Schuldgeld und Zins - Grundlagen werden in der Schule nicht mehr gelehrt


MerlinTheMagic12
MerlinTheMagic12

Also vorab ich bin ein begeisterter Zuschauer auch wen man, wie bei jedem, was man halt meiner Meinung nach auch immer tun sollte, Meinung filtern muss. (Die Roten sind schuld) Wie von meinen Vorrednern erfolgt eine gleichstellung von Geldkritik, es komme von Links. Viel ist für mich gut nachvollziehbar Und oft haben sie in vielen Punkten recht doch hier erscheint es mir ziehmlich am Thema vorbei. Da die Kritik ja darauf beruht das Geld durch Kredite erschaffen wird und somit immer mehr Geld entsteht und immer in höhe des Zins entsprechend mehr Schulden. So das praktisch es unmöglich ist alle Schulden zurück zu zahlen (alle Schulden aller Schuldner) weil es ja mehr Schulden giebt als Geld. Und somit muss jemand die Schulden am ende haben, die die am schlechtesten Haushalten, Meist der Staat (die roten sind Schuld? :D). man könnte das ewig ausführen.  wichtigster Punkt. Ein Kredit heißt immer Geld erschaffen und mehr Schuld als Geld. weitere Punkte sind die Inflation, oder auch da eine Bank ja immer Geld erschafft nur ein paar Prozent Geld wirklich Besitzt man sie halt "stürmen" kann wen viele einleger ihr Geld abheben. (neues Geld darf nur erschaffen werden wen man ein paar prozent Rücklagen hat) es wird irgendwann zusammenbrechen frage ist nur wann... usw. Wie wird es weiter gehen? So wurde es mir zumindest mal erklärt. Mir würde eine Rückmeldung sehr freuen villeicht haben sie ein Video wo sie darauf eingehen? Villeicht wollen sie noch einmal darauf Eingehen? Mfg

Vor 17 Tage
Horst Lüning
Horst Lüning

Es ist ganz einfach. Sie dürfen nicht mehr Schulden zulassen, als das Wirtschaftswachstum hergibt. Dann verliert das Schuldgeld seinen Schrecken. Es gibt drei Arten von Schulden. Zwei sind abzulehnen. Hier ist das Video: http://youtu.be/zv20nuCOqbI

Vor 17 Tage
riverrist
riverrist

Eines Ihrer absoluten Topvideos! Danke!

Vor 4 Monate
Seesh isimo
Seesh isimo

Aber Geldschöpfung entsteht ja nur durch Schulden durch die Zentralbank. Somit kann diese Schuld ja nur durch neues Geld gedeckt werden (mit neuem Geld -> neue Schulden). Somit können ja alle Schulden niemals gedeckt werden, nur temporär durch mehr Wachstum. Kann mir jemand diese Überlegung vllt. berichtigen? Hat sich wahrscheinlich ein Denkfehler eingeschlichen:p

Vor 6 Monate
Karl
Karl

interessantes Video, das was sie über den Zins sagen ist ganz interessant, aber die Kritik bei reinen Schuldgeldsystem liegt ja oft bei nicht vorhanden Zinsausgleich, wenn z.B. jemand 10000€ Leiht und dadurch 10000€ entstehen, wie soll er dann 11000€ zurück bezahlen, dafür muss sich erst ein 3. Verschulden und so geht es dann immer weiter ?

Vor 6 Monate
bsgVeritas
bsgVeritas

Hallo Herr Lüning, ich stimme Ihnen bei diesem Video und Ihrere Ansicht der Dinge voll und ganz zu obwohl ich auch manch Ihrere anderen Videos sehr kritisch sehe. Eine kleiner Hinweis, in der heutigen Gesellschaft hat es sich verbreitet Dinge nicht mehr bei Ihrem ursächlichen Namen zu nennen, was Sie sicher selbst wissen. Was ich genau meine ist hier in dem Video das "wording" das Sie verwenden für links orientierte Personen. "Zecke" ist heute so negativ behaftet und wir von der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert und sie gelten heutzutage als Rechtsradikal ! Weiter so ich schaue Sie sehr gerne!

Vor 9 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Ja, ja, die Hüter der deutschen Sprache. http://youtu.be/Tmmipk7A49s Worauf man alles aufpassen muss.

Vor 9 Monate
yxcvmk
yxcvmk

Schönes Schlusswort. 100% Übereinstimmung mit meinem Verständnis! *Danke für die Videos und die damit geschaffene Grundlage für einen kritischen, hoffentlich kostruktiven Austausch.*

Vor 10 Monate
yxcvmk
yxcvmk

26:45 Unendliches Wachstum stelle ich tatsächlich nach wie vor in Frage. Hätten wir Wachstum im KFZ-Bereich, wenn auf Langlebigkeit gebaut werden würde (und Verwerfungs-Taktiken wie die Abwrackprämie oder Zwangs-Gelder wie die KFZ-Steuer nicht existent wären)? Irgendwann hat jeder ein Auto und dann wird nur noch bei Innovationen (z.B. Elektro-Antrieb) ein Wachstum kommen, was allerdings zu Lasten des alten Produktes gehen wird. Kürzlich habe ich mit einem Architekten gesprochen, der sich beklagt, daß die Lebensdauer von Neubauten nur noch auf 30 Jahre ausgelegt ist. So kann man natürlich für (künstliches) Wachstum sorgen. Diese Beispiele mit immer kürzeren Lebenszyklen ziehen sich durch alle Bereiche - zugunsten des Wachstums, zu Lasten von so ziemlich allem anderen. Gesundes Wachstum (oder gleichbleibende Produktion) kann nur durch Innovation kommen. Eine Ausnahme ist Wachstum nach Zerstörung (Krieg). Natürlich wird dann das Wachstum massiv sein, wenn alles neu aufgebaut wird und neue Strukturen geschaffen werden. Aber auch hier ist irgendwann der Höhepunkt erreicht und es muß "nur" noch erhalten werden, außer es gibt Innovationen. Das von Ihnen benannte Beispiel bezüglich Weltraum-Besiedelung würde ich auch in die Kategorie Innovation schieben.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Alles, was wir für Obsoleszenz ausgeben, ist für den Fortschritt verloren. Wir könnten längst auf dem Weg in die Galaxis sein, wenn wir nicht 25% unserer Arbeitsleistung für unnötigen Ersatz ausgäben. http://youtu.be/A-u1lRnXbtw

