PV sieht die Energiebilanz natürlich deutlich besser aus, aber für die Mehrheit der Bevölkerung bleibt es bei 4% Ressourceneinsparung.

Vor 8 Monate
Gasser Markus
Gasser Markus

TOP TOP TOP!!! Nur eine ganz spezielle Frage an den Raketenwissenschaftler....... Wann ich mitn Auto bergauf fahre ist es besser schnell oder langsam? Weil wann ich nur langsam fahre wirkt ja die Schwerkraft entgegen..... Wann ich zu schnell fahre dann der Luftwiederstand..... Bei 10% Steigung was wäre da die idealste Geschwindigkeit sodass man am wenigsten Energie benötige.... Finde da im netz nichts

Vor 8 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Am Langsamsten ist vom Prinzip das Beste, weil der Luftwiderstand wegfällt. ABER! Der Verbrennungsmotor läuft dann in einem sehr schlechten Wirkungsgrad. Besser ist es so zu fahren, dass man das Gas zu 70-80% durchdrückt und den Gang so wählt, dass man 2.000 rpm am Motor anliegen hat.

Vor 8 Monate
Andy KONZ
Andy KONZ

Ach du heilige, wie dumm sind wir Menschen eigentlich? Wieso sagt uns das denn keiner! Bitte treten Sie bei Frau Merkel vor.

Vor 9 Monate
Sam Vario
Sam Vario

Na Klasse, nach dieser Rechnung kommen Lkw auf rund 50% Wirkungsgrad... wäre schön, ist aber Schwachsinn. Was bringt eigentlich ein doppelt so hoher Wirkungsgrad, wenn Strom fünf mal so teuer ist wie Diesel oder man zum bewegen des Fahrzeugs drei mal so viel Energie braucht? Natürlich nichts. Derzeit liegen die Kosten pro kWh Diesel bei durchschnittlich 40% von denen für Strom... da hätten wir also auch noch einen Faktor von 2,5 zugunsten des Diesel! Rechnet es euch aus: nehmt euren dieselverbrauch pro 100km und multipliziert mit 9,6 (Heizwert von Diesel in kWh/l). Jetzt teilt ihr durch 2,5 (durchschnittliche Preisdifferenz pro kWh zwischen Strom und Diesel) und könnt direkt mit einem Elektroauto vergleichen: liegt die Zahl unter dem Wert, den ein vergleichbares Elektroauto in kWh pro 100km aus der Steckdose zieht (Vorsicht, nicht mit dem Verbrauch verwechseln, da liegen rund 10% Differenz zwischen)? Dann ist der Diesel günstiger im Verbrauch pro Strecke. Ich kann das für mich bejahen. Also welchen Vorteil hätte ich durch ein Elektroauto? Nicht nur, dass mein Vater seinen Job an den Nägel hängen könnte, weil er mangels Reichweite nicht rechtzeitig zum Kunden kommt... ich hätte auch noch ein ungutes Gefühl, weil ich genau weiß, dass im Falle eines Feuers selbst die Feuerwehr nichts gegen einen schönen Metallbrand am Akku machen kann. Und wenn man sich ansieht, wie schnell Elektroautos in ihrer Leistung gedrosselt werden, dann ist eine zu hohe Temperatur garnicht so abwegig... und Kühlung des Akkus usw kostet alles Leistung und damit Wirkungsgrad und Reichweite. Beim verbrenner könnte man Dank der sehr hohen Temperaturen diese Energie noch sinnvoll nutzen. Systeme dafür gibt es genug, die meisten Kraftwerke wie Kohle- oder Atomkraftwerke machen ja schließlich auch nichts anderes als mithilfe von Wärme NUTZBARE Energie zu erzeugen... bei großen kraftwerken geht das mit wirkungsgraden über 40%. Aber selbst wenn es um Pkw nur 10% sind: man spart Energie bei der Kühlung und hat sogar zusätzlich noch welche zur Verfügung. Bei einem Wirkungsgrad von durchschnittlich 25% und einer 10%igen Nutzung der Abwärme kann der Verbrauch um 30% reduziert werden. Geht man dann noch her und fährt den Motor mittels leistungsverzweigung immer nah am oder im Optimum und speichert überschüssige Energie sowie Bremsenergie für eine spätere Unterstützung des Dieselmotors oder gar um in bestimmten Bereichen komplett auf den Dieselmotor verzichten zu können, dann sind Gesamtwirkungsgrade von 40% und mehr keine utopische Vorstellung mehr. Die Hybride machen es vor.

Vor 9 Monate
Sam Vario
Sam Vario

Horst Lüning Denken Sie mal über folgendes nach: Laut ihnen fährt der Tesla (also wirklich nur das Auto) mit einem um den Faktor 5-6 höheren Wirkungsgrad (91% zu 14-18%). Jetzt haben Sie aber selbst den sprimonitor zitiert mit diesen 6,4l/100km bzw den 23kWh/100km. Bei einem Heizwert von 9,7kWh pro Liter Diesel ergibt das einen Faktor von 2,7 also nur halb so hoch wie die angebliche wirkungsgraddifferenz. Demzufolge benötigt der Tesla doppelt so viel Antriebsenergie,um zu fahren! Dass das völliger Quatsch ist, wissen Sie selber. Geht man von der gleichen benötigten Energie für 100km Fahrt aus, und nimmt man die 6,4 Liter bzw 23kWh als Grundlage, dann ist man bei einem um den Faktor 2,7 besseren Wirkungsgrad des Elektroautos... bei 91% für das Elektroauto wäre man also dann bei knapp 34% für den Diesel! Oder andersrum, wenn der Diesel ja laut ihnen nur 16% hat, wäre das Elektroauto gerade mal bei 43%. Wie man es auch dreht und wendet: Ihre "Rechnung" kann nicht stimmen.

Vor 9 Monate
Sam Vario
Sam Vario

Horst Lüning Wer einen Golf nicht unter 6 Liter fahren kann, ist selber Schuld. Ich fahre ein 1,5to Auto bei 4,8-5 Liter (und das im Sauerland)... sind unter 6€. Da interessiert es mich herzlich wenig, was der Spritmonitor sagt. Die durchschnittlichen Stromkosten liegen in Deutschland bei 29ct/kWh (ich weiß gerade nicht aus dem Kopf, was mein Haushalt für Strom bezahlt, habe da keinen Überblick und rechne deshalb sowohl bei Diesel als auch bei Strom mit dem bundesdurchschnitt), damit dürfte für mich ein vergleichbares Elektroauto nicht über 20kWh/100km aus der Steckdose ziehen. Das ist schlichtweg nicht realistisch. Zumal die Stromkosten in den letzten Jahren auch enorm gestiegen sind (seit 2000 im Schnitt um 6% im Jahr) während die Dieselkosten im gleichen Zeitraum nur um durchschnittlich unter 2,5% gestiegen sind. Die Kosten für eventuelle Reparaturen usw sind sehr gering. Das macht der niedrigere Kaufpreis mehr als wett. Bremsen sind übrigens auch beim Elektroauto fällig (zwar nicht so oft in Benutzung durch rekuperation, dafür aber höheres Fahrzeuggewicht, insgesamt nur geringer Vorteil) , zudem ist von den meisten Herstellern irgendwann ein Akkuwechsel vorgeschrieben. Laut einer Studie des IFA liegen die wartungskosten von Elektroautos nur 35% unter denen von verbrennern. Das sind grob übern Daumen gerade mal 150-200€ im Jahr. Geht man von 15.000-20.000km jährlich aus, ist das ein "Vorteil" des Elektroautos von gerade mal einem Cent pro Kilometer. Da fällt der höhere Neupreis der Elektroautos schon deutlich schwerer ins Gewicht, vor allem, wenn man nicht jedes Auto bis 300.000km fahren will. Wie erklären Sie sich die enorm hohen Ergebnisse des wirkungsgrades von Lkw nach ihrer eigenen Rechnung? Es ist leider etwas schwach erst eine wilde Rechnung aufzustellen, um das Elektroauto mit Faktor 2,5 besserem Wirkungsgrad anzupreisen und dann den Wirkungsgrad von Lkw einfach zu schätzen. Sie haben zum Beispiel selbst gesagt, dass beim cw Wert viel gemogelt wird... demzufolge liegt der Wirkungsgrad also noch höher, ich komme für meinen Wagen schon nach ihrer Rechnung auf 20%. Hinzu kommen noch jede Menge Nebenverbraucher. Wer ein Elektroauto im eisigen Winter mit Heizung und allem Pipapo fährt, der kann froh sein, wenn er zur Arbeit und zurück kommt. Der Verbrauch auf 100km übersteigt da schnell mal die 35kWh. Für meinen Vater, der auf keinen Fall mit unter 250km Reichweite auskommt, ist das unzumutbar. Welchen Grund sollte ich haben, mich für ein Elektroauto zu interessieren?

Vor 9 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Sie haben es nun wirklich nicht verstanden. Sicherlich liegt ein LKW im Schnitt eher bei 30% als bei 15%. Aber auf Ihrem Weg zu versuchen die Kraftstoff-/Stromkosten auszurechnen führt zu Unsinn. Am e-Golf kann man das wunderbar sehen. 6 Liter Diesel / 100 km = 7,20€ (Daten aus Spritmonitor). e-Golf 14,8kWh/100km. Durchschnittspreis (Haushaltsstrom nicht Schnelllader) 25ct. = 3,70€ Ist fast die Hälfte. Dazu sparen Sie sich die ganzen teuren Inspektionen, das Öl, die Bremsen, usw.

Vor 9 Monate
Revori
Revori

Regenerative Energien mit einem Wirkungsgrad von 100%? Niemals, normale Si PV können maximal 29% Wirkungsgrad erreichen (Highend SiC IBSC bis zu 69%). Naja aber dann müssten wir auch den Wirkungsgrad der Öl Entstehung mit rein rechnen...und dann werden die Wirkungsgrade nur noch deprimierend ;-)

Vor 10 Monate
Steven Biele
Steven Biele

Revori Öl ist eine knappe Ressource, die wir effizient einsetzen sollten. Sonnenlicht nicht! Klar, kann eine PV die Energie nicht verlustfrei umwandeln, aber das ist bislang egal, da es unbegrenzt Sonnenenergie gibt. Öl hingegen nicht. Daher ist die Rechnung mit 100% schon richtig. Mit anderen Worten: Wie viel zahlen Sie denn für Öl und wie viel für Sonnenstrahlen? ;)

Vor 8 Monate
YAP
YAP

Zusätzlich zum besseren Wirkungsgrad der Elektromotoren kommt ja auch noch das Thema Massenträgheit dazu. Die Wiedergewinnung der bei den Verbrennern meist verlorenen, weil zusätzlich in den Bremsscheiben verheizten kinetischen Energie, geht sicher auch noch in den besseren Gesamtwirkungsgrad der E-Autos mit ein.

Vor 10 Monate
YAP
YAP

Hallo Herr Lüning. Ist schon klar, dass dies ein einfacheres Bild abgibt. Allerdings vergleichen Sie ja auch die theoretischen Werte mit dem tatsächlichen Verbrauch. Und spätestens dort ist der Faktor mit enthalten im Wirkungsgradvergleich, da keiner rein statisch fahren kann. Danke auch für den Link :)

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Hier ging es nur um die statische Längsbewegung. Die Rekuperation gibt es hier: http://youtu.be/eTetAmqZNgw

Vor 10 Monate
YAP
YAP

Danke dass Sie bei 4:50 auch mal direkt davon sprechen dass die Unternehmerschaft ebenso gern verschweigt, nicht nur die Politik und Medien, wie Sie eingangs Ihrer Videos immer darlegen. Jetzt sagen Sie aber nicht, es wäre nicht die Aufgabe der Unternehmer die Konsumenten (sorry, Mitmenschen) zu informieren - bei der Werbung tun sie es ja.

Vor 10 Monate
Jörg Heeger
Jörg Heeger

Vielen Dank für dieses interessante und detaillierte Video.

Vor 11 Monate
Butch Oskowsky
Butch Oskowsky

Herr Lüning, sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Ein Elektroauto fährt mit Strom. Das ist reine Exergie. Wenn man einen Treibstoff verwendet, der aus reiner Exergie besteht, ist logischerweise der Wandlungsverlust geringer als wenn ich einen Treibstoff wie Diesel nutze, der eben nur zum Teil aus Exergie und zu einem großen Anteil bedingt durch die Wandlung des Brennstoffs aus Anergie besteht. Wir brauchen uns keine Gedanken machen, ob ein Dieselauto oder ein Elektroauto besser rollt oder ob 7kg weniger Luft verdrängt wird. Es geht darum zu Bilanzieren wieviel Primärenergie aufgewandt wird. Dafür benötigen wir nur den Verbrauch des Fahrzeugs und die Primärenegiefaktoren vom deutschen Strommix und bei der Dieselproduktion. Tesla ca. 20,5kWh/100km ( laut ADAC) A-Klasse Diesel 4,8 l/100km=50 kWh/100km (Brennwert 10,4 kWh/l) (laut ADAC) Primärenegiefaktor Strommix Deutschland f_strom=2,8 " Diesel =1,1 Primärenegieeinsatz_Tesla=2,8 * 20,5kWh = 57,4 kWh_Primärenergie/100km Primärenegieeinsatz_A-Klasse_Diesel=1,1*50kWh = 55 kWh_Primärenergie/100km Nach meiner Rechnung sehen wir, dass es eine sehr knappe Sache ist. Wie gesagt wir müssen nicht Wirkungsgerade von rollenden Festungen vergleichen, sondern Primärenergieverbräuche vergleichen. Die Herausforderung besteht darin, die erneuerbaren Energien so stark auszubauen, dass sie die 30% Primärenegieverbrauch des Verkehrs aufnehmen können. Sicherlich können einige privilegierte Vorstädter auf ihre Häuser Solaranlagen bauen. Ob diese dann zwei Fahrzeuge und Hausverbrauch decken ist eher fraglich. Entspräche grob überschlagen 80m^2 Solarmodulen. Wer hat so etwas privat derzeit ? Was ist mit den Menschen ohne Pondarosa Ranche ;-) Also ich sehe flächenmäßig Wind, PV asymphtotisch gegen einen Endwert laufen. Sicherlich werden sich e-Autos etablieren. Ihnen aber derzeit eine grüne Weste anzukleiden halte ich für falsch. Ich hoffe sie sind mir nicht böse, dass ich die Rechnung noch an die korrekte Stelle hinterlegt habe :-)

Vor year
Butch Oskowsky
Butch Oskowsky

Ich will gar nix opfern, wir sind doch beide Atheisten ;-) Opfergaben sind nicht unser Ding. Aber natürlich muss man den deutschen Strommix als Grundlage nutzen, um den Primärenergieverbrauch abzuschätzen. Ich weiss nicht wie sie sich die Energiegewinnung in Kraftwerken vorstellen. Also mit Rohöl werden keine überkritischen Großkraftwerke mit hohen Wirkungsgraden betrieben - nicht weil es nicht möglich wäre, sondern weil Öl als Brennstoff angesichts der hohen Nachfrage viel zu teuer ist, um ihn in einem Kraftwerk zu verfeuern. Sicherlich können wir einen E-Golf in den Vergleich hineinnehmen. E-Golf Verbrauch =18,2 kWh/100km (ADAC Klasse Diesel 4,8 l/100km= 50 kWh/100km (Brennwert 10,4 kWh/l) (laut ADAC) 2,8 Primärenegieeinsatz_egolf=2,8*18,2 kWh/100km = 50,96 kWh/100km Primärenegieeinsatz_AKlasse_Diesel=1,1* 50 kWh/100km = 55 kWh/100km ca. 7% weniger Primärenergieeinsatz für den e-golf. Wohlgemerkt ist die Akkuherstellung nicht inkludiert. Also muss der Nutzer ca. fünf Jahre länger mit seinem e-Golf die Runden drehen damit die 7% Reduktion überhaupt möglich sind. Aber sie werden diese Akkus noch ca. 50 Jahre als Haushaltsakkus nutzen, von daher ist meine Rechnung natürlich kompletter Unsinn. Wird es nicht eher so laufen, dass diese Akku's im besten Fall mit viel Energie recyled werden und dann neue Akkus mit einer zu dieser Zeit adäquaten Energiedichte neu hergestellt werden ? Wie gesagt ich sehe das E-Auto auch als neue sinnvolle Technologie. Aber die Umsetzbarkeit und die nennenswerte Reduktion von Primärenergie steht und fällt mit der Erzeugung des Stroms.

