KMUs Klein- und Mittelunternehmungen


Ruck Sack
Ruck Sack

§267ff HGB Das ist gesetzlich festgeschrieben mit den Größen der Unternehmen

Vor 7 Monate
Grauen Männer
Grauen Männer

22:10 Sie sagen die kmu verdienen am meisten und beschäftigen am meisten (zusammen). dann frage ich sie. wenn die zusammen so viel geld haben und so unglaublich übervorteilt werden. warum gibt es dann nicht längst eine anständige kmu lobby? ala - all diese kmu tun sich zusammen und zahlen 0,5% ihrer gewinne in eine gemeinsame kasse, eine vereinigung in welcher dann 4-5 schlaue horsts sitzen und mit ihrem verstand und unmengen an geld bei der politik EURE interessen durchsetzen/vertreten. das sollte doch leicht zu ermöglichen sein hier zumindest zu einem mittelweg zu kommen. nicht perfekt aber deutlich besser als das debakel das wir jetzt haben. zumal das auch noch meist schlaue köpfe sind. also: ihr seit schlau, ihr seit gemeinsam ultra reich, ihr seit wichitg für die VW, ihr seit viele, ihr habt somit druckmittel. wo ist das problem? bzw wie konnte es je soweit kommen das ihr euch so quasi komplett ohne jegliche gegenwehr ausnehmen lasst?

Vor 9 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Das Problem liegt im Wettbewerb. Während sich Große im Oligopol recht gut auf einen Kurs Richtung staatlicher Verwaltung einpendeln können, schaffen das die Kleinen leider nicht. Zu viel Individualismus. UND! Die meisten der KMUs würden zwar viel verdienen, wenn ihnen neben dem Staat nicht auch noch die Banken einen Aderlass bescherten. Und dann ist die letzte Spielmasse weg. Für viele der KMUs sind 0,5% vom Umsatz schon 25% des Gewinns.

Vor 9 Monate
John Smith
John Smith

7:50 weiteres beispiel: wie viele metzger schlachten heute noch? vermutlich so gut wie gar keiner, weil totreguliert.

Vor 11 Monate
Philipp Degen
Philipp Degen

Herr Lüning, was würden Sie einem Unternehmer eigentlich raten der seine Firma in den nächsten Jahren übergeben muss familienintern z.B an den Sohn oder die Tochter? Wie ist da Ihre Sicht der Dinge?

Vor year
dei nachbar
dei nachbar

Zuerst mal eine Holding gründen um die Steuerlast gestalten zu können (ist kein Witz!)

Vor year
Philipp Degen
Philipp Degen

Was macht aber der der es nicht kann bzw. erlernen sollte? Sie lernen doch auch gerne hinzu :-)

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Das ist ziemlich einfach. An den, der es kann ;-)

Vor year
Pilgern fuer Atheisten
Pilgern fuer Atheisten

wenn Sie als Bundeskanzler kandidieren werde ich Sie wählen...

Vor year
Marius86HN
Marius86HN

Herr Lüning, was würden Sie einem frischen Studienabsolventen Wirtschaftsingenieurwesen, der im produzierenden Gewerbe tätig sein möchte empfehlen, anzufangen zu arbeiten? Konzern oder Mittelstand (ich sage jetzt einfach mal bis 1000 Mitarbeiter), also aus Sicht des Absolventen und nicht rein finanziell, sondern auch berufliche Zukunft, Weiterbildung, freie Entfaltung.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

Konzerne beschäftigen sich zum großen Teil mit sich selbst, während die Externen und Zulieferer die Arbeit machen. Wer in Firmenbürokratie und Verwaltung aufgeht, ok. Am Ende kämpft man oft gegen Windmühlenflügel. Bei Bosch ist es etwas anders. Hier ist man zwar ein Konzern, arbeitet aber dennoch anderen Konzernen zu. Nach meiner Erfahrung befriedigt einen Ingenieur richtige produktive Arbeit. Wenn Sie das in einem Konzern bei hohem Gehalt erreichen können - wunderbar.