Vor 10 Monate
yxcvmk
yxcvmk

24:30 "Aktien sind real." Den Gedankengang kann ich grundsätzlich folgen, wenn bei Kauf der Fokus auf dem Unternehmens-Anteil und nicht auf der Preissteigerung des Anteils liegt. Der Preis für diesen Unternehmens-Anteil kann sich täglich ändern; ist nur das Wert, das ein anderer bereit ist zu zahlen, wenn verkauft werden soll. In Zeiten eines "lockeren Geldmarktes" (wie aktuell) sind die Preise für Unternehmens-Anteil potentiell überbewertet und können kollabieren. Wenn der Anteil an dem Unternehmen als eigentlicher Wert angesehen wird und nicht der damit zu erzielende (über/unterbewertete) Straßenpreis bin ich vollkommen für den Erwerbe eines Anteils an einem sinnvollen Unternehmen, das dem Wohlstand zuträglich ist.

Vor 10 Monate
yxcvmk
yxcvmk

13:00 bis letztendlich 20:05 diesen Gedankengängen kann ich folgen. Das diese "Zecken im Staat" das Bach runter gehen des Schuldgeld-Systems deutlich verschnellern - dem Gedankengang kann ich folgen. Das es der einzige Grund ist - da bin ich nach wie vor anderer Meinung. Noch vertrete ich den Standpunkt, daß das "Bach runter gehen" Schuldgeld-systembedingt ist - durch manche Faktoren schneller, durch andere weniger schnell.

Vor 10 Monate
yxcvmk
yxcvmk

12:45 Mein Verständnis ist, daß das angelegte Geld der Sparer bei den Banken *nicht* das Geld ist, was verliehen wird. Das Geld der Sparer ist die Mindestreserve, auf deren Grundlage Kredit (und Zins) vergeben wird. *1000€ mit 5% verzinst* (wie in den alten Zeiten) *sind zwanzigfach* (bei Mindesteinlage 5%) *verliehen worden - also 20.000€ zu 6%.* Und genau hier wird eine weitere Schieflage des aktuellen Systems klar. *Der Sparer bekommt "armselige" 50€, die Bank* trägt mit den zusätzlichen 20,000€ zur Geldentwertung (umgangssprachlich Inflation genannt) bei und verlangt *1200€/Jahr Zinsen,* alles basierend auf den ursprünglich angelegten 1000€. Deshalb ist der arbeitende Sparer der "kleine Mann" und die Banken haben die Paläste. Das ist zwar nicht nachhaltig, funktioniert aber offensichtlich in Zeiten des Wachstums gut genug, sodass der Sparer die Inflation akzeptiert weil seine Zinsen diese mindestens ausgleichen oder bestenfalls übertreffen. Sobald es kein Wachstum mehr gibt, wird die Sache dramatisch und müsste sofort kollabieren (außer wenn Dinge wie "moneatry easement" oder sonstige realitätsverschiebende Mechanismen der Zentralbanken zum Einsatz kommen). Man merke: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Immer bedenken muß man auch, daß die von den Banken kassierten Zinsen nicht im Umlauf sind, also rein rechnerisch *kein Kredit bis zum Ende bedient werden kann,* außer es werden vor Fälligkeit weitere Schulden ("Gelder") geschaffen. Dei Banken aus den generierten 20.000€ neue Kredite vergeben (solange die Schuldner das Geld einzahlen und nicht unter dem Kopfkissen liegen haben) - was man aus diesem 20.000€ bei einer Mindesteinlage von 5% machen kann, das kann sich jeder ausrechnen, am besten gleich noch ein paar weitere Runden berechnen. Das ist expotentielles Wachstum in seiner zerstörerischten From! *Wenn ich einen Denkfehler habe: Bitte mitteilen!*

Vor 10 Monate
yxcvmk
yxcvmk

11:20 Weniger Steuern für die KMU bedeutet: Weniger Steuer-Einnahmen für die staatlichen Organisationen (zur Sicherung der Existenzberechtigung deren teils sinnlos beschäftigter) und weniger Abtrag (Zinsen) für die Gläubiger. Letztendlich wird auch hier klar: Alle sind verschuldet - ein (kleiner) Teil geht zu den kapitalkräftigen privaten Gläubigern und der größte fließt zu den Banken, die die Schuld (umgangssprachlich "Geld") genannt aus dem Nichts über Buchungssätze erschaffen - die Zentralbanken, wie die Geschäftsbanken. Ich versuche wirklich das sinnvolle an den Schuldgeld-System zu sehen - aber bis hier sieht es mir noch so aus, als wäre das System "teuflisch" und systembeding wird irgendwann jeder Wert den Banken gehören und der wertschaffende Mann (der arbeitende/produzierende) arm sterben müssen oder während seiner Lebenszeit sogar noch den Finger heben und Haus und Hof verlieren. *Solange dieses Spiel läuft müssen die Abgaben steigen um die Banken-Haie zu bedienen.* Auch eine Senkung von Steuersätzen wie es Trump aktuell getan hat kann hier nichts retten, denn die Schuldenuhr steigt und das Umschichten von fleißig nach Bank geht munter weiter, aufrecht erhalten durch die zwangs-eintreibenden Staaten und deren gewaltbereiter, bewaffneter Bedienster. Das Trump-Modell kann den systembedingten Totalkollaps der Währung ggf. herausziehen, mit allen damit verbundenen Konsequenzen. *Ich verspreche, daß ich das Video möglichst offenherzig weiter ansehen werde* - vielleicht kommt noch etwas, womit ich meine Meinung ändern kann. Randnotiz: Das ein kleiner, *privater Investor einen Ertrag sehen möchte,* wenn er Früchte aus seiner investierten Lebenszeit in Form von "Geld" einer Unternehmung zur Verfügung stellt, um ein (hoffentlich sinnvolles) Produkt auf den Markt bringen zu können, *ist verständlich.* Jedoch ist auch hier der Zins ein Problem - da der in einem sauberen System rechnerisch fehlen wird. Dennoch sollte ein solcher Investor mit Naturalien (den erzeugten Produkten) entlohnt werden. Diese kann er entweder selber verwenden oder bei Überschuss verkaufen. Eine Art "Genuß-Schein"!?