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Nein - ganz falsch. Sie vergleichen einmal einen Kleinwagen mit einem Wagen der Größe einer S-Klasse. Sie können ebenfalls nicht das Problem des deutschen Strommixes dem E-Auto anlasten und es opfern. Wir müssten nur noch 40% unseres Öls für den PKW-Antrieb importieren, wenn wir dieses Diesel-Öl in Ölkraftwerken verstromen würden. So schlecht sind die Wirkungsgrade von fossilen Motoren. Hier das passende Video zum Strommix: http://youtu.be/au8Ptm93Nu8

Vor year
H S
H S

Der Wirkungsgrad von Verbrenner spielt keine Rolle wenn das Barrel 5 Dollar kosten. Oh, bin im falschen Jahrtausend. ;-)

Vor year
Olfilus
Olfilus

DENKFEHLER im Ansatz: Auf Spritmonitor sind Durschnittsverbräuche von ZYKLEN zu finden (mit beschleunigen, abbremsen und auch mal 200 fahren), nicht von 80 km/h ohne Bremsen und beschleunigen. Würde der Diesel nur die 80km/h halten müssen würde er sogar weniger als 3,8 l/100km brauchen.

Vor year
Olfilus
Olfilus

Das ist eine unwissenschaftliche Betrachtungsweise und sie ist falsch, das wissen Sie. Zudem haben sie ja den Verbrauch des Diesels im Zyklus genommen, welcher nicht rekuperiert. Also haben sie auch gerade zugegeben, dass sie selbst "Äpfel mit Birnen" verglichen haben und damit auch jegliche Grundlage zur Argumentation gegen die schwedischen Studien verspielt. Bei so Themen nehmen Sie es nicht genau, aber wenns darum geht nicht mal 5% raus zu holen wenn man Diesel und Benzin Zentral verbrennen würde. Aber dass Blockheizkraftwerke um mehr als 5% besser für fossile Brennstoffen viel besser geeignet wären, kommt Ihnen nicht in den Sinn.

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Ist mir mehrfach vorgeworfen worden. ABER! Das E-Auto rekuperiert in diesen Zyklen und liefert rund 80% wieder in den Akku zurück. Deshalb sind Unterschiede zwischen Konstantfahrten und Zyklen bei E-Autos kaum zu bemerken.

Vor year
Jens Bartelt
Jens Bartelt

Hallo Herr Lüning, Ich finde ihre 45% für ein Ölkraftwerk ein bisschen hoch, sehe den Wirkungsgrad eher zwischen 35 bis 40%. Aber das soll hier nicht mein Thema sein. Vielleicht sind sie in diesem Bereich besser informiert. Ich finde auch das die Ladezeiten mit berücksichtig werden sollten. Aber eigentlich möchte ich mit ihnen über die Erzeugung von elektrischer Energie durch WEA reden. Natürlich kann man sagen, diese hätten einen Wirkungsgrad von 100%, weil der Wind um sonst weht. Was sie vergessen, ist der enorme Aufwand der erforderlich ist, diese Energie einzusammeln. Der hohe finanzielle Aufwand zeigt sich in dem Erfordernis ein Gesetz machen zu müssen, dass den Leuten die Stromrechnung spürbar erhöht. Wenn ich die im Wind enthaltene Energie als die primäre Energie betrachte kommt man theoretisch nur auf eine maximale 16/27 Energie-Ausbeute (Betz). Wenn ich allerdings nach sehe, wie viel eine WEA unter optimale Bedingungen produzieren kann und das mit den tatsächlich vor Ort vorhandenen Werten vergleiche, wird das Bild ziemlich finster. Rein energetisch haben wir einen Wirkungsgrad von WEA die etwa denen von Ölkraftwerken entsprechen (36 bis 40%). Für die Berechnung nehmen wir 38% an. Wenn wir die Tatsache, das die WEA vom launischen Wind angetrieben wird, mit einbeziehen in die Betrachtung und wir die theoretisch mögliche Energieernte mit der tatsächlich möglichen vergleichen, und das im Wirkungsgrad einrechnen, kommt man zu folgendem Ergebnis. Standort (Ostsee) Windstärke 5 im Jahresdurchschnitt, Rotornarbe 30 Meter hoch, 75% Nennleistung, Wirkungsgrad 0,28=0,75*0,38 Standort (Mecklenburg) Windstärke 4 im Jahresdurchschnitt, Rotornarbe 30 Meter hoch, 25% Nennleistung, Wirkungsgrad 0,09=0,25*0,38 Standort (Württemberg) Windstärke 3 im Jahresdurchschnitt, Rotornarbe 30 Meter hoch, 5% Nennleistung, Wirkungsgrad 0,02=0,05*0,38

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Es gibt einen neuen stehenden Rotor für Häuser, der im Niedrigwindbereich knapp 30% schafft. Bei den großen Anlagen ist es schon erstaunlich schlecht. Deshalb werden darin ja neuerdings 200kg Neodym pro Anlage in den Generatoren verbaut :-( Aber bei den Windanlagen ist es reichlich wurscht, da - wie Sie sagen - der Wind umsonst weht. Ganz anders bei den Ölkraftwerken.

Vor year
Alexander Antonescu
Alexander Antonescu

Nun das Video ist jetzt ein Jahr alt, haben Sie das Gefühl dass sich in dieser Zeit was getan hat bei der Car Mora? Ich sehe außer unerträglicher Propaganda nichts... Das Video ist echt Top!

Vor year
Richard Hauer
Richard Hauer

Vorsicht, "kontrverse" Zahlenwerte: Die Verbrauchsdaten für die zwei verglichenen Autos stammen nicht aus der gleichen Quelle und wurden nicht auf die gleiche Weise erhoben. So ist das leider wenig überzeugend.

Vor year
Flo R.
Flo R.

Wie kommen die 91% beim Tesla bitte zustande?? Meines wissens hat Tesla doch Asynchron motoren verbaut?!? Wie kommt der Gesammtwirkungsgrad dann zustande wen der Motor schon nen Wirkunggrad von um die 90%hat?!?

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Die Asynchronmaschinen liegen nur um 1-2% schlechter als die Synchronmaschinen. Und die liegen schon bei 95-98%. Hier meine Vorlesung über E-Motore: http://youtu.be/sj6nluRJ5qo

Vor year
M E
M E

zumal man im Großkraftwerk noch Kraft-Wärme-Kopplung betreiben kann und somit die Abwärme noch sinnvoll zum heizen oder als Prozesswärme genutzt werden kann.

Vor year
Georg Renelt
Georg Renelt

Ein wichtiger Punkt fehlt: Trägheit. Während Verbrenner aufwändige Zusatztechnik brauchen, um die kinetische Energie wieder einzufangen, haben die Stromer das praktisch an Board. Horst Lüning hat das "vereinfacht" in dem er beim Stromer die gleichförmige Bewegung angenommen hat, beim Verbrenner aber die Bremsverluste im Verbrenner-Eta eingemeindet hat. Um sich ganz ehrlich zu machen, müsste man entweder mit (mindestens zwei) Fahrprofilen (und zwar eben keinen Mix wie NEFZ) arbeiten oder Realverbräuche vom Tesla verwenden, die dem Spritmonitor-Profil ungefähr entsprechen. Aber am Endergebnis ändert sich dadurch trotzdem nahezu nichts.

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Das wäre ein Job für eine Diplomarbeit.

Vor year
Szabolcs Jakab
Szabolcs Jakab

es gibt ein fehler in diesem Berechnung. die W Theorie (erforderliche Arbeit für 100km mit geschwindigkeit 80kmh) wurde berechnet für eine ideale Situation: 100km mit einer konstanten Geschwindigkeit ohne Beschleunigungen und ohne Verlangsamung zu fahren. Die echte teoretische Vert des erforderlichen Arbeit sollte man für eine echte Situation berechnen wann mann auch die Beschleunigungen und Verlangsamungen berüchsichtigt, aber das wäre deutlich mehr kompliziert (und auch deutlich höher als diese aktuelle Wert)

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

So etwas wird als Studienarbeit gemacht. Interessant wäre es, den NEFZ-Zyklus so nachzurechnen.

Vor year
The Duke
The Duke

Wenn ein Ölkraftwerk Energie produziert und die Effizienz + den Verlust bis zum Verbraucher.... niemals...

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Selbstverständlich. Die Daten sind alle in mehreren Quellen frei verfügbar. Und als Maschinenbauingenieur, der im Kraftwerksbau und ein Jahrzehnt in der Automobilindustrie gearbeitet hat, kann ich das auch aus der Praxis bestäteigen.

Vor year
NicoYoshimitsu
NicoYoshimitsu

Das wussteman doch bereits vor 100 Jahren und trotzdem fuhr man 100 Jahre lang Verbrenner.

Vor year
Enagon
Enagon

*Wie z.B. Tesla Model 3 oder ZOE 40

Vor year
Enagon
Enagon

happy sam2 Ist zu 99% bei 300 echten KM irrelevant!

Vor year
happy sam2
happy sam2

Reichweite

Vor year
Roland Aßmann
Roland Aßmann

Bei der Berechnung des Faktors 2,5 bis 5,5 kann etwas nicht stimmen: Mein Mittelklasse-Diesel-PKW benötigt bei vernünftiger Fahrweise etwa 5 Liter pro 100 km. Das entspricht 48,5 kWh (=9,7 kWh/Liter Diesel - s. Wikipedia). Ein vergleichbarer Tesla benötigt etwa 20 kWh pro 100 km, im Winter gerne auch etwas mehr. Dazu kommen Ladeverluste, die bei der sog. Schnellladung sogar deutlich höher sind als bei der Normalladung. Nehmen wir hier 20% Verluste an, benötigt man schon 24 kWh zum Laden. Daraus werden im Kraftwerk nochmals einige Prozent mehr durch die Leitungsverluste. Sind wir schon bei mindestens 25 kWh. Dafür werden sogar in den modernsten Gaskraftwerken mit über 60% Wirkungsgrad etwa 40 kWh Primärenergie benötigt. Bei den üblichen Kohlekraftwerken ist der Wirkungsgrad noch einmal deutlich schlechter. Gespart ist faktisch nichts mehr. Viele solche etwas schiefen Rechnungen erklären dann, warum wir permanent am Energiesparen sind, 2016 der CO2-Ausstoß, wie die Medien berichtet haben, aber angestiegen ist und sogar höher als 2009 lag. Deutschland sollte sich wohl überlegen, welchen Weg es in Zukunft einschlagen möchte: ENTWEDER den Weg in eine durchgehend elektrifizierte Gesellschaft mit allen Schattenseiten wie hunderttausenden von Windrädern (aktuell erzeugen wir etwa 2,0%...2,5% unserer Primärenergie aus 27000 Windenergieanlagen), Hochspannungsleitungen, Oberleitungen an Autobahnen, usw. Dabei sollte beachtet werden, dass Speicherung im großen Stil kaum möglich ist und wenn, dann sehr teuer werden wird. Weiterhin kann dem Wind nicht unendlich Energie entzogen werden, wie eine Ende 2016 veröffentlichte Studie des Max-Planck-Instituts in Jena gezeigt hat. ODER ob wir das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Solarenergie im Solargürtel, d.h. in den diversen Wüsten der Erde nutzen. Dort ist die Energiedichte höher und die Bevölkerungsdichte ungleich niedriger. Mittlerweile kann diese Energie in ersten Versuchsanlagen in synthetische Kraftstoffe, z.B. hochreinen Diesel, (Stichwort: Power2Liquid) umgewandelt werden. Das ist ebenfalls CO2-neutral, kann auf nahezu alle Arten des Energieverbrauchs, z.B. Mobilität, Landwirtschaft, Gebäudeheizung, Prozesswärme und sogar Stromerzeugung angewendet werden und entlastet die Umwelt, ohne bei uns Landschaften und Natur zu zerstören. Nebenbei wird so auch das Speicherproblem gelöst. Besonders wichtig: Vorhandene Infrastruktur kann weiterverwendet und über eine Beimischung ein allmählicher Übergang hin zu einer dekarbonisierten Gesellschaft erreicht werden. Mit gespeicherten Kraftstoffen wird der CO2-Gehalt der Atmosphäre sogar wieder reduziert. E-Mobilität, die in China opportun sein mag, muss nicht zwingend auch bei uns die beste Lösung darstellen. Diese Thematik sollte im anstehenden Wahlkampf ausgiebig diskutiert und zur Wahl gestellt werden. Viele unter der Windenergiegewinnung leidende Mitbürger und Bürger wirtschaftlich benachteiligter Regionen, z.B. den Maghreb-Staaten, sowie unsere Vogelwelt werden es uns danken

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Schon der erste Satz ist verkehrt. Der Tesla ist ein Riesenschiff im S-Klasse-Format und lässt sich mit einem Mittelklasse-Auto nicht vergleichen. 20% Verluste gibt es nicht, es sind regelmäßig 5%. Es gibt dazu ein Video von mir. Das mit den Kraftwerks- und Verteilverlusten lesen Sie nochmal bei Wikipedia nach. Am Ende wird sich zeigen, dass das E-Auto nicht wegen Abgasen, Subventionen oder ähnlichem sich gegen die Verbrenner durchsetzt, sondern einfach wegen der Kosten.

Vor year
Martin G.
Martin G.

Hilfe bei Rechnung. Herr Lüning spricht vom energetischen Wirkungsgrad. Im Prinzip die gefahrenen km pro Liter Rohöl.  Allerdings sehe ich  keine Verbesserung des 2,5 fachen weil Herr Lüning das zusätzliche Gewicht des Tesla nicht negativ einbezieht. Bezogen auf 10 Liter Diesel fahre ich im Stadtverkehr 143km (7l/100km) und mit dem Tesla 180km (104kwhDiesel*34%/0,196 kWh/km).  Immerhin 25% besser als der Diesel im direkten Vergleich. Ist das richtig?