Vor 2 years
Marius86HN
Marius86HN

Der letzte Punkte ist interessant. Was ist das, was Leuten in Konzernen nicht gefällt, obwohl sie mehr Geld kriegen, ist es weil man eher gleichartige Arbeit macht, weil es mehr Spezialisten gibt und im Mittelstand mehr Generalisten mit breiterem Aufgabengebiet? Heißt es nicht immer, bei Bosch fühlen sich alle so wohl, da will keiner mehr weg und alle Studenten opfern sich schon fast auf mit ätzenden Assessment Centern, um den heiß begehrtern Trainee Platz zu kriegen, warum macht man das, wenn man sich dann unwohl fühlt?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

SIe werden es nicht leicht haben, bei einem Konzern unterzukommen. Denn die entlassen bei uns eher als dass sie einstellen. Beim Konzern erhalten Sie mehr Schmerzensgeld, fühlen sich langfristig jedoch unwohler.

Vor 2 years
Eric Cartman
Eric Cartman

Das ist sehr interessant und wichtig. Für mich eines Ihrer wichtigsten Videos. Auch KMUs scheint es in den USA deutlich besser zu gehen als in Deutschland. Hier ein Vergleich mit offiziellen Zahlen der US-Regierung: Mitarbeiteranteil: 60% (D) vs 55% (US) Umsatzanteil: 31.8% (D) vs 54% (US) Das ist schon ein gewaltiger Unterschied beim Umsatzanteil bei ähnlichem Mitarbeiteranteil. Quelle: http://www.sba.gov/managing-business/running-business/energy-efficiency/sustainable-business-practices/small-business-trends

Vor 2 years
Gmail Benutzer
Gmail Benutzer

Der große grüne Batzen sind nicht über 50 Mio. Euro. Es ist genau umgekehrt Herr Lüning, wie ich in dem Dokument nachgeprüft habe. Ihre Aussage ab diesem Zeitpunkt sind aufgrund dieser Fehlinterpretation nicht richtig! http://youtu.be/XcOPna0mZIs?t=19m47s KfW Bericht: http://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Mittelstandspanel/KfW-Mittelstandspanel-2015.pdf

Vor 2 years
always further
always further

always further aktiv für den Widerstand gegen die Großen. Groß werden uns sich an klein erinnern.

Vor 2 years
Zebrahuhn
Zebrahuhn

Sind denn die Bedingungen für KMU unter schwarzen Regierungen wirklich besser? Gibt es da ein signifikantes Beispiel?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Zebrahuhn Ja, Bayern und BW. Doch in BW steigt seit dem Beginn von grün-rot die Arbeitslosigkeit.

Vor 2 years
stafford4797
stafford4797

Kann ich nur voll zustimmen, die kleinen und Mittelständischen Untermehen werden in Deutschland doch arg gepiesackt von Staat und Gesellschaft. Leider haben diese Unternehmen kaum möglichkeiten sich zu wehren, Sie haben keine Lobby in der Politik und glauben Sie mal Herr Lüning das wird noch alles viel schlimmer werden, mit den zusätzlichen mehr als 1 Mio zusätzlichen Kostgängern die wir ins Land geholt haben und dann auch noch die überaltterung der Gesellschaft, das wird die Steuerlast sicherlich nicht weniger werden in den nächsten Jahren sondern drastisch verschärfen. Was meinen Sie Herr Lüning was könnten die kleinen noch machen um sich zu wehren bzw einen Systemumschwung zu bewerkstelligen?.

Vor 2 years
stafford4797
stafford4797

+Horst Lüning ja, es geht ja nicht um Revolution sondern wie man sich wehren könnte, aber aus Ihrer Antwort entnimmt man ja schon das Sie sich damit abgefunden haben die Melkkuh der Nation zu sein, dann versteh ich aber auch das Video nicht ganz warum man das dann so kundtut.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+stafford4797 Darum geht es nicht. Ich bin kein Revolutionär, der den Umschwung will. Es geht darum sich selbst so zu ändern, dass man aus der Situation das Beste für sich macht.