Vor 10 Monate
Hans Jürgen Vetter
Hans Jürgen Vetter

Das ist doch die Ironie pur ... der Zins schafft sich über zu hohe Schulden selber ab! ... wie genial ist das denn?!? ... klingt auch nach einer S-Kurve von "Technologie"-Adaption ... in diesem Falle die Technologie des Kredit Ihr Beispiel Bangladesh ... ist kein Verdienst der Regierung, sondern zu einem guten Teil Prof Muhammed Yunus und seiner Innovation des Microkredites zu verdanken ... das führte zur Gründung seiner Grameen-Bank, die heute ihren 8 Millionen Mitgliedern gehört. 8 Millionen Frauen, die sich dank Micro-Kredit selbst aus der Armut befreien konnten. Thema Bildung ... bin selbst Ingenieur ... aber mein heute real brauchbares Anwendungswissen habe ich mir erst viele, viele Jahre nach dem Studium selbst angelesen ... es lebe das Internet! ... und gute Bücher ... die man dank Youtube so viel leichter findet ... dank Vorträgen der Buchautoren ... also Informationen und Eindrücke aus erster Hand ... was für ein toller Kontrast zum Staatsfunk!

Vor 10 Monate
dvr1337
dvr1337

Kreditzinsen sollten verboten werden

Vor 11 Monate
TheSymbian86
TheSymbian86

Genau meine Gedanken Herr Lüning. Danke für das Video

Vor year
Freirad
Freirad

Sie "vergessen" hier wichtige Voraussetzungen. 1. Die Wirtschaft dient dem Menschen. Das Kapital dient der Wirtschaft. In der von den Angelsachsen überall hingebommbten Demokratie ist es gerade anders herum (Nur Stichtwort "human resources"...). 2. Eine Konkurrenz zwischen den Geldsystemen kommt ohne den Euphemismus "Leitwährung" aus. Warum soll ich mir nicht etwas zu einem einmaligen Festbetrag leihen? Wieso immer krebswuchernden Zinseszins? Zu dieser Kondition würden nur noch Vollidioten leihen oder arg Verzweifelte, wenn es da die Wahl gäbe. 3. Wieso darf ein privater Club "Geld" aus dem Nichts schöpfen, und anderen ist es verwehrt? ;-) Ich kann Ihnen auch Geld im Computer generieren oder sogar bunte Zettelchen ausdrucken. Würde ich auch machen, Sie brauchen Geld für Ihre Realwirtschaft, Sie als Schuldgeldliebhaber und Zinseszinsjunkey kommen zu mir, ich drucke Ihnen was, Sie gehen arbeiten (lassen) und ich schlafe danach weiter oder flaniere am Strand, während die Klunker über diese weltmonetäre Vollidiotenmechanik auf mein Konto kullern. Das ist mal ein Geschäftsmodell. Sie schienen mir immer gute Faktenvideos zu machen zu technischen Themen, aber da sollte ich wohl doch alles kritischer hinterfragen.

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Zum Prinzip Spende. The Giving Pledge Initiative hat mittlerweile 170 Milliardäre weltweit zusammen bekommen, die 50% ihres Vermögens zu Lebzeiten oder im Fall des Ablebens spenden werden. Was Sie wollen, gibt es schon längst. http://www.forbes.com/sites/kerryadolan/2017/05/30/big-philanthropy-gets-a-boost-14-titans-from-7-countries-join-the-giving-pledge/#4b8830624081

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Ohne Zins auf Zins werden Sie nur kurzfristige Darlehen in der Welt sehen. Denn wenn dann Zins und Tilgung zurückbezahlt sind, dann kann ich dem Nächsten diese Summe als neuen, größeren Kredit vergeben. Und schon kann ich meine Zinseszinseffekte heben. Wenn Sie Zins zulassen, lassen Sie automatisch Zinseszins zu.

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Es gibt einen Fakt beim Homo Sapiens. Ohne Belohnung tut er nichts. Wenn ich für mein verliehenes Geld (aka Tauschmittel für Realwirtschaftsgüter) nichts bekomme (kein Zins), dann werde ich meinen Wohlstandsüberschuss Niemanden als Ressource zur Verfügung stellen, damit es ihm damit besser geht. Beiden geht es folglich schlechter. Und wenn man Zins deshlab zulassen muss, dann muss man auch Zinseszins zulassen. Sie haben vollkommen recht. Dass hier gewisse Instanzen dieses Giralgeld - aber auch die Politik Zentralbankgeld - aus dem Nichts schöpfen können, ist Unsinn. Aber hier dürften die Kryptowährungen für ordentliche Konkurrenz sorgen.

Vor year
Thorsten Walter
Thorsten Walter

Na, heute immer noch der gleichen Meinung?

Vor year
Horst Lüning
Horst Lüning

Ja.

Vor year
Nils Nolte
Nils Nolte

Griechenland hat 25.000 pro kopf deutschland 65 -> im prinzip gute infos, zahlen etwas besser nachschauen

Vor year
Post_24
Post_24

5:24 Das ist der Gipfel des Videos. "Es wird dem Habenden immer nur was weggenommen." Eigentlich ist das Rote ja sozial und will das jeder das Gleiche bekommt. Bei 7:02 kommt die Krönung. "Man bestraft denjenigen.." Wer ist denn nicht fleissig und schafft sich etwas, wenn er genügend Geld geerbt hat? Wer es nicht hat, der bekommt auch keinen Kredit von der Bank.