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Das zusätzliche Gewicht ist nur zu einem kleinen Teil zu berücksichtigen, weil man im Normalbetrieb dieses Autos nicht bremst, sondern Rekuperiert. 70-80% der Energie bekommt man wieder zurück.

Vor year
Amroth3
Amroth3

Super Video. Eins hätte noch mit rein gekonnt, die Wärmeauskopplung beim Kraftwerk, von mir aus auch mit einem Wirkungsgrad von 50%. Da sieht es nochmal deutlich besser für eMobilität aus.

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Fernwärme ist vom Wirkungsgrad und den Kosten eine einzige Katastrophe. Wir lassen im seltensten Fall Kraftwerke so dicht an Siedlungen ran, dass sich das wirklich rentiert.

Vor year
Wolle Willwissen
Wolle Willwissen

E-Auto 10-15kWh/100km Der Durchschnittsverbrauch eines 2 Personenhaushalt liegt bei 10kWh/Tag Wenn man davon ausgeht, dass jeder Haushalt auch ein Auto hat und täglich 100km fährt, dann würde sich der Strombedarf verdoppeln. Da haben die Stromversorger noch ne Menge zu tun. Ich denke mal, dass das Netz solche Belastungen nicht zulässt. Das geht meiner Meinung nach nur mit ferngesteuerten Ladegeräten, die einschalten wenn wenig Haushaltsstrom gebraucht wird. Wenn ich dann schnell mal Strom fürs Auto brauche dann gibts n Sondertarif.

Vor year
Enagon
Enagon

Wolle Willwissen Ca. 1/5 der Energie sind für Haushalte! Also würde der Verbrauch ca. 1/4 steigen! (Wir produzieren mehr als wir verbrauchen)

Vor year
Michael Paulus
Michael Paulus

klar ist das man öl raffiniert werden muss

Vor year
Miles
Miles

Sehr informativ und gut belegt, danke! Ich finde 2-3 Jahre etwas optimistisch für einen vergleichbaren Anschaffungspreis von Elektroautos und Verbrennungsautos, da Akkutechnologie nicht in dem Maße billiger wird wie es nötig wäre, damit das hinkommt, von meinen Beobachtungen her. Aber man kann natürlich hoffen. Vielleicht haut Tesla ja wirklich mit der Gigafactory die Preise runter.

Vor 2 years
Reinhard Unterweger
Reinhard Unterweger

Exzellente Zusammenfassung des Themas - Gratulation! Eine kleine Anmerkung bzw. Ergänzung dazu: Müsste man nicht auch beim Diesel-Antrieb den Well-to-Tank-Wirkungsgrad von 90% (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Well-to-Tank) berücksichtigen?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Jein. Ich habe ja gegen das Öl-Kraftwerk verglichen. Und Well2us fällt bei beiden Arten an. Die Verteilung zu den Tankstellen würde ich nur auf maximal 1% Verlust schätzen.

Vor 2 years
Dirk Stöcker
Dirk Stöcker

Hallo Herr Lüning. Sie hatten mal in einem Video erwähnt das die Herstellung von einem Liter Benzin etwa 1,5 kwh Energie benötigt. Haben Sie wohl mal eine Quelle für mich? Danke.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

War eine Schweizer Studie. Hier mein Video dazu (Well2Tank): http://youtu.be/9Dg-xfV5cFI

Vor 2 years
Henning Wehrmann
Henning Wehrmann

WIrd sich zeigen, wie der günstige Tesla läuft. Bisher wäre es so, dass der beispielhafte Passat ewig weit fahren könnte, bis die Kosten des Tesla raus sind. Drei, vier Jahre finde ich auch etwas kurz, denn: Wenn wir uns Städte und Großstädte anschauen, sehen wir dort ewig viele Mietshäuser. Vielfach dergestalt, dass kein eigener Parkplatz vorgehalten werden kann und eben auch bei der Arbeit keinerlei Möglichkeiten zum Tanken vorhanden sind. Dieses Problem ist keinesfalls schnell zu lösen. Was bedeutet, dass man also regelmäßig zur Ladesäule fahren muss. Selbst mit den Schnellladern von Tesla ist das halt alles noch viel zu lang. Besonders für Vielfahrer wäre es lästig, ständig diese halbe Stunde verbraten zu müssen. So schnell wird das nichts mit dem Knick.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Sie dürfen ja auch den Passat nicht mit dem Tesla Model S vergleichen. Eher dann mit dem Model 3, das ab 2018 auch bei uns laufen wird. Ein normal ausgestattetes Model S hat eine TCO, die einem 5er BMW mit 6 Zylinder Motor entspricht: http://youtu.be/HlkbjBtmqyQ  Das Model 3 wird auf Golf-Niveau liegen. Endlich wird Autofahren damit mal wieder billiger.

Vor 2 years
Tesla Fan
Tesla Fan

Hallo Horst,Erstens ich habe mir meinen Tesla bestellt, ich denke du hast deinen Teil dazu beigetragen. :-)Ich hatte mit meinen Kollegen eine Diskussion und erwähnte deine Erläuterung über die Energieeffizients, welche ich gleichsetzte mit CO2 Ausstoß.Mein Kollege widersprach mir und hat mir nun folgende Info geschickt. Hier der Faktencheck von gestern (und das sind noch die kleinen e-Autos): „Das führt dazu, dass die derzeit bekannten realen Verbräuche sich wie folgt darstellen: Smart e-drive (nach AutoBild): 26,5 kWh/100kmMitsubishhi i-Miev (nach AutoBild): 21,2 kWhE-Mini (nach auto motor und sport): 25 kWh bzw.E-Mini (nach Süddeutsche Zeitung, Langzeittest 4 Monate): 30 kWh. Bei 575 g/kWh im deutschen Mix (www.uba.de, offizieller Wert für 2009) ergibt das CO2-Emissionen von 151, 120, 142 g und 171 Gramm CO2 pro gefahrenen 100 Kilometern. Diese Werte verstehen sich unter Einbeziehung des Atomanteils. Ohne Atomstrom sind sie entsprechend höher: Ca. 198, 159, 187, bzw. 225 Gramm CO2.“ http://www.greenpeace.de/themen/klimawandel/klimaschutz/e-auto-und-konventionelles-auto-im-vergleich Habe ich deine Erläuterung missverstanden oder liegt hier ein Fehler vor.GrußHartmuth

Vor 2 years
Friedemann Lätsch
Friedemann Lätsch

Klasse Video, Ich mag auch Elektroautos wegen ihrer Effizienz. Leider fürchte ich aber, dass dir ein kleiner Flüchtigkeitsfehler unterlaufen ist. Bei den Verbrennerautos muss man enorm zwischen Konstantfahrt und Fahrten mit Beschleunigung unterscheiden. In deiner Theorierechnung zum Passat fehlt entweder die Beschleunigungsenergie, die du noch überschlagen müsstest, um mit den beschleunigungsbehafteten Durchschnittsgeschwindigkeiten von NEFZ und Spritmonitor vergleichen zu können, hier unterschlägst du sonst ein paar kwh der theoretischen Beschleunigungsenergie. Beim NEFZ könntest du die Energiemengen der Beschleunigungsphasen auf deine theoretische Arbeit noch mit draufrechnen mit Masse x Beschleunigung =Beschleunigungskraft und dann Beschleunigungskraft x Beschleunigungsweg, bei spritmonitor dürfte das leider schwierig werden. Die Alternative ist, den Beschleunigungsanteil bei den Realverbrauchswerten wegzulassen, dann brauchst du vom Passat einen Verbrauchswert bei konstant 80 ohne Gefälle, Wind und ohne Bremsen oder Beschleunigen. Hier gehe ich davon aus, dass man diesen Diesel bei konstant nur 80 km/h mit 4 bis 4,5 l/100 km gefahren bekommt. Das entspricht dann 42,4 - 47,7 kwh. bzw. einem Wirkungsgrad von 28 - 25 Prozent. Das ist dann etwas näher am Tesla dran, der ja aber immernoch besser ist, zumal die Beschleunigungsarbeit beim Tesla durch Rekuperation ja nicht verloren ist, sondern mit Umwandlungsverlusten wieder in der Batterie landet. Die fehlende Bremsenergierückgewinnung erklärt vielleicht die Effizienzverschlechterung von ca. 25Prozent (Konstantfahrtwert) in Richtung 20 Prozent mit vielen Anfahrvorgängen und Bremsungen in der Stadt (Spritmonitorverbrauch in Bezug auf theoretische Arbeit inkl. Beschleunigungsenergiemengen)

Vor 2 years
Friedemann Lätsch
Friedemann Lätsch

Das hängt ja von der Getriebeübersetzung ab, welche Drehzahl und welches Lastdrehmoment der Motor dann bei 80kmh Konstantfahrt sieht. Da weiß ich nicht, in welchem Arbeitspunkt der Passat sich da befindet. Ich weiß ja auch nicht, ob 4 l/100km möglich sind bei 80. Sollten es 4,5-5 Liter sein, wären es mit den von Ihnen angesetzten 12kwh theoretischer Arbeit dann eben 25%-22%. Fährt man einen Verbrenner spritsparend und sehr vorausschauend viel mit Schubabschaltung (nur Gaspedal lupfen) bei 0 l/100km, oder im "Segelbetrieb" (längere Rollphasen als Schubabschaltung möglich, weil Motorbremse ausgekuppelt, aber Motorleerlauf bei je nach Tempo etwa 0,7 L/100km) dann verpufft die Beschleunigungsarbeit nicht durch Bremsungen und dann sollte der Verbrenner nicht vereinfachend schlechter gerechnet werden als er ist. Es hängt halt sehr vom Fahrstil ab, und der ist beim Durchschnitt der Bevölkerung eben so, dass viel beschleunigt und viel gebremst und wenig gerollt wird. Das erklärt auch, warum es bei Spritmonitor dieses Modells eben auch Fahrzeuge gibt, die Fahrten mit 70km/h Durchschnitt bei 4,5 l/100km haben, weil sie viel nahe dem optimalen Effizienzbetriebspunkt beschleunigen, aber dann fast ausschließlich Ausrollen und die aufgebrachte Beschleunigungsarbeit, die in der kinetischen Energie gelandet ist, eben voll ausnutzen. Bei sehr intelligenter Fahrweise (zyklisches Beschleunigen nahe dem optimalen Lastpunkt mit anschließendem Rollen und sofort wieder Beschleunigen bspw. von 80>110>80>110) halte ich es nicht für unrealistisch, den Passat auch mit 30 Prozent Wirkungsgrad gefahren zu bekommen. Die Gauß-Kurve bei Spritmonitor zeigt aber, dass der Durchschnittsautofahrer wegen seinem ständigen teils unnötigen Gebremse aus mangelnder Voraussicht und teils wenig Lust auf volle Konzentration und Ausrollen lassen, eigentlich dringend ein Elektroauto mit Rekuperation braucht, damit die mühevoll aufgebrachte kinetische Energie wenigstens wieder halbwegs in potentielle chemische Energie zurückverwandelt wird. Und da sehe ich den größten Effizienzvorteil des Elektroautos für den Massenverkehr, dass sich nämlich die Autotechnologie dem schwer änderbaren Nutzerverhalte n des Durchschnittsautofahrers anpasst, um den gesamten Verkehr effizienter zu machen.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Mittlerweile glaube ich auch, dass ich den Diesel aus diesem Grund etwas schlechter gerechnet habe. An Ihre extremen Werte über 25% glaube ich aber nicht. Das geht physikalisch schon gar nicht bei diesen kleinen Brennräumen und dem Betrieb dermaßen weit ab vom Auslegungspunkt. Hier mein Video dazu: http://youtu.be/P8o19-yCGdI

Vor 2 years
Martin Wölfel
Martin Wölfel

Der Unterschied zwischen der benötigten Leistung des Passats für seine Höchstgeschwindigkeit und der nominalen Motorleistung wird auch zum Teil daher kommen, dass zwar der Motor die 125 kW hat, aber auf dem Weg durch das Getriebe hin zu den Rädern ca. 10 % der Motorleistung verloren gehen. Und bezüglich des Spritverbrauchs ist es so, dass Verbrennungsmotoren unter Volllast häufig mehr Sprit in den Brennraum geben um den Brennraum zu kühlen.

Vor 2 years
Martin Wölfel
Martin Wölfel

Hallo Herr Lüning, woher kommt es, dass der Reifenwiderstand zwar unabhängig von der Geschwindigkeit ist, aber eine mit der Geschwindigkeit leicht ansteigende Leistung notwendig ist um diesen Widerstand zu überwinden?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Das ist die Physik. Man braucht eine Kraft, um den Widerstand zu überwinden. Sprich den Reifen an einer anderen Stelle abzuplatten. Kraft * Geschwindigkeit = Leistung und Kraft * Weg = Arbeit. Sie müssen den Reifen bei höherer Geschwindigkeit immer schneller Abplatten. Das führt zu einem lineraren Anstieg.

Vor 2 years
P1lle1
P1lle1

sehr gutes Video. Aber als angehender Ingenieur sind mir paar Fehler/Verbesserungen aufgefallen: 1. Die Leistung steigt mit der 3. Potenz der Geschwindigkeit ! und nicht mit der 2. Potenz (quadratisch). (20:05/22:35/38:35) 2. Also ein Ölkraftwerk hat niemals 45% Wirkungsgrad. Die modernsten heute instalierten Dampf-Großkraftwerke erreichen 43 %. Diese werden mit Steinkohle betrieben. Öl hat einen noch geringeren Wirkungsgrad als Kohle. Realistisch sind 35-40%. 3. Bei dem Dieselprozess einen Brennwert zu benutzten ist auch nicht "richtig". Der Heizwert wär da besser. In einem Auto wird doch nicht die Kondensationsenergie verwendet. Trotzdem super Video ! hätte ich das Geld würd ich mir auch ein Tesla hollen :) LG P1lle

Vor 2 years
Chemical Engineer
Chemical Engineer

"Je heißer die Flamme, desto sauberer die Abgabe" ist nicht ganz korrekt. Der Anteil Stickoxide steigt aufgrund des sogenannten "thermischen NOx" an, da dort Luftstickstoff oxidiert wird. Auch der Anteil von prompten NOx kann mit steigender Temperatur zunehmen.

Vor 2 years
Stefan Hofmann
Stefan Hofmann

Zum Dieselwirkungsgrad: Den Smart Fortwo gibt bzw. gab es als Elektroauto und als Diesel. NEFZ Verbrauch liegt bei 15,1kWh/100km bzw. 3,1l/100km (Entspricht rund 30kWh). Da die Fahrzeuge außen exakt gleich sind (Luftwiderstandsbeiwert) und der Testzyklus auch exakt gleich ist kann man den Dieselwirkungsgrad einfach per Dreisatz ausrechnen und kommt damit bei einem angenommenen Elektrowirkungsgrad von ca. 90% auf ca. 45% Wirkungsgrad für den Diesel. Wie kann das sein? Der Fahrzyklus findet doch nicht nur im optimalen Drehzahlbereich des Diesel statt.