Vor 2 years
Peter Neumann
Peter Neumann

Heutzutage wird der Gewinn von den großen Abgeschöpft oder in sinnlosen Projekten versenkt. Dabei ist es ganz egal ob man Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ist. Die Verluste dürfen die Kleinen dann ausbaden.

Vor 2 years
Alexander Kirchner
Alexander Kirchner

Tolles Video, inspiriert den Masochisten zum weiter suchen im Netz. Hier in Österreich haben wir noch das tolle Instrument der Gruppenbesteuerung. Für internationale Großkonzerne eine super Sache. http://www.wko.at/Content.Node/Service/Steuern/Einkommensteuer-und-Koerperschaftsteuer/Koerperschaftsteuer/Die_Gruppenbesteuerung.html

Vor 2 years
Damir O.
Damir O.

"Manche Leute halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse. Andere sehen in ihm eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne. Nur wenige erkennen in ihm das Pferd, das den Karren zieht"

Vor 2 years
C F
C F

schön geschrieben, wie wahr...

Vor 2 years
Soma
Soma

Sehr informatives Video, toll!

Vor 2 years
Joery Moinsen
Joery Moinsen

Super Video. Schade nur, dass die Grafiken nur bis 2012 gehen.

Vor 2 years
David Bischoff
David Bischoff

Kennen Sie das Buch "Steuern steuern" von Johann Köber und wenn ja was halten Sie von der dort beschriebenen Strategie?

Vor 2 years
Stephan 030
Stephan 030

Oh ja, die Abschottung der Märkte ist wirklich ein Problem. Ich bin in letzter Zeit sehr stark gewachsen und konnte dadurch in einen Markt "eindrigen", auf dem fast ausschließlich die Größten der Branche agieren - ein kleiner Fisch im Haifischbecken sozusagen. :) Einerseits freue ich mich, weil das Wachstumspotenzial meines Unternehmens riesig ist, andererseits habe ich so meine Bedenken, denn für die Großen könnte ich zum Problem werden. Dieser Zwiespalt (Fliege ich lieber unter dem Radar oder lege ich es darauf an) hemmt mich natürlich. Ein kleiner Fehler und "die" machen mich platt. Und dann wahrscheinlich mit so einer Gewalt, dass ich gar keine Chance mehr habe. Aber ich werde mich in alle Richtungen absichern und die Herausforderung annehmen.

Vor 2 years
Dirk von diweli
Dirk von diweli

Seit Jahrzehnten hört man von der Politik und Geldwirtschaft, dass doch die KMUs gefördert werden sollen! Gefördert wurden aber fast ausschließlich die Großkonzerne; die KMUs wurden über die genannte Zeitspanne eher gefordert! Danke, Herr Lüning, für diesen Vlog! PS.: Na ja, zumindest die Politik wird mehr und mehr abgestraft - siehe vergangene Wahlen - doch noch immer fehlt die ehrliche Selbstreflexion der "alten" und "alt gewordenen" Parteien!

Vor 2 years
Mike Paulsen
Mike Paulsen

Welche Möglichkeiten haben kleine Unternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter) mit der Gründung einer Holding Steuern zu sparen? Diese Methode wenden bei uns in der Gegend viele Handwerker an.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Mike Paulsen Viel zu viel Bürokratie und Kosten für einen weiteren Firmenabschluss.

Vor 2 years
Heiko Lang
Heiko Lang

Herzlichen Glückwunsch zu 25.000 Abonnenten;) Weiter so!