Vor 2 years
Andreas Schendel
Andreas Schendel

7:19.. Der Staat hat über die Leitzinsen nichts zu entscheiden... :) Die Zentralbank gehört den Teilnehmenden Banken, das ist wie ein Verein für Banken.. :) Also Privatinstitution...

Vor 2 years
Andreas Schendel
Andreas Schendel

4:48  .. Nein, AuxMoney hat nichts von Privat zu Privat zu tun ;).. Das habe ich bereits gründlich analysiert. Dort gibt niemand dem anderen das Geld... Nein, der Anleger zahlt an die SWK Bank, der Kreditnehmer bekommt das Geld von der SWK Bank als Kredit also eben aus dem Schuldgeldsystem.. :)  Durch AuxMoney verlagert die SWK Bank ihr Risiko auf den Anleger, mehr auch nicht.. Zahlt der Kreditnehmer nicht, bekommt der Anleger nichts zurück.. ;) Die Bank ist dann fein raus...

Vor 2 years
Andreas Schendel
Andreas Schendel

3:44 .. Na gedreht hat da niemand dran.. Es ist das System selbst. Früher gab es weniger Geld, bzw. das Wirtschaftswachstum war schneller als das Geldwachstum.. Heute ist die Gesellschaften fast gesättigt und der Zinseszinseffekt zeigt nun seine Wirkung.. Nichts gedreht, einfach nur weit vorangeschritten... :)  Exponentielle Kurve steigt anfangs immer langsam, danach extrem stark...

Vor 2 years
fernet punker
fernet punker

Den Josephspfennig sollte man kennen. Und dass "Wachstum" ewig gehen kann, ist eben die Frage. Die Natur kennt kein ewiges Wachstum. Das führt immer zum Zusammenbruch, s. Krebszellen, Bakterien etc. Lese gerade "Die Deflation kommt" von Günter Hannich. Dort wird dargelegt und historisch belegt, dass der Zinskapitalismus immer zu Wirtschaftskrisen und Kriegen geführt hat.

Vor 3 years
Britta Bee
Britta Bee

Das ist ein großer Irrtum. Leben wir nicht artgerecht, also nicht unserer biologischen Bestimmung entsprechend, werden wir krank. Alle Krankheiten entstehen durch biologische Konflikte. Der Entdecker der 5 biologischen Naturgesetze, Dr. G. R. Hamer, ein Krebsarzt, wird seit 1981 von der Pharmalobby aufs Schärfste verfolgt, als Antisemit und Sektenführer verunglimpft. Weil er nicht abschwören wollte, hat man ihm die Approbation als Arzt entzogen. Drei Mordanschläge wurde auf ihn verübt. Heute lebt er im Exil in Norwegen und wird nach wie vor vom Geheimdienst lückenlos überwacht. Hier kann man sich schlau machen und zumindest mal die Startseite durchlesen. www.pilhar.com Oder als leichten Einstieg das Vid auf YT die "5 biologischen Naturgesetze" ansehen. Man muss natürlich nichts glauben, aber das Schöne ist, dass man alles am eigenen Leib erfahren kann.

Vor year
Wolfgang Christ
Wolfgang Christ

Da kann ich Sie beunruhigen, die Natur wird ganz gewaltig zurückschlagen, die Menschheit will da ja nicht auf die warmer hören :((

Vor 2 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+fernet punker Wir stehen als Menschen aus meiner Sicht außerhalb der 'Natur'. Evolution gilt für uns nicht mehr. Damit gelten auch die biologischen Gesetze nicht mehr.

Vor 3 years
swamidurchenwind
swamidurchenwind

Interessante Sichtweise. Bislang bin ich ein Anhänger des PLAN B der Wissensmanufaktur. Obwohl Sie das Schuldgeld gut finden , sind Sie gar nicht so weit weg von den Forderungen von Andreas Popp u. Freunde.

Vor 3 years
Max Mustermann
Max Mustermann

Es gibt keine Schulden, sowie es auch kein Geld gibt, da beides das gleiche ist von zwei verschiedenen Seiten. Man kann im Geldsystem auch keine Schulden tilgen, da jedes Geld wieder eine Schuld eines anderen ist die verzinst wird. Sie können es drehen und wenden wie sie wollen. Wenn keine Schuldner mehr gefunden werden, die sich neu verschulden, sinkt der Zins auf 0 wie gerade zu sehen. Privathaushalte, verschulden sich nicht weiter, Staat will keine neuen Schulden, Unternehmen viel zu wenig Schulden und seit 2002 schon im Schnitt Sparer (ich hab ihnen die Finanzierungsalden der BRD in einem anderen Video darunter gepostet)...Das Wachstum in D kommt nur dadurch dass aktuell 235 MRD € neue Schulden das Ausland macht, da wir sie hier in D ja nicht machen wollen,ansonsten stagniert D genauso wie die ganze Eurozone. Immer nur die anderen sollen Schulden machen, das funktioniert so aber nicht auf Dauer und endet immer. (Frau Musksel faselt dann auch noch völlig ahnungslos :: Wachstum ohne Schulden...Es gibt kein Wachstum ohne Schulden. Es gibt kein Wachstum ohne Schulden !

Vor 3 years
Max Mustermann
Max Mustermann

Aber in unserem Schuldgeldsystem sind Schulden = Geld. Das wollte ich sagen....Ja weil sich sonst keiner mehr verschuldet ! Die wollen, dass Schulden gemacht werden ! Ich habe in einem anderen Video einen Link zu den Finanzierungssalden gemacht 60er bis heute. Der ZIns ist gegen 0, weil es ZU WENIG Schuldner gibt. Viele können nicht, einigen wollen nicht, manche brauchen nicht. Die Welt sucht VERZWEIFELT nach Schuldnern.