Vor 2 years
Stefan Hofmann
Stefan Hofmann

Das würde aber im Umkehrschluss bedeuten, dass der Elektrosmart nur 40% Wirkungsgrad hat wenn man beim Diesel 20% annimmt

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Sie nehmen den E-Wirkungsgrad von deutschen Autos mit 90% an. Das ist nicht richtig. Er liegt ganz deutlich darunter. Hier habe ich das nachgerechnet: http://youtu.be/QFxf9sGQv7g

Vor 2 years
Stefan Hofmann
Stefan Hofmann

Beim E-Golf (12,7kWh / 4,3l) kommt man auf 27% - schon realistischer aber immernoch recht hoch

Vor 2 years
Stefan Hofmann
Stefan Hofmann

Gleiches gilt für die B-Klasse: Elektrisch 16,6kWh/100km Mit Diesel 3,6L/100km (ca. 36kWh/100km) Mit den angenommenen 90% für den Elektrowagen kommt man auf 41% Dieselwirkungsgrad

Vor 2 years
cuebner
cuebner

Sehr gutes Video, Gratulation! Die Formeln haben Sie schön für den Laien herunter gebrochen. Es fehlt nur noch der Vergleich mit einem Wasserstofffahrzeug. Dieser sollte ähnlich schlecht abschneiden wie der Dieselmotor. Das ganze Thema Wasserstoff ist eine weitere Augenwischerei der Automobilindustrie...

Vor 2 years
aciderred
aciderred

Hallo Herr Lüning Ihr Wirkungsgrad eta ist eigentlich gar kein Wirkungsgrad, sondern das Verhältnis aus idelaem zu reelem Verbrauch wie beschrieben.  Der korrekte Wirkungsgrad ist laut Definition aber viel mehr das Verhältnis aus der Nutzenergie zur reingesteckten Energie, wobei die Nutzenergie natürlich schwer zu beschreiben ist in diesem Fall. Aus diesem Grund ist vor allem die abschließende Multiplikation mit tatsächlichen Wirkungsgraden aus der Umwandlung und Distribution der Energie zu einem "Gesamtwirkungsgrad" in meinen Augen nicht zulässig. Viele Grüße

Vor 2 years
ekhaat
ekhaat

Wäre doch mal interessant zu sehen was der Verbrauch ist, wenn man Abroll- und Luftwiderstand heraus nimmt, indem man den Wagen anhebt und die Räder frei laufen lässt, und bei sagen wir mal 50, 80 und 120 kmh den Verbrauch misst. Ich rate mal das der Verbrenner ein vielfaches mehr für den Eigenantrieb benötigt als das E-Auto.

Vor 2 years
ekhaat
ekhaat

+Horst Lüning Und genau da liegt meines Erachtens der Hund begraben. Der Verbrenner verbrauch VIEL mehr alleine um sich selber zu am leben zu halten. Deshalb trägt beim Verbrenner der Impact von Luftwiderstand viel weniger zum Gesamtverbrauch bei als bei EV's. Bei einem großen V8 Pickup macht es nicht viel Unterschied ob er einen Campingwagen ziehen muss. Er ist eh schon so ineffizient das der Campingwagen da auch nicht viel dran ändert.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Das Fahrwerk (Getriebe) und die Reifen sind schon beherrschbar und klar definiert. Da fehlt in der Regel nichts. Es gibt im Angelsächsischen die BHP (Break Horse Power). Bei deren Messung wird der Motor alleine auf dem Prüfstand gemessen. Wenn man zu diesem Test den Verbrauch aufzeichnen würde, hätte man die Verdächtigen lokalisiert.

Vor 2 years
Peter Niebuhr
Peter Niebuhr

Hervorragend und sehr interessant, vielen Dank!

Vor 2 years
Bernhard Richter
Bernhard Richter

Wer den Cw-Wert seines Autos mal nachsehen möchte, hier habe ich eine ziemlich umfassende Liste gefunden: http://rc.opelgt.org/indexcw.php ... die meisten haben den Wert einer fahrenden Schrankwand ... gute Werte: Model 3 Cw=0,21 BMW i8 Cw=0,22

Vor 2 years
Conker The Squirrel
Conker The Squirrel

Das hätte das Video wahrscheinlich von der Länge gesprengt, wäre trotzdem interessant, ab wann man jetzt wirklich Geld spart mit der Kombination Tesla + eigene Solaranlage. (und als privater Verbraucher ;)) Auch ggf im Vergleich zum gebundenen Kapital (geht wahrscheinlich Richtung TCO Video, ich weis den Inhalt davon nicht mehr ganz ...). Wenn man die Zahlen aus den letzten Solar-Videos nimmt, könnte man wahrscheinlich sogar grob abschätzen ... Eine andere Frage wäre zu der Effizienz der Solarzelle. Wenn man vom Diesel-Brennwert ausgeht, sollte man dann auch nicht von der ursprünglichen Sonnenstrahlung ausgehen ? Zieht halt diesen schicken Wirkungsgrad des E-Autos dann doch runter. Andererseits kann ich die Rechnung auch so nachvollziehen. Es hängt ja dann so gesehen nur von der installierten Solaranlage/kWh-Peak Leistung ab, die erstmal Kosten verursacht, danach ist jährlich eine entsprechende Energiemenge da. Ansonsten tolles Video, lohnt sich definitiv zum herumschicken, da alles vergleichsweise einfach und verständlich erklärt ist. Danke dafür!

Vor 2 years
Conker The Squirrel
Conker The Squirrel

+Horst Lüning touché

Vor 2 years
Ilu dier
Ilu dier

habs mal grob ausgerechnet: Fläche Biogasanlage gegen Photovoltaik. Was die Biogasanlage in einem Jahr macht, machen die Module an 4 Tagen!

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Bloß wie vergleichen Sie das mit der Energie, die die Sonne in die Pflanzen für das Öl gesteckt hat. Da sind die Wirkungsgrade noch viel schlechter.

Vor 2 years
Moritz
Moritz

Der Vergleich aus dem Spritmonitor hinkt. Wir wollen ja den Spritverbrauch der geradlinig gleichförmigen Bewegung herausfinden, dafür bräuchten wir also einen Wert für den Spritverbrauch bei exakt 80km/h und nicht irgendwelche Werte von 50km/h mit Stadtverkehr(Beschleunigungsarbeit) Dadurch geht der Wirkungsgrad nicht durch die Decke, richtiggestellt sollte es aber trotzdem werden. Ansonsten top.

Vor 2 years
Ilu dier
Ilu dier

Bei "Spritmonitor" sind sicher öfteres Beschleunigen/Runterbremsen, Berg-/Talfahrt dabei. In Ihren theoretischen Berechnungen erscheint nur Reibungsarbeit, keine kinetische und Hub-Energie. Daher dürfte der Wirkungsgrad beim Verbrenner tatsächlich etwas besser sein...

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Den Motors schon, des Gesamtsystems nicht, denn der Verbrenner rekuperiert nicht. Der Dieselmotor wäre ja auch deutlich besser, wenn man ihn im besten Punkt des Motordiagramms betreiben könnte.

Vor 2 years
Ilu dier
Ilu dier

Das Fatale ist, dass 10kwh als Öl einschl.ordentlicher Mineralölsteuer 1 EUR kosten, 10kwh Strom fast 3 EUR !!!

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Im Preis ist der schlechtere Wirkungsgrad mit drin.

Vor 2 years
Ilu dier
Ilu dier

Lieber Herr Lüning, ganz große Klasse dieses Video. Sie sollten damit noch weiter an die Öffentlichkeit gehen. Bieten Sie es (oder den Inhalt) div.sog.Fachzeitschriften an! Posten SIe es doch schon mal bei goingelectric. Paar kleine Ergänzungsideen: - 45 % Großkraftwerk nicht nur wegen der Größe, sondern weil die mit permanent gleicher Leistung ideale Kennziffer fahren können. Nicht zu vergessen: noch besserer Wirkungsgrad bei Kraft-Wärme-Kopplung; im gekoppelten Gas-/Dampfkraftwerk (müsste doch eigetl.auch mit Öl funktionieren) für die reine Stromproduktion sogar bis 60% (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk) - BMW hat übrigens mal ein Patent entwickelt, wo durch die Abwärme über kleine Dampfturbine Wirkungsgrad optimiert wurde - aber nie eingesetzt - evtl.berücksichtigen Heizung/Klimaanlage (Heizung kommt dem Verbenner zugute, bei E-Wagen gehat das auf den Verbrauch) - die zusätzliche Leistung für den Passat für die 200km/h hängt z.T. vermutlich auch mit Puffer für die Beschleunigung zusammen; die Masse muss erstmal auf die Geschwindigkeit gebracht werden (sie rechnen ja nur, die Geschwindikeit zu halten und nicht die kinetsiche Energie, sind beim Passat von 0 auf 200 immerhin netto 0,68 kwh, beim Tesla knapp 1 kwh). - ganz wichtig die sog.Rekuperation bei E-Auto, beim Verbrenner Null! (Ausnahme Hybrid) - sind bei Ihren Wirkungsgraden von den Hoch-/Mittel-/Niederspannungsnetzen die Trafoverluste einbezogen? - wenn das E-Fahrzeug bei Nacht mit eigenem Photovoltaikstrom geladen wird (bei mir ca. 1/3 aller Ladungen übers Jahr) sind die Akkuverluste vom "Heimakku" zu berücksichtigen, also weitere 10% (bei mir 20% - Blei...). Beste Grüße U.Stierle

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Ich habe den schönen Umstand, dass ich tagsüber in der Firma den Firmenwagen laden kann.

Vor 2 years
Tolis Vascos
Tolis Vascos

Ja moment mal. Es spielt doch eine Rolle ob diese 2.34 QMeter eine Wurfelkiste oder ein aerodynamisch gut implementiertes Auto wie der Tesla mit MAXIMAL Flaeche 2.34 ist. Es gibt viel mehr Parameter- Sonst gaebe es ja keine Windtunnel

Vor 2 years
Tolis Vascos
Tolis Vascos

Jawohl das hatte ich vergessen. cw ist keine Konstante. Ich bedanke mich für Ihre sofortige Antwort, möchte aber sehr gern dass Sie ein andres Thema erforschen, nämlich Bayern München- Ist es nur Höness, gesamt Bayern München, Deutsches Fussball oder sogar WELT Fussball das dreckig und korrupt ist?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Was Sie ansprechen sagt der Cw-Wert aus. Die Formel ist ganz easy. ~Cw*A*v**2 Die Fläche können sie geometrisch ausmessen. Aber den Cw müssen Sie im WIndkanal optimieren.

Vor 2 years
PWtoXic
PWtoXic

Können Sie diese Rechnung mal bitte für die Bahn machen? pro Kopf und 100km (von Start zu Ziel, und nicht von Bahnhof zu Bahnhof gerechnet)

Vor 2 years
PWtoXic
PWtoXic

Diesen Artikel kenne ich. Leider reicht mein über gebliebenes Vertrauen in die FAZ nicht aus. Und eben weil ich die Berechnung nicht selber nachvollziehen kann, hatte ich gehofft, dass sie evtl. mal eine Rechnung anhand von guten Schätzwerten machen. Ich hab das schon versucht...

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Das hat die FAZ vor Jahren gemacht und pro 100 Passagier-Kilometer einen umgerechneten Verbrauch von 8 Litern Eurosuper herausgebracht. Ich selbst kann die Rechnung leider nicht machen, da die offiziellen Zahlen für die Auslastung der Züge politisch manipuliert wird.

Vor 2 years
Bernhard Richter
Bernhard Richter

Einfach und verständlich dargestellt ! Danke. Darauf Aufbauend habe ich mir Gedanken zum Energiegehalt gemacht. Es gilt: "Wer schnell fährt, braucht viel Energie" 1) Bei der Aerodynamik (cw-Wert) kann man nicht mehr so viel rausholen; es wird keine Autos in Tropfenform geben. 2) Minimierung des Reifenwiderstandes gelingt mit minimalem Gewicht beim Kraftstoff (Energie-pro-Gewicht); Akkus sind da eher schlecht. Flüssigkraftstoffen wie Diesel sind gut. Noch Besser liegt da z.B. Wasserstoff. 3) Wer schnell fährt und weiter kommen möchte, sollte NICHT mit einem Litium-Ionen-Akku unterwegs sein, denn der Energiegehalt (Energie-pro-Volumen) ist nicht sehr groß ! Der Diesel liegt mindesten doppelt so gut. Die Fahrzeugeffizient hilft zwar dem Akku-Auto, dennoch: Schnell fahren und weit kommen gelingt am Besten mit einem Diesel !

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Sie kommen nicht zu den richtigen Schlüssen. 1) Unsere Autos mit Verbrennungsmotoren haben immer noch Cw-Werte aus den 90er Jahren (0,3). E-Autos bieten durch die besseren Wirkungsgrade und deshalb sehr kleinen Kühler 20% Vorteil. Das ist gravierend. 2) Wasserstoff erfordert extrem schwere Autos. Die Leistungsdichte von H2 inkl. Drucktanks und schwerer Brennstoffzelle führt zu keiner Verbesserung. Eher im Gegenteil (Mercedes GLC F-Cell). Die Lösung sind leichtere Akkus und SuperCaps. Derzeit hat Tesla mit 150Wh/kg den besten Wert. Bis 2020 liegen wir schon bei 200Wh/kg. Damit wird der Reifenwiderstand immer besser. 3) Der Diesel ist tot. Genauso wie die Brennstoffzelle. Das haben Herr Müller und Zetsche bereits Anfangs und Mitte des Jahres öffentlich zugegeben. Diesel mögen Ihre Vorteile aufweisen. Sie werden in nicht zu ferner Zukunft mit ihnen vor den Toren der Städte parken müssen. Ich kann Niemandem mehr empfehlen einen Diesel zu kaufen. Die Wiederverkaufswerte werden ins Bodenlose bis zur Unverkäuflichkeit abstürzen.

Vor 2 years
Bernhard Richter
Bernhard Richter

Eine Andere Alternative ist natürlich der Transrapid: Fahren mit Strom bei 0 Rollreibung und guter Aerodynamischer Effizienz. Das "Hyperloop"-Projekt klingt auch sehr interessant, sollte aus dem Projekt noch etwas werden ....

Vor 2 years
Sonnenmann80
Sonnenmann80

Vielen Dank für Ihre Aufklärungsarbeit Herr Lüning. Man könnte theoretisch noch einen drauf setzen und bei beiden Fahrzeugen den Wirkungsgrad auf die solare Einstrahlung beziehen. Letztlich ist ja Erdöl auch nur durch einstige Biomasse entstanden, die wiederum auf der solaren Einstrahlung beruht. Soweit ich weiß, ist der Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Solarstrahlung in Biomasse (z.B. Mais) sehr gering (ca. 0,1-4%). Davon hat sich ja auch nur ein Bruchteil in Form von Erdöl usw. abgelagert, das wir dann heute nutzen können. Vermutlich ergibt sich ein "Quelle zu Rad Wirkungsgrad" im Bereich von 0,00000...x%. Daher ist es aus energetischer Sicht heute auch vielfach effizienter auf einem ha Land PV-Anlagen zu errichten und den Strom direkt im E-Auto zu nutzen, statt dort Biomasse zu generieren und dann V-Autos mit Biosprit zu versorgen. Gleichzeitig ergibt sich eine enorme Artenvielfalt unter den PV-Modulen. Mais Monokulturen sind hier nicht so umweltfreundlich, auch wenn viele Menschen lieber Maisfelder als PV in der Landschaft sehen...