Vor 2 years
as
as

1500 Euro brutto ist also ein angemessenes Monatsgehalt für einen Metzger?

Vor 2 years
Whisky.de
Whisky.de

+Don „R.“ Wetter Es gibt die Vorteile tatsächlich. In vielen Konzernen herrscht eine Mobbing-Kultur. Wenn ein KMU klein genug ist, dann gibt es das nicht (der Laden wäre dann pleite). Wenn es dem Konzern einmal schlecht geht (s. Banken), dann werden die Mitarbeiter zu Zigtausenden entsorgt. Der KMU ist in der Regel flexibler und kann andere Branchen bedienen. Und wenn es einer Branche wie bei VW schlecht geht (die E-Autos kommen), dann findet man als Konzernmitarbeiter dann nicht mehr so schnell einen Job bei den Kleinen. Die Konzernmitarbeiter gelten nämlich als verdorben und nicht integrierbar. Man hat sich dort halt Feinde gemacht. Was heute wie ein Vorteil im Konzern aussieht, kann morgen schon das KO-Kriterium für das eigene Einkommen und den eigenen Wohlstand sein.

Vor 2 years
as
as

+tisp "Wie z.B. flexible Arbeitszeiten, Überstundenausgleich und ein tolles Betriebsklima." Gut, das habe ich aber auch alles im Konzern. Den großen Vorteil von KMUs sehe ich einzig und allein in der spannenden Aufgabe. Im Konzern ist man nur ein Manager, das langweilt mich als Ingenieur. Dass Geld nicht alles ist, stimme ich zu. Nur sind die Unterschiede leider zu groß. Im Konzern habe ich nach 5 Jahren Berufserfahrung meine 75 000 Euro bei einer 35 Stundenwoche. Das müssten bei einem KMU also 85 000 Euro bei einer 40 Stundenwoche sein, die man dort meistens hat. Die Realität beim KMU sieht aber anders aus: ~ 50 000 Euro mit 5 Jahren Berufserfahrung. Das sind dann doch Welten. Und ob man ein kleines Zahnrädchen direkt im Konzern ist, oder nur ein ausgelagertes Zahnrädchen unter all den vielen Dienstleistern macht für mich auch keinen wirklichen Unterschied. Außer interesssanten Tätigkeiten habe ich keine Vorteile außerhalb eines Konzerns entdecken können.

Vor 2 years
tisp
tisp

+Don „R.“ Wetter Ich führe ein Klein-/Mittel-Unternehmen (>10 und Das Konkurrieren der Firmen um die gut ausgebildeten Mitarbeiter ist eine der größten Aufgaben, vor denen Firmen stehen und in den kommen Jahren wird das noch schlimmer werden. Die Mitarbeiter werden anspruchsvoller und gleichzeitig geht die Anzahl der Fachkräfte zurück. Inzwischen ist es doch schon fast so, dass sich der Bewerbungsprozess umgekehrt hat. Die Bewerber können sich die Stelle aussuchen und die Unternehmen buhlen um die guten Mitarbeiter. Daher werden auch Seiten wie z.B. kununu.de in Zukunft immer wichtiger werden. Ich persönlich würde ein kleines/mittleres Unternehmen einem Konzern immer vorziehen, aber letztendlich muss das jeder Arbeitnehmer für sich entscheiden. Aus Arbeitnehmersicht haben sicherlich beide Seite Vor- und Nachteile.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Don „R.“ Wetter Genau das sage ich. Empfehlen kann ich Ihnen das nicht. Der Verdienst kann einfach nicht so groß sein, wie in einem Konzern, der seine kleineren Lieferanten auspresst. Allerdings kann das mit dem Kfz-Konzern und seinen Zulieferern in den kommenden 10 Jahren mächtig in die Hose gehen. Wie Herr Winterkorn schon mal sagte: Die kommenden 10 Jahre werden mehr Änderungen bringen, als die letzten 100 Jahre zuvor. Und nicht unbedingt zum Besseren.

Vor 2 years
as
as

+Horst Lüning Aber könnten Sie mir aufrichtig empfehlen, beim kleinen Unternehmen anzufangen? Studium: Ingenieur Fahrzeugtechnik; Noten sind gut genug für Konzern. Ich war auch schon während des Studiums im Konzern, allerdings nur am Langweilen. Die Ingenieursaufgaben werden heute vom Zulieferer, Ingenieursbüro oder Entwicklungsdienstleister gemacht, die allesamt gedrückt werden vom OEM. Meine vorangegangene Ausbildung habe ich bei einem Mittelständler gemacht, hat mir gut gefallen. Nur leben kann man davon nicht so prächtig.