Vor 3 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Max Mustermann Sehe ich anders. Wenn in der Steinzeit der eine Pfeilspitzen gefertigt hat und der andere damit gejagt hat ergab sich ein Wachstum, ohne dass Schulden gemacht wurde. (Ok, für die erste geliehene Spitze schon.). Aber ab dann lief unser Wachstum ohne Schulden ab. Das lässt sich auf heute übertragen. Schulden dürfen halt NIE für Konsum sondern nur im Rahmen Wachstum erzeugender Investitionen gemacht werden. Da krankt es heute in der Gesellschaft. Und Deutschland? Wir (auch die Privathaushalte) verschulden uns weiterhin wie blöd, weil die Zinsen halt niedrig sind.

Vor 3 years
Jens Heinich
Jens Heinich

Herr Lüning, hier liegen Sie fällig falsch, leider. Sie haben keine Ahnung was Sozialismus und Kommunismus wirklich bedeuten. Politisch haben Sie wirklich nichts drauf. Ihre fachlichen Beiträge sind sehr gut.

Vor 3 years
swamidurchenwind
swamidurchenwind

+Joe Banax Blödsinn .Wer Dipl.Ing. Maschinenbau und Luft- und Raumfahrt ist ,versteht auch  Exponentialfunktionen. Vermutlich beziehst Du Exponentialfunktion auf den wachsenden Schuldenberg durch Zinseszins , den unsere Politikerzecken zu verantworten haben. Und genau das kritisiert H-L doch.

Vor 3 years
Joe Banax
Joe Banax

+Jens Heinich Wollte ich auch grad schreiben, von einer Expotentialfunktion hat er noch nichts gehört, wie mir scheint. Vom Geldsystem versteht er also nichts. Von Politik auch nicht. Es sollte beim Whisky bleiben, davon versteht er was. Sonst verrennt er sich noch völlig... aus ideologischen Gründen denke ich :-)

Vor 3 years
Labskaus Genießer
Labskaus Genießer

Könnten Sie mal ein Video drehen, in welchen Sie mal den Sozialismus/Kommunismus genau erklären und anschließend erläutern, warum dieses System nicht funktionieren kann? Beste Grüße nach Seeshaupt

Vor 4 years
bambelbino
bambelbino

Sorry, aber dieses Video ist nicht gut. Ein verzinstes Schuldgeldysystem mit Geldschöpfungsmonopol bei den Privatbanken kann nie gerecht sein und niemals dauerhaft funktionierten.

Vor 4 years
FreiDenken
FreiDenken

Oh man, von andren Themen scheinst du dich wirklich interessieren und befasst zu haben, aber von Geldsystem stimmt ja überhaupt nichts was erzählt wird. Man muss mal außerhalb von Deutschland schauen und Geschichtlich auf das Geld eingehen,. Aber hey Kommunismus das ist gleich wieder so ein Thema an Anfang. Da hat jemand überhaupt nichts kapiert. Also nochmal recherchieren ;)

Vor 4 years
Nazi Kommunistenschwein
Nazi Kommunistenschwein

sie haben die endzeitszenarien nicht verlinkt, bei 14:10 ... Eine Frage: Denken sie also, dass man klein und mittelgrosse Betriebe weniger besteuern sollte? Früher war es ja auch so, dass man ab (glaube) 120000 euro jahresgehalt bisschen mehr als 50% steuern zahlen musste (ledig) Heute muss man bereits bei (glaube ca) 54000 bisschen weniger als 50% zahlen. (im zahnarzt war ein magazin "capital- das ende der banken(wie wir sie kennen) ausgelegen^^) Das zeigt doch, dass das gesetz zum nachteil des mittelstandes geändert wurde, bzw. zum Vorteil der Reichen. PS: sehr schön fand ich auch wie sie wertschöpfung erklärt haben ("pfeilspitzen gegen fleisch...")

Vor 4 years
Aktien mit Kopf
Aktien mit Kopf

Geniales Video! Soeben erst den Kanal von einem Kollegen empfohlen bekommen. Viele Grüße, Kolja

Vor 4 years
sqripper
sqripper

Ich war skeptisch, aber von wegen, super erklärt! Was halten sie von teilgedecktem Geld?

Vor 4 years
Family&Van Adventures
Family&Van Adventures

So so Aktien sollen es ein? Was soll z.B. an einer Google Aktie 440,52 Euro wert sein? Das ist nur virtueller Wert, weil es jemanden gibt der soviel zahlen würde. Es steht in keiner Weise eine reeller Wert dagegen. Kommt morgen eine bessere Suchmaschine ist der virtuelle Wert weg. Kennst wer noch Altavista? Yahoo? Aktie ist nicht Aktie, so gesehen gibt es auch Bullshit-Aktien.

Vor 4 years
Gol D. Roger
Gol D. Roger

Google ist mehr als nur eine Suchmaschine.

Vor 9 Monate
USFCO
USFCO

Freue mich auf die "praktischen" Endzeitszenarien! Weiter so!

Vor 4 years
Munich81245
Munich81245

Es ist der Gasteig in München - das Kulturzentrum - es ist nicht Geiselgasteig, das ist die Filmstadt hat nichts mit München zu tun, liegt vor den Toren von München und ist rein privat.

Vor 4 years
Christian Anders
Christian Anders

Schön Herr Lüning, dass Sie bemerken, dass es ohne Kredite ( =Schulden ) nicht funktioniert. Worauf Sie nicht eingehen, ist die buchhalterische Identität zwischen Verschuldung auf der einen und entsprechenden Gläubigerpositionen ( =Vermögen ) auf der anderen Seite. Wenn also gespart werden soll, muss irgendwo auch jemand Kredite aufnehmen und sich verschulden. Es wäre schön, wenn Sie konkretisieren würden, wer das nun sein soll. Da sie gegen Schulden bei Privatpersonen und dem Staat sind, bleiben nur die Unternehmen übrig - klar, als Aktionär ist man immer auch Gläubiger der Unternehmen, von denen man Aktien hält. So weit, so gut: Die wertschöpfende Wirtschaft arbeitet mit dem Ersparten der Bürger und es entsteht Wohlstand für alle. Schön wäre es! Die Frage, warum Unternehmen investieren, so wachsen und dadurch Anlagemöglichkeiten anbieten ist ein (der?) Knackpunkt, über den intensiv zu reden wäre. Die Erwartungshaltung, seine Produkte auch verkaufen zu können, weil die Massenkaufkraft es hergibt, steht diametral zum Mantra der möglichst niedrigen Löhne - hierzu kommt von ihnen in diesem Video und auch in Wirtschaft I-IV nicht viel, obwohl es untrennbar mit Kredit und Zinsen verbunden ist. Und eine Verteilung des Wohlstandes über die Lohnstruktur ist allemal einer Verteilung über den Sozialstaat vorzuziehen, sie sagen auch sehr schön, warum. Mein Fazit: Man kann nicht konsistent über Geld und Wirtschaft reden, ohne auch über Löhne und den Arbeitsmarkt zu reden. Hierzu würde mich ein Video von Ihnen interessieren.