Vor 2 years
Sonnenmann80
Sonnenmann80

Meine Ausführungen bezogen sich zuletzt auf Dachanlagen. Es ging ja eigentlich um Freiflächen. Dort dürfte Ihre Angabe von 100-120kWh/qm recht gut passen, wenn man sie auf die gesamte Grundfläche und nicht auf die Modulfläche bezieht. Bei einer Dachanlage ist ja die gesamte Grundfläche belegt. Bei PV-Freiflächenanlagen gibt es ja Abstände zwischen den Reihen um die gegenseitige Abschattung zu verringern, es werden also nicht 100% der Grundfläche belegt - sorry.

Vor 2 years
Sonnenmann80
Sonnenmann80

100-120kWh/qm Jahresertrag ist sehr vorsichtig gerechnet und unterbewertet meiner Meinung nach das Potential von PV. Eine kWp liefert bei einer weitestgehend unverschatteten und südlich ausgerichteten Anlage heute etwa 900kWh Jahresertrag, in Süddeutschland auch mal bis zu 1100kWh. Bei Standardmodulen ist man heute bei 1,6qm Modulfäche bei ca. 260Wp STC-Leistung, also ca. 162Wp/qm und damit ca. 6qm/kWp. Macht bei 900kWh/6qm gut 150kWh/qm Ertrag. Bei 1100kWh/kWp sind das dann schon ca. 180kWh/qm aber das eher wenn man sich in Freiburg und Umgebung bewegt. Setzt man gute aber teure Sunpower Module ein, so ist man heute schon bei mehr als 200W/qm und 180-220kWh/qm Jahresertrag. Ein E-Auto mit 25kWh/100km und 15.000km/Jahr benötigt also 3750kWh/Jahr und damit eine Standard-PV-Anlage mit ca. 4kWp und 25qm Fläche, was aktuell zwischen 5.000€ und 6000€ realisierbar sein sollte. Die Anlage erzeugt dann zumindest bilanziell den "Sprit" für 20-30Jahre - fantastisch! Da der Preis der PV-Anlage in ähnlichem Bereich wie die Elektroauto-Kaufprämie liegt, hätte ich mir gewünscht, dass es hier eine im Rahmen dieser Förderung eine Kopplung an eine Investion in PV oder Windkraft gegeben hätte, um gleich sicherzustellen, dass der Mehrbedarf an Strom(auch wenn er heute nur gering ist) im Netz sauber ausgeglichen wird.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Entschuldigung. Ich war prokWp. Man rechnet mit 100-120kWh/qm

Vor 2 years
Sonnenmann80
Sonnenmann80

Danke für die Zahlen zum Öl und Alkoholertrag je qm - sehr interessant. Das entspricht ja bei einer Einstrahlung von 1000kWh/m²/a einem Wirkungsgrad von lediglich 0,15% bzw. 0,25%. Das ist wirklich ziemlich schlecht im Vergleich zu PV mit 15-20% bei üblichen Modulen. Beim Jahresertrag je qm muss ich Sie allerdings korrigieren, dieser liegt in unseren Breitengraden "nur" bei 120-180kWh/qm, was aber immernoch gut 100 mal mehr ist als bei Biomasse ist. Sie wollten sich vermutlich auf den spezifischen Ertrag je kWp beziehen, wofür aber je nach Modultyp aktuell ca. 6qm Fläche benötigt werden.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Biomasse darf nur in Form von Abfall zur Energiegewinnung herangezogen werden. Sie steht in Konkurrenz zu Menschenleben, die in der 3. Welt sterben. Damit ist E10 und Biodiesel bei mir als unethisch klassifiziert. Klar unser normaler Sprit ist auch E5, aber da hat man keine andere Wahl als an der Wahlurne. Das mit den Wirkungsgraden beim Biosprit ist klar. Man bekommt netto (mit Dünger und Traktorenantrieb) nur 2,5 kWh pro qm pro Jahr aus Raps (Öl) und 1,5kWh aus Getreide (Alkohol). Eine PC Anlage an der selben Stelle bringt 800-1000kWh.

Vor 2 years
Heiligeradler
Heiligeradler

Effizienz hin oder her, ein Auto mit Verbrennungsmotor muss immerhin nur 1/14 (Benzin/Diesel) seiner Energie in Form eines Treibstoffes mitführen.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Wäre der Wirkungsgrad der Verbrenner besser, müssten sie nur die Hälfte des Sprits mitnehmen.

Vor 2 years
irmenkop85
irmenkop85

Das alles bestreitet ja niemand und es ist völlig klar dass ein Passat in der Energieeffizienz gegenüber einem Tesla deutlich verliert. Die Fakten, die für einen Passat 2.0 TDI sprechen, sind andere: 1) 1000 bis 1200 km Reichweite 2) Angebot einer Kombi-Karosserie mit enorm großem Laderaum 3) Kaufpreis 35.000 bis 45.000 Euro je nach Ausstattung. Was jetzt, Tesla?

Vor 2 years
Friedemann Lätsch
Friedemann Lätsch

Man sollte vielleicht noch den Gedanken berücksichtigen, dass beim Supercharger an der Autobahn keine Kosten anfallen, das heißt, man braucht die 1200km Reichweite nicht zwangsläufig, um teure Autobahntankstellen zu vermeiden. Die Urlaubsfahrt nach Italien könnte notfalls auch in 2 Tagesetappen stattfinden. Doof wäre halt nach wie vor ein Geschäftstermin in München von Hamburg aus anzufahren. 600km aber nur Zeit für 4 h Fahrzeit je Strecke, das schafft die Tesla Technologie mit Supercharger leider auch noch nicht.

Vor 2 years
irmenkop85
irmenkop85

1) Fuer Langstreckenfahrer nun mal nicht, vor allem wenn man auf teure Autobahntankstellen verzichten will. 2) Vergessen Sie diese Litermasze. Da schwindelt erstens jeder Hersteller und zweitens ist das alles hinfaellig sobald Sie das erste mal versuchen, 4 grosze Reisekoffer fuer 4 Personen, irgendwelche Moebelstuecke bei Ikea oder 20 Getraenkekisten einzuladen. Die Nutzbarkeit des Kofferraums, also die Quaderform zaehlt und da hat keine Limousine eine vernuenftige Chance, auch der Tesla nicht. Und ja, ich belade das Auto regelmaeszig mit solchen Dingen. Ich fahr auch regelmaeszig mit 4 Personen, die im Passat hinten einen vernuenftigen Abstand zwischen Sitzflaeche und Bodenflaeche haben und dort nicht mit den Ohren zwischen den Knien sitzen muessen. 3) 47.250 € ist der Listenpreis. Da kommen schon mal 2000 EUR Unternehmerbonus weg und dann noch mal 10-15% Rabatt, je nach Konditionen. Der reale Kaufpreis liegt somit bei ca. 40.000 EUR. Bei Tesla hingegen gilt Listenpreis ungefaehr gleich Kaufpreis, das macht einen enormen Unterschied. Dass die Teslas schneller beschleunigen bestreitet ja niemand, aber darauf kann ich gerne verzichten wenn ich eine vernünftige Reichweite, einen vernünftigen Laderaum und einen vernünftigen Preis für den Wagen bekomme. Das Model 3 ist ja noch nicht mal auf dem Markt und in punkto Reichweite wird es da eher dürftig aussehen und in Richtung ~250km gehen. Und der nutzbare Laderaum wird dann eher auf Golf/Polo-Niveau liegen. Ich stimme Herrn Lüning zu, dass da VW dringend nachlegen sollte. Mein Punkt war aber eher der, dass der Tesla beim Luftwiderstand auch deutlich Federn lassen müsste, wenn er in einer praktischen Kombi-Karosserieform angeboten würde. Das würde die Parameter dieser Rechnung deutlich verändern, weil der Tesla im Wesentlichen Praktikablität gegen Windschlüpfrigkeit eintauscht. Und zuguterletzt - ich würde mir echt gerne einen Tesla kaufen, ich kann ihn mir allerdings nicht leisten. Sobald der erste Tesla 500 km hat und dann noch als Kombi angeboten wird, wird der Passat sofort verkauft.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Darum ging es in dem Video nicht! Sie fühlen sich falsch angegriffen. Die Zukunft sollte lieber heute als morgen einen elektrischen Passat sehen. Zum identischen Preis. Das ist die Aufgabe für die Herren in Wolfsburg, vor der sie derzeit kapitulieren.

Vor 2 years
Heiligeradler
Heiligeradler

Ladevolumen ist das eine, Laderaumgeometrie das andere. Das ist gerade bei sperrigen Ladegütern wichtiger. Und für die Zielgruppe der (oberen) Mittelklasse dürften Reichweiten nahe der 1000km durchaus wichtig sein.

Vor 2 years
m
m

1) für 99% irrelevant 2) Kofferraumvolumen beim Passat Variant Alltrack beträgt 639 bzw. 1769 Liter. Beim Model S ohne Allrad sind es 745 Litern bzw. 1.645 Litern bei heruntergeklappten Rücksitzen + 150 Liter vorderer Kofferraum. Tja, da hat das Model S wohl mehr Ladevolumen, als der Passat mit "enormen Laderaum". 3) Einmal Passat Konfigurieren, Variant mit größtem Diesel und schon steht bei mir 47.250€. Und das Ding ist nackt ohne Extras ;) Solltest es eher mit dem Model 3 vergleichen, das wäre fair ;) Aber selbst das langsamste Model 3 schafft es 10% schneller auf 100km/h, als der stärkste Passat Variant und kostet dann nackt noch weniger, kann mehr und die Unterhaltskosten sind auch wesentlich geringer ;) Was jetzt, VW? PS: Nichts für ungut :-)

Vor 2 years
Mister Hallo
Mister Hallo

das video ist das beste bisher, man könnte eine art Jalousie verbauen um bessere aeroydamikwerte zu erhalten, hier mal ein video zu einem truck der es nutzt.  http://www.youtube.com/watch?v=lhSuiWQcsrc oder http://www.youtube.com/watch?v=Dr4pMynBXJc

Vor 2 years
Thirsk El
Thirsk El

Guten Tag, Auch ich habe mir bereits Gedanken zum E-Auto gemacht, und dafür den kumulierten Energieverbrauch genommen. Im Ergebnis ist damit ähnlich, aber bei Photovoltaik-Anlagen verschlechtert sich der Wert um ca. 1/10 - 1/7 durch die Produktion und je nach Standort. Für Heizöl/Diesel wird jedoch auch ein Wert vom 1,15fachen der letztendlich eingesetzten Energie angegeben. An diese Stelle sollte die Frage gestellt werden warum Elektroautos sich dennoch in Deutschland nicht lohnen bzw. was auch geschehen sollte bei einer Übernahme von größeren Marktanteilen durch die E-Autos. Zunächst einmal lebt über die Hälfte der Menschen in Mietswohnungen innerhalb der BRD. Ihnen bleibt oftmals der Zugang zum günstigen Solarstrom verwehrt und sie bezahlen die Energiewende mit. Auch gerade da wird in Zukunft der Netzausbau am teuersten. Erst letztens war ich wieder in einer Wohnung zu Besuch, welche maximal 4000 Watt nutzen kann und über dieser Last fliegt die Sicherung, da die verlegten Leitungen im Hausflur und zum Haus zu schwach wären. Damals hatte noch jeder einen Gasherd. Diese rund 50 Prozent müssen Strom zu aktuell 20-35 cent kaufen (Großer Hausverbrauch, kleiner Hausverbrauch, Ladestationspreis etc.). Zusammen mit den geringeren Werkstattkosten und den gesparten Steuern lässt sich bei 10 Jahren Eigentum und 200.000km in dieser Zeit mit einem Leaf gegenüber einem anderen Kleinwagen ein Gewinn erzielen. Geht man von 25 cent pro kwh aus und einer absurden Quote, welche in den Staatshaushalt direkt fließt (Die EEG-Umlage finanziert ja zum Großteil die bestehenden EE), dann kommen wir bei 20kwh pro 100km auf 2,4 Euro Steuer. Hinzu kommen über 100 Euro pro Jahr Steuerersparnis und Steuerfreiheit für 5 Jahre. Also gegenüber einem Diesel mit 150 Euro Steuern sind da nach 10 Jahren 1250 Euro Steuerersparnis. Berechnen wir den Steueranteil an Diesel (Dieselpreis = 47,43 Cent eigentlicher Dieselpreis (50cent aktuell) mal 19 Prozent Mehrwertsteuer = 1,068). Macht etwa 56 cent Steuer pro Liter. Dazu kommt der höhere verbrauch von 6 Litern. Macht 3,36 Euro Steuer pro 100km. Zum Vergleich: 20kwh pro 100km sind 2,4 Euro und 6 Liter Diesel sind 3,36 Euro. Mach nach 200.000km 4800 Euro Steuer für ein Eauto und 6720 Euro Steuer für den Diesel. Nun fehlen mit den geringeren Steuern (1250 Euro weniger) 3170 Euro. Realistisch dürften über 5000 Euro Verlust sein, die der Staat ausgleichen muss. Welche Optionen hat der Staat für die fehlenden Einnahmen aus meiner Sicht? 1. Kfz-Steuer erhöhen (Neuer Protektionismus für den Diesel, wie früher die Hubraumsteuer für deutsche Autobauer?) 2. An anderer Stelle Steuern erhöhen 3. Mineralölsteuer senken und Kfz-Steuer anheben 4. Steuererhebung pro km (Sehr schwer dem Bürger zu vermitteln) Was nicht funktioniert wäre: 1. Steuer aus Strom erhöhen (Neue Smartmeter würden es sogar möglich machen E-Autos zu erkennen gegen Verkauf der Privatfähre, aber Hausbesitzer haben noch Photovoltaik) 2.Mineralölsteuern anheben (Alle wechseln logischweise mittefristig auf E-Autos und keine Steuereinnahmen mehr durch EU-Lkw) Kurz- bis Mittelfristig wird sich das Eauto durchsetzen und ab einem gewissen Sättigungsgrad eine steuerliche Umstrukturierung fordern, da die Mineralölsteuer in der Reihenfolge der wichtigsten Steuern kurz hinter der Einkommenssteuer steht. Diese Kosten müssen auch beachtet werden und wer mit den realen Steuerquoten auf Strom rechnet müsste sehen, dass die Förderung von Eautos aktuell etwa so sinnvoll ist wie die Förderung der teuren Photovoltaikplatten mit über 40 cent pro kwh.