Vor 2 years
as
as

Der Konzern-Ingenieur kann sich keinen Tesla leisten. Sicher, dass dort zu viel gezahlt wird?

Vor 2 years
enthused23
enthused23

+Carsten Stolze ist ja kein Neid. Nur eine Feststellung...

Vor 2 years
Carsten Stolze
Carsten Stolze

+enthused23 Klingt sehr nach Neid. Warum machen Sie nicht selbst ne Firma auf und genießen die gleichen "Vorteile" ?

Vor 2 years
enthused23
enthused23

zumal ein Unternehmer den Wagen von der Steuer absetzen kann.... Und nahezu sein gesamtes Privatleben über die Firma abdrücken kann...Wenn ich da an meinen alten Chef denke...^^

Vor 2 years
as
as

+Horst Lüning Nur Unternehmer sind momentan für Tesla privilegiert? Als angestellter Ingenieur ist ein Fahrzeug für 100 000 Euro definitiv nicht drin. Fühlt sich nicht nach Elite nach.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Don „R.“ Wetter Wenn Sie einem Unternehmer keine Chance auf einen Mehrverdienst geben, dann wird er auch nicht mehr arbeiten und auch keine Arbeitsplätze schaffen. Doch ein Tesla ist im Vergleich zu Firmeninvestitionen nur Pillepalle.

Vor 2 years
as
as

Warum haben Sie nach Ihrem Studium selbst bei Konzernen gearbeitet und nicht bei KMUs?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Don „R.“ Wetter Natürlich verdiene ich mehr. Das bestreite ich nicht. Aber ich habe auch einen riesen Rucksack an Risiko mitbekommen. Es gibt einen Teil an Selbstständigen bzw. Unternehmern, bei denen reicht es am Ende nicht mal für eine ordentliche Rente. Das Risiko ist greifbar. Und ohne Mehrverdienst würde ich das Risiko nicht eingehen. Zugleich schafft ein KMU Arbeitsplätze. Das kann man dem Unternehmer nicht mit Gold aufwiegen.

Vor 2 years
as
as

+Horst Lüning Ich denke, Sie hätten dasselbe mit heutigem Wissen gemacht. Oder warum sollte man freiwillig mehr arbeiten und weniger verdienen?

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Don „R.“ Wetter Weil mir im Bildungssystem das vermittelt wurde und meine Noten gut genug waren.

Vor 2 years
falovideo
falovideo

Interessantes Video, wenn man wissen möchte wie ein normaler Unternehmer in Deutschland zur Zeit so tickt. Ja Herr Lüning, aber ein bisschen Demut hätte Ihnen schon gut zu Gesicht gestanden. Natürlich gibt es bei den kleineren Unternehmen auch schwarze Schafe. Daran haben Sie mich mit Ihrem schwarzen Poloshirt erinnert. Gerade nach der Wende durfte ich persönlich ein paar außergewöhnlich gierige Glücksritter kennen lernen. Heute, ein paar Jahre älter, kann ich diesen Unternehmern zugute halten, dass sich zumindest einige wahrscheinlich schnell aus der Zinsknechtschaft der Banken befreien wollten. Heute weiß ich, dass die Ausbeutung sich nicht vornehmlich auf der Ebene der Klein-Unternehmer abspielt, sondern auf der Ebene der Banken mit ihren Superreichen im Einklang mit dem Staat. Interessant ist nicht nur der Anteil der Steuern sondern auch der Anteil der Zinsen in den Endprodukten.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+falovideo Klar gibt es schwarze Schafe. Die gibt es auch unter den Bürgern. Da der Klein- und Mittelstand so ein geringes Eigenkapital hat, ist der Zinsanteil so groß.

Vor 2 years
igorvonlang
igorvonlang

Schönes Video. Ich habe selten eine ausführlichere Analyse davon gesehen, wie der Mittelstand geschröpft wird und damit die Volkswirtschaft, die das Rückgrat gerade der Gesellschaft in Deutschland ist, zerstört wird.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+igorvonlang Die Frage lautet doch, wann der Krug bricht. Habe mich letztlich mal wieder mit zwei entfernteren Bekannten unterhalten. Was einem da entgegen schlug war blanker Hass auf Rot und Schwarz.