Vor 4 years
Christian Anders
Christian Anders

+Horst Lüning Ihre Einschätzung über die ungünstige Verteilung von produktiven und nicht produktiven Jobs teile ich, ebenso wie  Ihre Ansichten zu Investitions- vs. Konsumkrediten. Worauf ich hinauswollte, war etwas anderes: Dass man das gesamtwirtschaftliche Geschehen nicht ohne eine konsistente Einbindung des Arbeitsmarktes erklären kann. Hier wird nämlich auch ein "Produkt" hergestellt: Der Lohnempfänger aka Konsument, von dem die Wirtschaft insgesamt am Ende lebt. Würden Bullshitjobs mit der Zeit durch produktive Jobs ersetzt, nutzt das der Gesellschaft nur unter der Bedingung, dass die so gewonnene Produktivitätssteigerung Niederschlag in den Löhnen ALLER Arbeitnehmer (auch der nicht produktiven) findet. Nur bei mitwachsender Möglichkeit, das mit der gestiegenen Produktion hergestellte Zeug auch verkaufen zu können (=wachsende Realeinkommen der Kunden), machen Unternehmer Investitionen - Sie werden auch kein neues Lager bauen, wenn Sie nicht glauben, in den nächsten Jahren nicht mehr Whisky verkaufen zu können. Das von Seite der Arbeitgeber. Von Seiten des Staates muss hier v.a. die kalte Progression weg, da bin ich 100%ig bei Ihnen. Ich komme zu dem Schluss, dass das eigentlich Problem nicht das von Ihnen benannte Bullshitjob-Problem ist (auch wenn es trotzdem problematisch ist), sondern die spätestens durch Schröder (jo, ein Roter!) zementierte Lohnzurückhaltungspolitik. Man rühmt sich in Deutschland der dadurch aufgeblähten Leistungsbilanzüberschüsse (man wurde im Zuge der Lohnzurückhaltung bei gleichzeitig fehlendem Wechselkursventil im Euro immer wettbewerbsfähiger) und vergisst, dass man dafür den Binnenmarkt hat zurückfallen lassen - und jetzt sind unsere Kunden im Ausland langsam Pleite. Übrigens großteils die Kunden, zu denen wir per Leistungsbilanzüberschuss unsere Ersparnisse geschafft haben (Kapitalexport ist die gern übersehene andere Seite der LBüberschüsse). Tolles Konzept: Wettbewerb gegen die eigene Kundschaft, der man auch noch dauernd Geld pumpt. Kann nicht gut gehen. DAS ist m.M. nach das eigentliche Problem und es hat seinen Ursprung in der Arbeitsmarktpolitik!

Vor 4 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Christian Anders Über Löhne und Mindestlöhne habe ich schon mehrfach gesprochen. Über den Arbeitsmarkt nur indirekt. Das letzte Mal bei den Bullshit Jobs. @PIl1ZOKT3BIUnd hier haben wir das eigentliche Problem. Mehr als die Hälfte unserer Jobs ist nicht produktiv, sondern bremsend. Sowohl im Staat als auch in der Wirtschaft. Es klafft bei uns eine Schere auf. Wir sollen immer mehr Geld an die Arbeitnehmer für immer weniger produktive und investiv arbeitende Mitarbeiter bezahlen. Klar steigt bei uns noch das BIP. Doch wir sollten nicht verschätzen, dass dieses BIP-Wachstum auf dem Rücken von ganz wenigen produktiven Arbeitnehmern erfolgt. Der Rest sind Bullshit Jobs. Hier habe ich ein Video über diese MINT Eliten gedreht: @fK0Y8cYtosI

Vor 4 years
German Big
German Big

Zins ist ok, aber Zinseszins...denkt ma nach. Exponentielle Zeiten und so...

Vor 4 years
Gol D. Roger
Gol D. Roger

Horst Lüning es braucht nicht mal Zinsen um Zinseszins Effekt zu bekommen. Ein Händler kauft 1 Auto für 10.000, verkauft es für 12.000 also mit 20% Gewinn weiter. Dann kauft er ein auto für 12.000 verkauft es wieder mit 20% weiter also 14.400. Kauft dann 2 Autos für jeweils 7.200 und so weiter...

Vor 9 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

+German Big Wer ja zu Zins sagt, sagt automatisch ja zu Zinseszins. Denn jede Zinszahlung lässt sich in etwas Neues anlegen, was erneut Zinsen bringt. Z.B. in einen Kredit an einer weitere Person. Und wenn Jemand einen Kredit nicht zurück zahlt, muss er im kommenden Jahr erneut für die Schuld Zins bezahlen. Das hat mit Zinseszins nichts zu tun. Erst wenn er Zinsen nicht zahlt und sich die Schuld erhöht, kommt es zu exponentiellen Kurven.