Vor 2 years
TheMorgenTee
TheMorgenTee

Ich möchte anmerken, dass der cW Wert des Passat wie Herr Lüning selbst in dem Video sagte, wahrscheinlich tatsächlich höher liegt als VW ihn angibt (der für die Rechnung verwendete Wert bezieht sich ja wahrscheinlich auf einen kleineren Kühler, eingeklappte Spiegel und abgeklebte Spalten). Durch einen höheren cW Wert liegt der theoretische Verbrauch höher und wenn man nun den Wirkungsgrad aus einem Vergleich mit Verbrauchswerten berechnet, dann ist der Wirkungsgrad höher als die im Video ermittelten 14%.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Sehr richtig! Wenn man in die eine Richtung schummelt, dann geht der Schuss halt in die andere Richtung los. Aber auch beim Tesla dürfte der Cw-Wert mit einem verwaltungstechnisch zulässigen Schummelfaktor versehen sein (keine Spiegel). Wenn alle gleich schummeln, sollte das Verhältnis der Wirkungsgrade zueinander stimmen.

Vor 2 years
Memmnarch1981
Memmnarch1981

mein Lieblings Tesla Kanal ;)

Vor 2 years
Jerome Brunelle
Jerome Brunelle

Ich hätte mir gewünscht einen Vergleich zu ziehen mit dem aktuellen Energiemix. Also mit Kohle, Öl aber eben auch einem Drittel regenerative Energie. Ansonsten: Vielen Dank! Für mich wieder Argumentationshilfe...

Vor 2 years
Jerome Brunelle
Jerome Brunelle

+Horst Lüning Hallo Herr Lüning! Ich bin völlig d'accord mit Ihnen! Ich wollte den Energiemix deswegen, weil er ja mehr der Realität entspricht. Wenn ich einen normalen Stromvertrag habe, dann habe ich nunmal den normalen Energiemix. Das ist die aktuelle Realität. Ich denke die wenigsten beziehen ihren Strom ausschließlich von einem Ölkraftwerk.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Ich halte den Energiemix für vollkommen irrelevant. Da bringe ich demnächst mal ein Video zu raus. Wenn wir wegen der staatlichen Behinderung der privaten Photovoltaik und dem Abschalten der AKWs mehr und mehr auf Kohle umstellen, dann wird die Bilanz von E-Autos immer schlechter. Also verbrennen wir lieber weiter Öl in den Autos, weil das die CO2-Bilanz verbessert. Das nennt sich ein Teufelskreis - stammend aus dem CO2-Glauben. Wenn wir stattdessen auf Ressourcen-Sparen über bessere Wirkungsgrade setzen, dann brauchen wir zwar mehr Kohle oder Braunkohle, aber der absolute Energieeinsatz sinkt rapide.

Vor 2 years
Simon Meier
Simon Meier

Hallo Herr Lüning, was halten Sie von folgendem Berechnungsansatz: der Passat braucht real 6,4 Liter Diesel, der Tesla laut Spritmonitor 19,3 kw/h für 100 km. Werden diese 19,3 kw/h mit dem Großkraftwerk aus ihrem Video erzeugt, dann wird dafür aufgrund der Leitungsverluste und der Verluste im Großkraftwerk etwa die 2,5 fache Energie benötigt. Somit benötigt der Tesla effektiv etwa 50 kw/h auf 100 km, die 67 kw/h beim Passat gegenüberstehen. Habe ich einen Gedankenfehler gemacht?

Vor 2 years
Simon Meier
Simon Meier

Ok, den Punkt sehe ich ein. Für einen absoluten Vergleich könnte man einen VW Golf Diesel mit dem e Golf vergleichen. Auch da dürfte (bei konventionellen Kraftwerken) der Unterschied nicht so groß sein, wie Sie in Ihrer Berechnung ermitteln. Spritmonitor liefert hier 5,5 Liter (entspricht also 58 kw/h) für den 110 PS Diesel, gegenüber 15,9 kw/h für den 116 PS e Golf. Unter Berücksichtigung Ihres 34 % Wirkungsfaktors ergibt sich für den e golf somit ein gesamt Energieverbrauch von 47 kw/h.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Ihr Berechnungsansatz vergleicht Äpfel mit Birnen. Wenn Sie den absoluten Verbrauch vergleichen wollen, dann müssen Sie den Tesla mit einem 8 Zyl. 5er oder E-Klasse vergleichen. Nur so sind Transportkapazität, Fahrkomfort, Innenraumgeräuschpegel, etc. vergleichbar. Und dann rechnen Sie locker mit 10 oder eher 11 Litern/100km. Es ging bei diesem Vergleich darum, wie die beiden Fahrzeuge jeweils mit ihrer zur Verfügung stehenden Energie umgehen.

Vor 2 years
ranxerox10
ranxerox10

Aha, ich hab die 34% aus dem Video übernommen.

Vor 2 years
Simon Meier
Simon Meier

Es ist nicht klar, ob die 19,3 kw/h auf Spritmonitor bereits die Ladeverluste berücksichtigen. Ich bin daher konservativ davon ausgegangen, dass diese bereits enthalten sind. Dann bleiben 45% Wirkungsgrad vom Kraftwerk, 99% Hochspannungstransformation, 98% Mittelspannung und 95% Verteilung zum Hausanschluss. In Summe als 0,45 x 0,99 x 0,98 x 0,95 = 41 %. Somit 19,3 / 41% = 47 kw/h.

Vor 2 years
Holywood07
Holywood07

Diesel? Ist zum Vornherein schon wirklich ein schlechter Vergleich, bei dem Dreck, der ein Diesel rausbläst (Genverändernde Substanzen trotz Partikelfilter); auch wenn da weniger CO2 ausgestossen wird... Wo kommen wohl all die neu(er)en Allergien her?

Vor 2 years
Heisen Berg
Heisen Berg

Moin Horst! Ich hab nicht nachgerechnet, gehe mal davon aus, das Sie das sehr gewissenhaft gemacht haben. Nur mal eine kleine Anmerkung zu dem ganzen Thema. Sicher steht der Wirkungsgrad des E Autos weit über dem von Verbrennern. Die rein technische Überlegenheit der E Autos in dieser Beziehung ist ein unumstößlicher Fakt. Aber: Folgende Punkte spielen für den geneigten Kunden ebeso eine Rolle : Reichweite (normaler Verbrenner gg normales E Auto..kein 100k teurer Tesla) Ladeinfrastruktur (D ist in der Beziehung Dritte Welt Land) Anschaffungspreis Auto (E Auto wesentlich teurer bei gleichen Bedingungen). Erst wenn sich ein E Auto für eine Privatperson rechnet, wird sie es kaufen. und das sehe ich noch sehr lange nicht. Die Politik macht nichts dafür, eher dagegen. Für die nexten 10 Jahre sehe ich für mich deshalb keinen Stromer..

Vor 2 years
Heisen Berg
Heisen Berg

Das sehe ich genauso. Das der Trend bei Verbrennern schon jetzt klar Richtung Benzin geht ist wohl der angekündigten Blauen Plakette zu verdanken..

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Es dauert sicherlich noch eine Handvoll Jahre. Ich würde heute Niemandem raten, noch einen neuen Diesel zu kaufen. Der Wiederverkauf wird ab 2020 extrem schwer werden.

Vor 2 years
Exarion251
Exarion251

Naja, wenn ich z.B. einen Golf mit dem anstehenden Model 3 vergleiche, dann würde bei mir eher die Entscheidung zum Tesla fallen. Weniger Reparaturkosten, weniger Steuer, weniger Betriebskosten, wenn man beim Golf noch drei Extras möchte, dann sind die Mehrkosten bei der Anschaffung schnell abgeschrieben. Aber ein gebrauchter Wagen wird wohl tatsächlich noch etwas länger die günstigste Wahl bleiben. LG

Vor 2 years
Gordon Freeman
Gordon Freeman

Tolles Video! Danke Her Lüning

Vor 2 years
Samuel Schweizer
Samuel Schweizer

Bravo! Der Fachman staunt und der Leihe wundert sich ...

Vor 2 years
Pauleheisterbademeister
Pauleheisterbademeister

du hast aber das gewicht der autos bei deinen formeln vergessen...

Vor 2 years
Pauleheisterbademeister
Pauleheisterbademeister

ah ok, hätte ich das ganze video sehen müssen

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Ist natürlich drin. Die Masse (2262kg) multipliziert mit der Erdbeschleunigung ergibt das Gewicht.

Vor 2 years
fischertechrobots
fischertechrobots

Gute gemacht Horst! Hut ab.Ich wollte meinen Tesla nicht mehr tauschen. Bin gerade in der Slowakei. War dort am östlichsten SC.Es funktioniert mit der Elektromobilität. Auch (oder gerade) bei langen Strecken. Fahre im Jahr geschäftlich 55.000 km in ganz Europa mit < 200 Wh/km!

Vor 2 years
Hans Matrix
Hans Matrix

Super Video! !!!!

Vor 2 years
AnimieBahn
AnimieBahn

Ich frage mich, wie das bei den Hybridfahrzeugen z.B. dem Prius mit den Wirkungsgeraden ist. Sie meinten ja, dass die Otto-Motoren einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad haben, als die Diesel, aber die Hybride fahren ja teilweise noch elektrisch mit selbst-generiertem Strom und haben auch sehr sparsame Benziner an Bord. Holt das noch was raus?

Vor 2 years
McGybrush
McGybrush

Ja bei hohem Tempo ist der eMotor schlechter als bei langsamen Tempo. Beim Verbrenner wirkt sich das noch nicht so extrem aus. Also wenn man mit dem Verbrenner schnell fährt nimmt man also etwas zusätzliche Energie (Kraftstoff) aus dem Tank um damit den Akku zu laden. Bei niedrigen Tempo fährt man ja meistens rein Elektrisch mit diese zuvor entnommenen Energie. Die Krafstoffersparnis beim Hybrid langsam rein Elektrisch zu fahren ist grösser als die Kraftoffmenge den man braucht um diese Batterie bei höheren Geschwindigkeiten nach zu laden. Und diese Differenz zwischen Kraftoffverlust (beim Laden) und Kraftstoff sparen beim Elektrisch fahren ist dann der niedrigere Verbrauch den ein Hybrid gegenüber einem Verbrenner hat.

Vor 2 years
Mike Tango
Mike Tango

Herr Luening, würden alle Verbrennen so zurückhaltend gefahren wie die meisten E-Autos, hätte man sofort eine Kraftstoffeinsparung von min. 30%. Wie sie schon richtig bemerkten sind E-Autos noch viel zu teuer, ihr über 100.000 Euro Tesla Vs Vw Passat für ca. 38.000Euro etwas der dreifache Preis. Sollten sich E-Autos durchsetzten dazu noch nach dem System von Tesla (Verkauf über das Internet usw.), wird das in Deutschland Hunderttausende Arbeitsplätze kosten.Die Umstellung auf E-Autos wird sehr viele Arbeitsplätze und Steuereinnahmen kosten.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Dies ist völlig sicher. Und deshalb bremst man auch so. Wäre Zeit modernere Arbeitsplätze zu schaffen. Doch Politiker können nur bewahren. Nur die freie Wirtschaft kann die Zukunft Realität werden lassen.

Vor 2 years
LeGuillaume9
LeGuillaume9

German Angst...

Vor 2 years
Roman Buchner
Roman Buchner

Danke für diese Klarstellung über Wirkungsgrade von Verbrennermotoren in Kraftfahrzeugen im Vergleich zu Batterie-elektrischen Fahrzeugen. Hoffentlich begreift jetzt der Letzte das sie von der Verbrennerfraktion nur belogen werden. Nicht nur das die Verbrennerfraktion Kunden und Regulierungsbehörden mit den Abgaswerten belügen und betrügen, nein das ist da schon System und man lügt sogar trotz physikalischer Fakten. Top Beitrag von Ihnen der ein Standartwerk für den Schulunterricht sein sollte.

Vor 2 years
ranxerox10
ranxerox10

oder der Wagen braucht rechnerisch pro 100km bei 80km/h 12kWh(aus dem Video) und Verbraucht real 4,5 Liter was 47,7 kWh entspricht, Wirkungsgrad: 25%

Vor 2 years
ranxerox10
ranxerox10

+Roman Buchner Der Passat benötigt ca. 16kWh pro 100 km dazu verbrennt er 6,4 Liter Diesel was 67,84kWh enspricht. Wirkungsgrad rund 24%. bitte zeigen Sie mir den Fehler in meiner Überlegung.

Vor 2 years
Roman Buchner
Roman Buchner

+ranxerox10  das denke ich eher nicht. Das lese ich immer wieder wie toll doch der Wirkungsgrad eines modernen Benzin/Dieselmotor ist nur wird hier gelogen das sich die Balken biegen. Das kann man auch nicht mehr schön reden. Verbrenner werden in 10 Jahren Geschichte sein bei neuen Fahrzeugen. Das lässt sich nicht aufhalten.

Vor 2 years
ranxerox10
ranxerox10

Der Wirkungsgrad vom Diesel ist aber fehlerhaft ermittelt

Vor 2 years
Paul Kater
Paul Kater

Interessantes Video. Schade nur, dass die Politik so am Strompreis dreht. Wenn der Scheich denkt, die E-Autos nehmen zu stark zu, dann senkt er den Ölpreis drastisch und kassiert immer noch Milliarden. Schon mal mit dem Thema Schifffahrt und Umwelt beschäftigt? Scheint auch so ein verschwiegenes Thema zu sein. http://beta.welt.de/dieweltbewegen/sonderveroeffentlichungen/article118988228/Das-schmutzigste-Gewerbe-der-Welt-bleibt-auf-Kurs.html?wtrid=crossdevice.welt.desktop.vwo.google-referrer.home-spliturl&betaredirect=true

Vor 2 years
Karl-Alfred Römer
Karl-Alfred Römer

Ökologisch gesehen machen E-Autos denke ich schon lange Sinn. Rein wirtschaftlich betrachtet muss man bedenken, dass der Wirkungsgradvorteil zum großen Teil durch die hohen Strompreise aufgefressen werden. 10,8KWh Diesel-Energie kosten derzeit etwa 1€, die gleiche Menge Strom, je nach Stromtarif zwischen 2,75 und 3,30€. Aber in Verbindung mit einer eigenen Photovoltaikanlage sind E-Autos natürlich die absoluten Obersparer. Hoffentlich klappt das mit den Akkus so, wie Sie es prophezeien, dass die in den nächsten zwei Jahren im Preis auf die Hälfte fallen. Und hoffentlich schaffen es die Hersteller, die Akkus so zu bauen, dass sie ein Autoleben (also realistisch 15 Jahre und 300000Km) halten. Dass die Post und UPS besonders von E-Autos profitieren ist deshalb klar, da sie wegen extremem Stop-and-go-Betrieb besonders niedrige Durchschnittsgeschwindigkeiten (Motor läuft fast immer in extrem ungünstigen Betriebsbereichen) und hohe Recuperationsraten haben. Das gleiche müsste eigentlich auch für Großstadttaxis gelten, aber die haben vermutlich keine Zeit zum Nachladen. Hier wäre ein Prius wahrscheinlich noch vorteilhafter.