Vor 2 years
Kamuichan99
Kamuichan99

Hallo Herr Lüning, wie Sie schon sagten, Sie haben sich hier wieder einmal über die bösen Roten und die Gewerkschaftslumpen ausgekotzt. Dass Sie als Mittelständler es nicht leicht haben, glaube ich Ihnen gerne. Der normale Arbeitnehmer ist allerdings auch fernab von jedem frohlocken (seit 1990 keine Reallohnerhöhung). Ausnahmen wie bei VW/BMW bestätigen die Regel, sind aber nicht zu verallgemeinern. Ich habe selbst bei kleinen, mittleren und großen Unternehmen in Nordbayern gearbeitet - bei allen ist der Angestellte nur Ballast den man nach Lust und Laune wieder los wird. Sie können z.B. noch begeistert von Ihrem Tesla S erzählen, dass Sie gegen ein Tempolimit sind und auch mal Gas geben wollen. Andere Leute machen sich mehr Sorgen, wie sie steigende Miete, Heizungs- und Lebensmittelkosten noch bezahlen können. Nicht immer nach unten treten, den Frust können sie auch nach oben weiterleiten. Ich denke es gibt genügend Menschen die sich dann anschließen würden :o)

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Kamuichan99 Der Mitarbeiter und der Klein- bzw. Mittelunternehmer sitzen im selben Boot. Sie werden von Politik und Gewerkschaften gemeinsam übervorteilt.

Vor 2 years
John Galois
John Galois

+Kamuichan99 Ich sehe nicht, dass Herr Lüning nach unten tritt.

Vor 2 years
Julian Schneider
Julian Schneider

Hallo Herr Lüning, es ist aber auch nunmal so, dass es zigtausend Klein- und Mittelunternehmen gibt. Würde man die alle zeigen wollen, wäre das fast unmöglich. Da es aber nur 10 große Automobilhersteller gibt, ist es möglich, die zu zeigen. Anderes Thema: dass die großen Firmen den meisten Umsatz machen liegt daran, dass sie meistens an der Spitze der Poduktion stehen, an welcher die Produkte durch die Vorarbeit schon wertvoller geworden ist. Beste Grüße, Julian

Vor 2 years
Julian Schneider
Julian Schneider

+Horst Lüning Durch die Geldverschwendung in den Konzernen kommen dieselben ja auch erst auf ihre Umsätze. Da sie durch die Verschwendung aber mehr Umsatz haben, spricht wieder dafür, ihnen diesen Umsatz in Form von gesellschaftlicher Relevanz zu honorieren. Paradox: Je mehr Geld ein Unternehmen verprasst, desto höher ist der Umsatz und desto höher ist die gesellschaftliche Anerkennung für einen hohen Umsatz.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Julian Schneider Dass man dann aber Niemanden zeigt, verzerrt das Bild. Spitze der Produktion hin oder her. Wenn Sie die Kosten (nit Ersatzteilpreise) der Einzelteile eines Autos zusammenzählen, kommen vielleicht 20% des VK-Preises raus. Die riesigen Aufschläge und die riesige Geldverschwendung findet in den Konzernen statt.

Vor 2 years
Popeye Der Seemann
Popeye Der Seemann

Endlich 25000

Vor 2 years
Sabrina Weta
Sabrina Weta

Vielleicht könnte man die Frage nach den Steuern über fragdenstaat mit einer Informationsfreiheitsanfrage beantworten. Ansonsten kann ich Ihre Ausführungen nur bestätigen, ich hätte auch versucht eine Existenzgründung zu starten und die Hürden die da gemacht werden sind unbeschreiblich. Alleine eine Finanzierung im niederen 5-Stelligen Bereich ist für mich nicht zu bekommen; An die Bürokratie noch gar nicht gedacht mit Meisterzwang und Co....