Vor 4 years
Frido Bruehl
Frido Bruehl

Hier muss ich auch mal zwei Dinge anmerken: Das Schuldgeldsystem in der jetzigen Form ist m.M. nach nicht durch die "Zecken im Staat" explodiert. Deren numerale Mehrausgaben sind ja nur in diesem System möglich, da die Geldmenge immer weiter expandiert wird. Beweis dafür ist mathematisch ganz einfach, siehe Jesus-Pfennig. Im Moment ist das schizophrene, dass wir eigentlich eine Hyperinflation bräuchten um mit der expandierten Geldmenge Schritt zu halten. Diese existiert in gewissen Anlagegütern kommt aber nicht in die Realwirtschaft rein, weil die Märkte für diese Güter heutzutage globalisiert sind und sonst der totale wirtschaftliche Kollaps eintreten würde. Mein anderes Problem ist das von ihnen angeführte unbegrenzte Wachstum. Ich bin Anhänger der österreichischen Schule also bitte nicht falsch verstehen. Wir leben, bis jetzt zugegebenermaßen, auf einer einzigen Erde, deren Landfläche und Ressourcen begrenzt sind. Mit mehr Wachstum geht zwingend die Expansion von Gütern und Dienstleistungen und Bevölkerung einher. Hier gibt es zwei Probleme. In einem System unbegrenzten Wachstums sollte ja theoretisch irgendwann jeder mehrere Autos, Häuser, Roboter für den Haushalt, Kinder etc. haben. Später dann Flugzeuge, Helikopter, eigene Brennstoffzellen im Keller und so weiter. Zunehmende Verstädterung etc. Dass der Strom auf der Welt eines Tages unbezahlbar wird ist natürlich Quatsch. Jedoch denke ich, dass wir auf der Ressourcenseite ein Problem bekommen werden. Ich meine dabei nicht seltene Erden oder Erdölprodukte. Jedoch ist das Bedürfnis nach einem eigenen Stück Land und nach Natur bei vielen Menschen stark ausgeprägt, und hier sehe ich den springenden Punkt bei immer mehr Wachstum. Hierunter wird, egal wie viel Verstädterung es noch geben wird, die Natur früher oder später leiden und es zu einem Punkt kommen, an dem die Ausbeutung der Natur die Gewinne nicht mehr rechtfertigt. Ich gewinne große Freude aus einer intakten und vor allem menschenleeren Landschaft. Vielleicht bin das nur ich. Aber diese wird mit "unbegrenztem" Wachstum nicht zu erhalten sein, dass weiß spätestens jedes Kind, das einmal eine Wirtschaftssimulation auf dem Computer gespielt hat. Beste Grüße

Vor 4 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Free Dough Hier bitte etwas längerfristig denken. Global wächst der Wohlstand und damit nehmen die Kinderzahlen ab. Wir werden ein Maximum von knapp 9 Mrd. Menschen 2050 sehen. Aktuell haben wir 7 Mrd. Macht ein kommendes Wachstum von 30%. Das schafft die Erde leicht. Und denken Sie bei Wachstum bitte nicht von 1 auf 2 Autos. Sondern an bessere Autos und teurere Autos. Der Wunsch nach mehr Wohn- und Lebensfläche wird sich so erhöhen können, wie die Anzahl an Menschen nach 2050 wieder abnimmt.Ab 2050 werden wir dann weitgehend auf Photovoltaik und Erdwärme umgestellt haben. Das belastet den Erdball auch nicht weiter.Die wirklichen Probleme sind nicht unser Wachstum hier in der 1. Welt, sondern das zu geringe Wachstum in der 3. Welt. Bangladesch wächst z.B. mit 6-8% p.a. und konnte damit die Kinder pro Frau Rate auf unter 3 drücken. Wo immer wir wirtschaftliches Wachstum sehen, reduziert sich die Anzahl an Menschen.Es muss also unser Ziel sein, die Wachstumsraten nicht bei uns, sondern auf dem Rest des Globus in die Höhe zu bekommen. Das hilft dem Planeten am meisten.

Vor 4 years
funnyvid96
funnyvid96

die leute haben mehr als n dollar am tag, weil n dollar wertloser ist als klopapier? hab wenig ahnung von wirtschaft, aber scheint mir n gutes beispiel für ne beschönigte statistik zu sein

Vor 4 years
Limes Polytheist
Limes Polytheist

Muss Ihnen auf voller Linie recht geben obwohl ich selbst Sozialdemokrat bin. Finde es nur traurig, dass Sie immer alle "Roten" in den Sozialismus Topf schmeißen.

Vor 4 years
Sgt Andrekie
Sgt Andrekie

Wenn man was übers Geldsystem wissen will dann hier: http://www.wissensmanufaktur.net/

Vor 4 years
voiceless
voiceless

Den Gründen für das Bergab kann ich folgen. Trotzdem braucht ein Schuldgeldsystem um zu funktionieren eine permanente Steigerung der Geldmenge also auch der Schulden. Ich gebe (A) 100 aus und will 110 zurück, also müssen auch die zusätzlichen 10 in Umlauf gebracht werden. Also gebe ich (B) 100, der zahlt 10 an (A), hat dann nur noch 90 und ihm fehlen 20. Das ist eine Exponentialfunktion. Wenn Sie das für Quatsch halten, wie soll das auf die Dauer funktionieren, ohne irgendwann alle entstanden Schulden und Vermögen zu zerstören? Ob durch Inflation und Insolvenzen oder durch härtere Maßnamen?

Vor 4 years
c4sh3w
c4sh3w

+Horst Lüning Ich habe vor zwei Wochen einen Kommentar unter ein älteres Ihrer Videos geschrieben. Leider konnte ich meinen Konflikt immer noch nicht auflösen. Ich zitiere mich mal selbst: "Ein weiteres Problem ist doch auch, dass die Differenz zweier Exponentialfunktionen mit ungleicher Basis wiederum eine Exponentialfunktion ist. Bedeutet also, dass, wenn die Geldmenge gemäß einer Exponentialfunktion mit nur minimal höherer Basis wächst als die Wirtschaft, das Geldmengewachstum sich immer noch exponentiell im Vergleich zum Wirtschaftswachstum verhält. Da ist doch eine (zur tatsächlichen Wirtschaftsleistung passende) Regulierung der Geldmenge quasi ein Ding der Unmöglichkeit, oder? Brauchen wir nicht ein Geldsystem, das die Geldmenge an die tatsächliche Wirtschaftsleistung koppelt?" Oder übersehe ich einen (bereits existierenden) regulierenden Mechanismus?