Vor 2 years
Henning Wehrmann
Henning Wehrmann

Nehmen wir mal an, die Analyse stimmt, dass es viel mehr E-Autos geben wird und zwar wirklich in relevanter Größe. Nicht diese wenigen, die wir derzeit haben. Dann haben wir in der Folge eine deutlich zu hohe Menge von geförderten Öl. D.H. der Spritpreis würde dann eher sinken. Da muss man schon mit Gesetzen kommen, sonst wird es viele geben, die einfach bei ihrem Verbrenner bleiben. Zumal wegen der großen Konkurrenz die Verbrenner auch günstiger werden müssen. Das ist alles gar nicht so einfach.

Vor 2 years
Alex Boon
Alex Boon

Unglaublich aber wahr ...  Elektromobilität darf nicht als Konkurrenz zur Verbrennern stehen. Die Verbrenner werden noch in vielen Bereichen unverzichtbar bleiben: Militär, Rettungs- und Hilfsaufgaben, Extremklima- und , und... Elektrizität in Verbindung mir regenerativen Quellen ist eine - ANDERE- Art der Energienutzung. Ein Individuum kann Gigawatts verwenden oder verschwenden - --- - --- - - - doch darauf kommt es nicht an. Das Verschwenden macht kein MINUS!!! Aber das Verwenden macht immer PLUS. Bei den Verbrennern wird das Konto NIEMALS im Plus sein.. Das Begleichen der anfallendenRechnungen steht noch aus. Genauso wie bei der Atomnutzung. Die BWLer sollten es doch am besten kapieren... Haben Sie ja schon angedeutet! Bravo super Bericht und super Beitrag. Danke!!!

Vor 2 years
David V
David V

Hallo Herr lüning. Mich interessiert Ihre Meinung zum Thema "Elektrofahrrad". Und würde mich über ein Video freuen.

Vor 2 years
ranxerox10
ranxerox10

Ihre Grundannahme, daß der Passat im theoretischen Schnitt nur 12kWh/100km benötigt ist falsch, da müßten Sie ja auch annehmen daß der Tesla nur 13,8kWh/100 km braucht, da Sie offenbar W80 zu Grunde legen. Daher können Sie auch nicht die Durchnittswerte von Spritmonitor als Realvergleichswerte heranziehen. Sie können das schon, aber dann müssen sie auch w80 vom Tesla mit den Realverbräuchen von Spritmonitor vergleichen dann wäre der Systemwirkungsgrad des Tesla bei rund 27% was aber nicht stimmt Um das zu korrigieren könnte man bei beiden Fahrzeugen den theoretischen W120-10% (da dieser Wert in etwa den tatsächlichen Energiebedarf pro 100km in Reallife eines Fahrzeugs widerspiegelt) mit dem tatsächlichen Verbrauch von Spritmonitor vergleichen. Beim Tesla stimmt das und beim Passat machts dann ca. 25% Wirkungsgrad was realistisch ist. Ich mag Ihre Videos aber das ist schon ein grober Schnitzer.

Vor 2 years
Carsten Schäfer
Carsten Schäfer

Hinzu kommt hier noch das der CW - Wert mit eingebracht wird der absolut gar nichts mit dem Wirkungsgrad zwischen Elektro-/Dieselantrieb zu tun hat. CW Wert zeigt nur wie gut das Auto designed ist. Um hier aber den Wirkungsgradvergleich der Antriebe gegenüberzustellen hat der CW Wert hier nichts verloren.

Vor 3 Monate
Sam Vario
Sam Vario

ranxerox10 absolut richtig. Bei durchschnittlich 23kWh beim Tesla und 62kWh beim Passat (man geht vom Heizwert aus, nicht vom Brennwert, also bei 6,4 Liter eben 62kWh) kommt man keineswegs auf einen Faktor, der das Verhältnis der angeblichen Wirkungsgrade auch nur annähernd wiederspiegelt... demzufolge hätte der Tesla doppelt so hohe fahrwiderstände :D Aber glücklicherweise lässt sich auch mit einem so simplen Verbrauchsverhältnis, das für jeden nachvollziehbar ist, rechnen. Wir haben also beim Passat 62kWh, der in Form von Diesel für 100km Fahrt verbraucht wird. Beim Tesla sind es 23kWh:90%:95%:98%:99%:45%... sind 62kWh! man braucht (für diese beiden Fahrzeuge bei jeweiligem durchschnittsverbrauch) nahezu exakt gleich viel Sprit... mit dem Unterschied, dass das Elektroauto eine geringere Reichweite hat, deutlich teurer ist und die Infrastruktur zum laden nicht vorhanden ist, während es Tankstellen an jeder Ecke gibt. Der ganze Aufwand, um ein solches Szenario mit Ölkraftwerken, Elektroautos usw zu erschaffen, ist abartig hoch und am Ende wird genau so viel Sprit verbraucht. Also vollkommener Blödsinn. Das Video wird einem Ingenieur absolut nicht gerecht.

Vor 9 Monate
RealTerm
RealTerm

Das ist richtig, der Passat wird absichtlich oder versehentlich schlecht gerechnet, dabei wäre das gar nicht nötig, um den Tesla gut aussehen zu lassen. Ich kann nicht (beim Passat) die Arbeit bei 80km/h ermitteln und diesen gegen den realen Durchschnittsverbrauch stellen, wo auch mal mit 200km/h über die Autobahn gerast wird oder Stop und Go in der Stadt mit drin ist. Rekuperation des Tesla hin oder her. Ich würde es einfacher machen: Wieviel Pimärenergie brauche ich pro km in der Praxis. Punkt. Das ist einfacher als das am Ende sehr angreifbare und ungenaue Wirkungsgrad"gerechne".

Vor year
Max'l Power
Max'l Power

Kürzen wir es einfach ab. Rechnen Sie doch bitte mal vor, wie Sie auf Ihre 25% Wirkungsgrad beim Diesel bzw. die 27% vom Tesla kommen wollen. Und dann betrachten wir die von Ihnen so hervorgehobene Diskrepanz zu den Ergebnissen aus dem Video.

Vor 2 years
ranxerox10
ranxerox10

Sie sollten doch Sinnerfassendes Lesen üben.

Vor 2 years
Franz Bauer
Franz Bauer

Ich habe Ihr Beispiel mal mit der Annahme gerechnet dass der Strom von einem Kohlekraftwerk erzeugt wird, da diese in Deutschland relevanter sind als Ölkraftwerke. Laut Wiki beträgt der mittlere Wirkungsgrad deutscher Kohlekraftwerke(Stein- und Braunkohle ) ca. 38% (deutlich schlechter als Öl). Mit den von Ihnen aufgeführten Leitungsverlusten würde das einen Wirkungsgrad bis zur Steckdose von Eta(Kohlestrom) = 31,5% ergeben. Der Gesamtwirkungsgrad Eta(Tesla Kohle) wäre: Eta(Tesla Kohle) = Eta(Tesla) * Eta(Kohlestrom) = Eta(Tesla Kohle) = 91% *31,5%= 29% Selbst mit "bösem" Kohlestrom kommt man noch zu einem recht guten Wirkungsgrad. Jetzt kann man in diesem Beispiel beim Dieselfahrzeug noch den Well-to-Tank-Wirkungsgrad (Wirkungsgrad der Förderung, Transport und Raffinerie des Treibstoffes mit einbezieht) auf den Gesamtwirkungsgrad des Dieselfahrzeuges rechnen. Laut Wiki beträgt dieser je nach Studie zwischen 90% und 82%. Ich rechne hier mal großzügig mit dem besseren von 90%. Damit kommt man für das Dieselfahrzeug nach Ihrer Rechnung auf: Eta(Diesel mit WelltoTank) = 15% * 90% = 13,5%  damit wäre der Tesla immer noch doppelt so Energieeffizient. Man könnt wohl noch den "Mine-to-Powerplant" Wirkungsgrad des Kohlekraftwerks auf den Wirkungsgrad des Teslas rechnen. Den hab ich allerdings nirgens gefunden. Wahrscheinlich ist er auch relativ gering. Ich hoffe ich hab mich nicht verrechnet oder nen groben Denkfehler drin. Wie immer vielen Dank für das Aufklärungsarbeit, bis zu Ihrem Beitrag über Motorkennlinien war ich im festen Glauben mit 30% Wirkungsgrad durch die Gengend zu fahren.

Vor 2 years
Simon Meier
Simon Meier

Hallo Herr Lüning,vielen Dank für das interessante Video. Können Sie etwa abschätzen wie sich der Wirkungsgrad im Winter verändert, wenn der Diesel die Abwärme zum Heizen des Innenraums teilweise "recyceln" kann? Mir kommt es zudem vor, als wenn Sie für die Berechnungen beim Tesla von konstanter Fahrt ausgegangen wären (also keine Beschleunigung berücksichtigt ist). Bei den 6,4 Litern (von Spritmonitor) beim VW dürfte hingegen viel Energie für die Beschleunigung verwendet worden sein. Müsste man hier nicht mit einem Spritverbrauch für eine konstante Fahrt vergleichen (da dürfte der Verbrauch vermutlich eher bei ca. 4 Litern bei 120 km/h liegen)? Schöne GrüßeSimon Meier

Vor 2 years
AllanScheSar
AllanScheSar

20:00 Im Diagramm fehlen Achsenbezeichnungen sowie Achseneinheiten. Schade eigentlich, denn so ist es keine saubere Arbeit. Eine Anmerkung noch von mir. Es wäre Anschaulicher gewesen die Formelzeichen wie rho nicht im Wort, sondern als Zeichen darzustellen.

Vor 2 years
Jan Scheumer
Jan Scheumer

Fehlt noch die Exel Datei, damit jeder Besitzer eines Fahrzeugs seine eigenen Daten vergleichen kann. :)

Vor 2 years
karel bračko
karel bračko

+Horst Lüning JUS DO IT 😃

Vor 2 years
Mister Hallo
Mister Hallo

oh ja bitte schnell das video rausbringen, kann es kaum erwarten

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Die kommt dann bei einem weiteren Video. Da ist noch deutlich mehr Sprengstoff zum Zünden.

Vor 2 years
Georg Grünerbl
Georg Grünerbl

Wird durch das Umstellen von Öl auf Elektrizität die Ölwirtschaft flöten gehen ?

Vor 2 years
Geschenkideen Sternpate de
Geschenkideen Sternpate de

Gratulation, sehr schöne und nachvollziehbare Darstellung - im Gegensatz z.B. zur Meinungsmache der deutschen Automobilpresse. Ich persönlich frage mich nur, warum unsere Bundesregierung hier noch schläft und unsinnige Kaufanreize schafft, statt Ladestationen zu bauen.

Vor 2 years
Timmy's Dad
Timmy's Dad

Sehr schön veranschaulicht, da bekommt da doch glatt Lust auf ein Ingenieursstudium. :D

Vor 2 years
Dirk Stöcker
Dirk Stöcker

Wieder einmal ein hoch interessantes Video, danke! Aber daran sieht man warum uns Endverbraucher die Industrie und Medien etwas vormachen können. Den niemand rechnet sich soetwas in der Genauigkeit selber aus!!

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Und die gesamte Bildungselite hält die Bürger dumm, damit sie so etwas nicht merken. Und hier zeigt sich der Unterschied zwischen Ressourcensparen und CO2-Glauben. Glaubt man ans CO2, so muss man Dieselautos fahren, da in unserem Strommix zu viel Braunkohle und Steinkohle drin ist. Aber CO2 ist für mich nur ein Glaube. Ressourcensparen hat dagegen etwas Handfestes.

Vor 2 years
OpenGL4ever
OpenGL4ever

+Horst Lüning Gemäß folgenden beiden Karten ist der Boden in Seeshaupt besonders stark mit Cäsium 137 belastet. Insbesondere im Vergleich zum Rest in Deutschland. http://www welt de/vermischtes/weltgeschehen/article13260593/So-viel-Tschernobyl-steckt-im-deutschen-Wildschwein.html http://www uni-oldenburg de/fileadmin/user_upload/physik/ag-ehemalige/uwa/bilder/Caesium_BRD_BGA.gif Wissen sie zufällig, wie viele Wildschweine, die in Seeshaupt in einem Jahr geschossen werden, im Durchschnitt nicht für den Verzehr geeignet sind und nicht in den Handel kommen dürfen?

Vor 2 years
OpenGL4ever
OpenGL4ever

+Horst Lüning Nun ja, Radiologen würden dazu sagen, jede Einwirkung von zusätzlicher aber vermeidbarer radioaktiver Strahlung erhöht das Krebsrisiko. Und bei 10000 Bq/kg liegt man schon um den Faktor 16 über den Grenzwert.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Radioaktivität wird von der Bevölkerung weitgehend überbewertet. Ist so ein deutsches Ding. Ich esse selten Wild und nur 2- bis 3-mal im Jahr Wildpilze. So viel hält mein Körper allemal aus.

Vor 2 years
MrMarkartr
MrMarkartr

Great presentation!Very simple formula. As you said there are a lot of moving pats.

Vor 2 years
Big BOOST FPV
Big BOOST FPV

Hallo Herr Lüning. Ich habe am Wochenende auf der E-Mobility einen P85D mit selbst angefertigten Carbon Radkappen gesehen und der Besitzer meinte das bringt nochmal 6,5% Reichweite also etwa gleichauf mit dem 90. Akku. Zu dem Video, fehlen da nicht noch die mehrfachen Transformator und Gleichrichter Verluste oder sind die Vernachlässigbar?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Die Gleichrichterverluste vom Stromnetz in den Akku sind in den 10% Batterieladeverlust enthalten. Und die Wechselrichterverluste für den Drehstrommotor sind im 91% Wirkungsgrad enthalten. Falls Sie die PV-Anlage meinten, so stimmt das. Hier sind 5% abzuziehen. Aber die PV hat zum Sonnenlicht nur einen Wirkungsgrad von bestenfalls 15%. Bio-Öl zwischen 1 und 2%.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Das mit diesen Radkappen habe ich positiv verfolgt. Allerdings sind sie mit dem Zeitgeist nicht wirklich kompatibel.

Vor 2 years
Noctifer 78
Noctifer 78

super Video, wunderbar erklärt (Y) ABER das Layout der Folien ist für mich als LaTeX-Fan ein Graus :D

Vor 2 years
Vitus Bröse
Vitus Bröse

ein wirkungsgrad von 40% prozent bei ottomotoren... so hieß es zumindest im unterricht. wie gerne würde ich dieses video meinem damaligen chemielehrer zeigen. wenn ich grade dabei bin, wäre ein video über das deutsche schulsystem von horst sehr interessant

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Da gibt es eine ganze Serie. Entstand sehr früh im Blog: http://youtu.be/CK6gQuDd37w

Vor 2 years
zufalls
zufalls

34:00 Stimmt genau genommen nicht. Auch eine PV - Anlage hat einen Wirkungsgrad. Meines Wissens nach hat so ein Solarmodul nicht mehr als 20% Wirkungsgrad. Dazu kommen dann auch noch Kabelverluste. Aber ich verstehe wie Sie meinen und sehe das genau so wie Sie.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Der Wirkungsgrad zur Sonne beträgt in der Regel nicht mehr als 15%. Aber dann müssen Sie auch den Wirkungsgrad von Sonne zu Öl berechnen. Und diese biologischen Wirkungsgrade sind extrem klein. Bei Öl würde ich sie um 1-2% annehmen. Ein Rapsfeld bringt pro Jahr un Quadratmeter netto nur 2,5 Liter Öl (25kWh brutto). Eine PV-Zelle jedoch 1.000kWh. Deshalb darf Bioenergie nur aus Abfällen erzeugt werden und darf nicht wertvolle Landwirtschaftsfläche missbrauchen.