Vor 2 years
Tirol fan
Tirol fan

Glückwunsch, 25.000 Abonnenten. Sie werden aber auch immer besser.

Vor 2 years
Sebastian Grunewald
Sebastian Grunewald

topvideo mal wieder

Vor 2 years
Tom Nick
Tom Nick

In Ihre Betrachtung der Auszubildenden der Automobil-Konzerne vergaßen Sie die Qualität der Ausbildung zu berücksichtigen. Vielfach werden diese zum Fertigungsmechaniker ausgebildet. Einem Abschluss, der es, auf Grund der unzureichenden Wissensvermittlung, den Auszubildenden nur ermöglicht in der Automobilindustrie am Band zu arbeiten. Ein Wechsel in andere Industriebereiche, z.B. spanende Fertigung, ist selbst mit einer Industriemeister-Weiterbildung eher unwahrscheinlich. Im Gegensatz dazu können, die vom Mittelstand ausgebildeten Facharbeiter problemlos, von den Automobil-Konzernen übernommen werden. Ps.: Deutsche Elektroautos: Das scheitert auch schon an der deutsche Bürokratie, da für die Montage eines Elektroautos eine elektrotechnische Fachkraft von Nöten ist, die z.Z. nur selten ausgebildet wird.

Vor 2 years
Joery Moinsen
Joery Moinsen

+Tom Nick Stimmt sicherlich. Ich habe es aber auch schon von der anderen Seite betrachten können. Gerade Großkonzerne können es sich leisten ganze Abteilungen einzig und allein für die Aus- und Fortbildung zu betreiben. Dementsprechend gut kann die Ausbildung dann sein. Kleinunternehmen können sich diesen Luxus natürlich nicht leisten und wenn der Azubi Pech hat wird er als billige Arbeitskraft eingesetzt. Es hängt sicherlich von der Branche ab. Zu der Ausbildung von Fertigungsmechanikern kann ich nur etwas von Kleinunternehmen sagen und diese ist dort meiner Meinung nach sehr gut.

Vor 2 years
as
as

+Tom Nick Es werden auch viele ordentliche Facharbeiter ausgebildet. Und auf der anderen Seite: Sie Ausbildung bei den Kleinen ist qualitativ nicht mit den der Großen vergleichbar.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Tom Nick Interessant. Wusste ich so noch nicht.

Vor 2 years
Christoph Freiburger
Christoph Freiburger

Man kann sich bei diesem Thema nicht genug auskotzen. Im Rahmen meiner Tätigkeit versuche ich Kleinst- und KMU Betriebe zu unterstützen, die in Schieflage geraten sind. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Banken wenden sich von den KMU immer weiter ab. Die Kriterien werden immer verrückter. Dringende Investitionen können nicht erfolgen. Eigenkaptital aufzubauen ist nahezu unmöglich. Wir fahren hier leider eine völlig falsche Politik.

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Christoph Freiburger Und dann versucht die Geldpolitik über Niedrigzinsen hier Geld rein zu pumpen. Kann nicht funktionieren.

Vor 2 years
Just A L4br4
Just A L4br4

Lustig wie ihr Ton zusehends pöbelhafter geworden ist. Vor allem nach Banker sind unehrlicher als Andere. Vergleichen Sie mal mit einem Video von vor 3 Jahren.

Vor 2 years
Just A L4br4
Just A L4br4

Hab ja auch nicht gesagt das hier einer ist. pöbelhaft war ja nur im sinne von "dem gemeinen Pöbel zugehörig" Ist mir nix besseres eingefallen...

Vor 2 years
Withold Fuhge
Withold Fuhge

Horst, Sie haben es wieder auf den Punkt gebracht

Vor 2 years
LegendSkyFall
LegendSkyFall

Herr Lüning, mich würde Ihre Meinung zu OpenSource-Software interessieren :) Danke im Voraus!

Vor 2 years
HesseJamez
HesseJamez

Ist ja nicht jeder Unternehmer schlecht - nur die Roten!

Vor 2 years