Vor 2 years
karel bračko
karel bračko

Fielen dank Herr Horst Luning fur die profesonelle beschreibung und die wahrheit uber die reale EV revolution und die OTTO varhait ( TDI ) Die zukunft ist schonn da und wer ist schonn auf den EV zug aufgesprungen der hat die realle zukunft in 21 jahundert in Automobil bau und anderen sparten wie auch aviation , transport .....

Vor 2 years
KaJu74
KaJu74

Im photovoltaikforum nutzt gerade ein User dieses Video, um aufzuzeigen, das der Tesla aus den Städten verbannt werden sollte: Zitat:Solche elektrischen Verbrauchsschleudern wollen wir in den Städten hier nicht mehr haben. Alles altes Zeug was wir längst schon wissen! Zitat Ende. http://www.photovoltaikforum.com/elektroautos-im-kommen--t3099.html#p1422531

Vor 2 years
akikomii
akikomii

@15:40 "...Rollwiderstand hängt nur von der Masse des Fahrzeugs ab und diesem mue von sonst nix" (keine Geschwindigkeit!!) @18:36 "...addieren wieder die Reifenkraft die gleich bleibt.." (Geschwindigkeit wieder egal) @19:30 "...das ist die Leistung die wir brauchen um den Rollwiderstand zu überwinden, der steigt linear mit der Geschwindigkeit an....." ach jetzt ist der Rollwiderstand doch abhängig von der Geschwindigkeit !?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Leistung = Kraft * Geschwindigkeit. Die Kraft bleibt konstant, aber die höhere Geschwindigkeit erfordert mehr Leistung. Physikalische Erklärung: Ein Reifen ist am Boden platt und oben rund. Dreht sich der Reifen, so wandert diese Abplattung rund um den Reifen. Und um einen runden Reifen abzuplatten benötigt man Energie. Das ist die Walkarbeit. Dreht sich der Reifen immer schneller, so muss der Reifen immer schneller abgeplattet werden. Damit wird der Reifen auch warm.

Vor 2 years
Sushi-Liebhaber
Sushi-Liebhaber

Schon der thumbnail hat mich magisch angezogen :) Tolles Video bis jetzt, mit 40 km/h zum Weltrekord ist natürlich hart. So könnte man ja noch besser Verbrauchs- und Reichweitenwerte "optimieren" als mit dem offiziellen Fahrzyklus. Freu mich auf den Rest vom Video morgen.

Vor 2 years
Sushi-Liebhaber
Sushi-Liebhaber

Video mit Begeisterung zu Ende geschaut. Ich bin beeindruckt, toll recherchiert, schön umgesetzt mit den Folien und auf das Wesentliche beschfänkt. Meine Hochachtung! Jetzt nur noch 100 fach weiterleiten und vielleicht liest die Allgemeinheit dann auch mehr sinnvolles in den anderen Medien ;)

Vor 2 years
Mr Daniel
Mr Daniel

Danke für das Video - wirklich sehr interessant. Habe es aber erst einmal nur etwas überflogen, werde mir die Formeln aber noch genauer ansehen. Schon extrem, was da für ein Unterschied ist. Auch wenn ich mit meinem Verbrenner-Motor der sogar sehr sparsam ist sehr zufrieden bin (und nein, es ist kein Diesel ;) ) fände ich ein E-Auto in ein paar Jahren wirklich sehr cool, da ich jetzt schon am sparen bin damit es natürlich das Model 3 wird ;) Selbst mit meinen so 30000km im Jahr käme ich mit dem Model 3 dicke hin. Weiß gar nicht warum das immer alle sagen dass das nicht reichen würde und meistens kommt das Argument von den Leuten, die selber nicht viel fahren und nur Kurzstrecke........ Dass die Post im Verteiler-Verkehr umstellt macht sehr viel Sinn. Gerade wenn ich hier das Postauto vorbei fahren höre und immer an, 10 Meter fahren, aus, an, 20 Meter fahren, aus usw..... Und irgendwo - was ich für plausibel halte - habe ich gehört dass man 3 mal so viel Energie benötigt um einen Dieselmotor anzuwerfen als einen Ottomotor..... und das braucht der E-Antrieb ja grundsätzlich schon nicht........... ich will gar nicht wissen mit welch einem besch........ (Entschuldigung) Wirkungsgrad die Post zu uns gebracht wird. Zwar wusste ich vorher schon, auch durch Ihre Videos, dass E-Autos nachhaltig und energietechnisch viel besser sind aber wenn jetzt nochmal jemand kommt, der meint dass E-Autos Schwachsinn wären und ich den deswegen vorher schon nicht ernst nehmen konnte - den kann ich jetzt noch weniger ernt nehmen und werde gelassen auf dieses tolle Video verweisen, in dem alles belegt wurde ;)

Vor 2 years
Der Wissenskiosk
Der Wissenskiosk

...ganz...mit z.... nich mit s... : )

Vor 2 years
Der Wissenskiosk
Der Wissenskiosk

Ih weiss es leider nich gans genau aber eigendlich gibt es garnicht genug Lithium auf der erde um jedes auto dürch ein E Auto zu ersetzen bitte schauen sie doch mal ob das stimmt falls ja brauchen wir wohl Prof.Turturs entwurf einfach mal googlen den mann.... :D

Vor 2 years
Der Wissenskiosk
Der Wissenskiosk

+Uli Weber Das mit dem Erdmagnetfeld ahhhhhhhhh wie konnte ich es vergessen ... danke.... ich untersuche das mal... : D

Vor 2 years
Der Wissenskiosk
Der Wissenskiosk

+Levi humski Ja das stimmt wie gesagt es war nur ne frage ich bau schlieslich selber akkus ...

Vor 2 years
Der Wissenskiosk
Der Wissenskiosk

+Levi humski Ja das stimmt wie gesagt es war nur ne frage ich bau schlieslich selber akkus ...

Vor 2 years
MetallicReg
MetallicReg

+Levi humski nun derzeit sieht es danach aus. Alternativen sind entweder schlechter, grundsätzlich hochgiftig oder viel zu teuer. Nanotechnik kann die Batterien aber signifikant verbessern (was an der Chemie nicht viel ändert).

Vor 2 years
Florian Hartmann
Florian Hartmann

Mal wieder ein Top Video. Die Formeln und was dahinter steckt wurden sehr gut erklärt, fast besser als mein Physiklehrer ;)

Vor 2 years
kamin filter
kamin filter

Guten Abend, Herr Lüning, besuchen Sie in diesem Jahr wieder die Messe E-Car-Tec in München? Drehen Sie dann darüber wieder ein Video? Vielen Dank für all Ihre Videos.

Vor 2 years
Mike Paulsen
Mike Paulsen

Finde es immer wieder erstaunlich oder erschreckend dass die Autobauer nicht wirklich Interesse an Elektroautos haben. Das sind doch bisher fast nur Alibiprodukte und die Technik ist zum Teil von Tesla gekauft. Es wird noch massiv in die Forschung für Verbrenner investiert um die Wirkungsgrade noch ein paar zehntel Prozentpunkte zu verbessern. Für die Elektromobilität wird da anscheinend kaum etwas investiert. Sieht man auch an den Stellenangeboten. Spezialisten für Verbrenner werden noch viel gesucht, Entwickler für Motorsteuergeräte usw. Stellenausschreibungen in Zusammenhang mit Elektromobilität gibt es hingegen kaum. Wo bleibt die Innovation der deutschen Autobauer? Wer entwickelt die Batterien, die Steuerelektronik, die Leistungselektronik, die E-Motoren?

Vor 2 years
Henning Wehrmann
Henning Wehrmann

Weil es eben noch andere Probleme gibt. Das Laden der Batterien z.B.. Schauen wir uns doch unsere Großstädte an. Die wenigsten haben dort einen festen Parkplatz und können den Wagen auch nicht auf der Arbeit laden. Was also dann? Tatsächlich für 300 km ne halbe Stunde und mehr an der Ladesäule verbringen? Das ist immer noch viel zu lang. Es gibt noch einiges zu tun. Es ist eben doch kein Wunder, dass das mit den E-Autos noch dauert.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

An den Motoren wird schon lange nicht mehr weiterentwickelt. 90% der Verbrauchs- und Abgasreduzierung findet nur auf dem Papier statt und nicht mehr in der Wirklichkeit. E-Autos sind einfach zu produzieren und kosten, wenn alles einmal im Großmaßstab hergestellt wird, nur noch 50% des heutigen Preises. Damit sinken die möglichen Margen auf die Hälfte. Blöd. Herr Müller von VW hat ja schon zugegeben, dass sie am Diesel nicht weiterentwickeln. Die Branche hat auch zugegeben, dass sie jetzt Milliarden investieren müssen und dass das zu Lasten der Boni und Gewinne geht. Jetzt geht es nur noch darum, die Menschen aka Käufer bei den aktuellen Produkten zu halten. Dafür braucht man nur Design und Marketing.

Vor 2 years
Markus Birth
Markus Birth

Da sind halt BWLer am Werk. Und Verbrennungsmotoren baut man seit 100 Jahren - die kosten fast nix in der Herstellung und die mögliche Gewinnspanne ist viel höher. Beim E-Auto müsste man investieren und was neues entwickeln … das kostet Geld und macht die Aktionäre traurig. Das geht nicht.

Vor 2 years
Thomas Wolf
Thomas Wolf

Super Video - ich glaube ich kann mit den Formeln auch mal die Optimale Geschwindigkeit für Reichweitenrekordfahrten ausrechnen (für MeineZoe)

Vor 2 years
Karl-Alfred Römer
Karl-Alfred Römer

+Thomas Wolf (Hachtl) Hervorragend erklärt.

Vor 2 years
MrTiti
MrTiti

achso, ich dachte du willst eine topverbrauchsfahrt machen; klar, wenn man eine verbraucherleistung per zeit mit einbezieht ergibt sich ein minimum. bei allen verbrauchern aus, klar, dann würde man ne geringe geschwindigkeit nehmen. das ganze bei einem 1993 renault twingo läuft so auf 60km/h hinaus. Abwärme ist gratis. der Wirkungsgrad ist so unfassbar schlecht, selsbt bei 80km/h auf der autobahn werden mindestens 6Liter verbraucht. Da muss man mal den Wirkungsgrad ausrechnen (lieber nicht)

Vor 2 years
Thomas Wolf
Thomas Wolf

Naja - die Widerstandswerte mögen wohl monoton steigen, aber du hast ja auch noch elektrische Verbraucher, die du nicht abschalten kannst oder willst. Zum Beispiel wirst du die Klimaanlage ausschalten, aber nicht auf Lüfter verzichten. Radio wird wohl auch laufen, denn sonst wird es zu Monoton. Diese Verbraucher benötigen ja eine konstante Energie über die Zeit, aber je schneller du fährst, desto weniger Energie wird hier pro gefahrenen Kilometer erforderlich sein. Also hast du hier eine streng monoton fallende Kurve. Diese zusammen mit dem streng monoton steigenden Term ergibt eine Kurve, die ein Minimum hat - also einen Punkt, an der der Verbrauch am wenigsten ist. Dann kann man, wenn man die effektiv nutzbare Batteriekapazität hat dir theoretische Reichweite ausrechnen.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Es geht um Ladegeschwindigkeiten, Standzeiten und den Verbrauch. Hier habe ich das erklärt: http://youtu.be/PdNdog2ZY74

Vor 2 years
MrTiti
MrTiti

wie denn bei einem streng monoton steigenden Term?

Vor 2 years
Dukesim
Dukesim

Die Wirkungsgradberechnung ist soweit in Ordnung. Sie erinnert mich auch an meine schöne Facharbeit für das Abitur, wo ich praktisch die gleichen Fahrtwiderstands-Berechnungen für das Fahrrad angestellt hatte (dort spielt die Aerodynamik übrigens auch bei weitem die größte Rolle). Was Ihre Berechnung aber schön zeigt: Es gibt eine Diskrepanz zwischen berechneter Effizienz und dem Kaufverhalten von Menschen. Es gibt nämlich wichtigeres als Effizienz: Bequemlichkeit, Fahrleistungen und der Basispreis. Letzteres scheint man beim Elektroauto langsam in den Griff zu bekommen, ersteres ist aber immer noch meilenweit vom Verbrenner entfernt. D.h. das Model 3 wird zwar preislich gut angesiedelt sein was, aber Reichweite, Zeit für erneute Fahrbereitschaft und Höchstgeschwindigkeit angeht, ist es immer noch ein Steinzeitauto. Von Bequemlichkeit und Unabhängigkeit eines „das Auto“(=keine Kompromisse) wenig zu sehen, nur die Nische als Pendlerauto wird bedient. Ausschließlich dann, wenn das Elektroauto anderweitig keine Kompromisse mehr machen muss, bleiben Ihre Effizienzberechnungen als schlagkräftiges Argument übrig. Ich persönlich sehe aber kein praktikables physikalisches Prinzip, welches die für die entsprechenden Ladezeiten nötigen Ströme gewährleistet. Und hier reden wir nicht von einem Faktor 5, sondern eher von Faktor 20.

Vor 2 years
Dukesim
Dukesim

Als kleine Anmerkung: Hier geht es nicht um mich und was ich mag, sondern darum eine Einschätzung über die Zukunft zu machen (z.B. um Investitionen zu tätigen). Ich selbst fahre aus technischer Überzeugung einen 2016er Toyota Prius (sogar mit den kleinen 15" Felgen).

Vor 2 years
Dukesim
Dukesim

Der Preis ist nur ein Teil der Gleichung. Ginge es nur um den Preis, würden viel mehr Leute in die Arbeit radeln, oder zumindest sparsamere Autos kaufen (die auch noch in der Anschaffung billiger sind).

Vor 2 years
Dukesim
Dukesim

Wieso muss man das ausrechnen? Ist das die Formel für Schönheit oder Spaß? Wie berechnet sich der Mehrwert einer S-Klasse oder eines Urlaubs?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Das ist das heutige Problem. Wenn die Akkutechnologie im Preis um 50% sinkt, dann gibt es im Markt jedoch kein Halten mehr. Die erste indische Firma drängt gerade mit billigen E-Autos auf den europäischen Markt. Beginnend in UK.

Vor 2 years
Markus Birth
Markus Birth

Hausaufgabe: Ausrechnen der eingesparten Zeit auf der Strecke Berlin - München bei einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 130 vs. 180 unter Berücksichtigung der vorschriftsmäßigen Pausen sowie der Ermüdung durch den erhöhten Aufmerksamkeitsbedarf bei 180 km/h.

Vor 2 years
Lucas Daneshmand
Lucas Daneshmand

Klasse Video!

Vor 2 years

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