Vor 4 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Xaenom Genau das hatte ich im Video ja erklärt. Es muss keinen Dummen geben. Wenn Schulden, auf Grund von Wachstum zurückbezahlt werden, dann nennt man das die 'Verkürzung der Bilanz' bei den Banken.Und diese Rückzahlung funktioniert, wenn man Schulden nur für Investitionen aufnimmt. Dann kann mit den Investitionen Wachstum und Wohlstand erzeugt werden. Wenn man stattdessen jedoch Konsum auf Pump finanziert, beißt es natürlich den Looser. Konsumentenkredite gehören einfach verboten. Wir weigern uns jedes Mal, wenn ein Kunde einen Whisky auf Raten kaufen will.Schlimm finde ich, wenn dann ein Unternehmer zustimmt und die Forderung an eine Teilzahlungsbank weiterverkauft.

Vor 4 years
voiceless
voiceless

Interessant :) danke ich bin wieder ein Stück weiter gekommen.

Vor 4 years
Christian Anders
Christian Anders

@purepurede: Leider hat Herr Lüning recht, wenn er bemängelt, dass zentrale Zusammenhänge des Wirtschaftssystems einfach nicht verstanden werden. Die Steigerung der Geldmenge ist niemals ein Problem, solange der Wohlstand entsprechend mitsteigt und der Geldmenge ein realer Gegenwert gegenübersteht. Außerdem sollte es IMMER moderate Inflation geben (Für Europa wurde von der EZB das alte Ziel der Bundesbank von 1,9% ausgegeben), da in der Deflation unser Wirtschaftssystem nicht überlebensfähig ist. Weder Wachstum noch Zinseszins müssen zu Problemen führen, trotz ihrer Exponentialität. Man kann über das Wachstum Werte schaffen, aus denen Zinsen bezahlt werden können. -> Und Wachstum ist in der Tat unendlich möglich. Die Leute begreifen leider nie, dass Wachstum nicht "immer mehr vom Gleichen" heißen muss und die Zunahme an Volksvermögen nicht zwangsläufig ressourcenverbrauchend sein muss. Aber die Wachstumspaniker haben mittlerweile auch ihre Nische gefunden...

Vor 4 years
TNT
TNT

Sehr schlechtes Video. Bei vielen Dingen liegen Sie völlig richtig. Aber Geldkritik und Sozialismus, da haben Sie leider nur unbelegte Vorurteile. Lesen sie mal ökonomische Bücher aus der DDR. Da gehts um Wertschöpfung und Wohlstanderzeugung. Nicht(!) um Umverteilung. Dass der Sozialismus gescheitert ist: geschenkt. Und er war auch nicht gut. Aber ihre Meinung darüber ist faktisch falsch! Zum anderen: warum soll der Sparer nicht bestraft werden? Er verhindert Konsum! Er verhindert den Austausch der Wirtschaft. Er könnte stattdessen Aktien kaufen. Oder Edelmetalle. Oder oder oder. Desweiteren: Sparen ist ein Vorteil, oder? Sonst würde es ja nicht gemacht. Aber für deinen Vorteil müsste man bezahlen und nicht noch mit Zinsen belohnt werden.

Vor 4 years
Peldimaster Copter van Hatred
Peldimaster Copter van Hatred

+TNT Nie Lügen erzählt. haha

Vor 4 years
g8p1
g8p1

+TNT Einfach die Dinge von psychologischer Seite betrachten und dann wird einem sofort alles klar. Aber auch ein ungebildeter Mensch mit Gewissen und gesundem Menschenverstand wird verstehen, dass das System gegen die Menschen und Natur agiert.

Vor 4 years
TNT
TNT

+g8p1  Ein Teil der Bücher kenne ich und hab ich selbst. Ich glaub meine Kritik kam nicht an, darum im Klartext: Sozialismus ist große Scheisse. Aber man sollte ihn fundiert kritisieren und nicht mit Dummlaber von Wessis, die keine Ahnung haben und nur Propagandasülze wiedergeben. Ich konnte zu DDR-Zeiten bayrische Sozialkundebücher lesen. Zu DDR-Zeiten hat man den Westen natürlich im Unterricht kritisiert. Man hat gutes verschwiegen und schlechtes aufgebauscht. Aber nie Lügen erzählt. In bayrischen Schulbüchern standen Lügen über die DDR drin. Das hatte mich 1988 entsetzt. Und war ein wichtiges Puzzlesteinchen bei der Beurteilung der westlichen Medien, die eben nicht nur gerne verschweigen, sondern auch Lügen. Der Rest erledigte die Wende und die Berichterstattungen darüber. Und wir dachten, nur der DDR-Rundfunk ist Propaganda und die westlichen objektiv ... nun ja. In der Wahlwerbung beschwert sich die NPD auch über die linke Presse. Blöd nur, dass keine andere Partei von der Presse so angegriffen wurde und im negativen Licht dargestellt wird, wie die Linke. Selbst die AfD wurde hochgejubelt. Manchmal herrscht ein kleines standortbezogenes Wahrnehmungsproblem vor. Gewöhn dir ab, hinter Kritikern weltanschauliche Gegner zu vermuten.

Vor 4 years
g8p1
g8p1

+TNT Vergessen. Das wichtigste in 8 Minuten verfasst. Wenn man das kapiert hat, dann will man keinen Sozialismus und andere Kuriositäten mehr: Philosophie der Freiheit - FreiwilligFrei

Vor 4 years
g8p1
g8p1

+TNT Hallo. Eine Buchempfehlung an dich, falls du magst: Maos Großer Hunger - Frank Dikötter Ohne den Westen (Kredite, Technologie, Patente, Lieferungen, Geld) wäre kein Sozialismus möglich. Empfehle: Wall Street und der Aufstieg Hitlers - Antony C. Sutton Und hier ein Video auf Youtube: Prof. Antony Sutton Wall Street Hitler und die russische Revolution

Vor 4 years
TNT
TNT

Geldkritik ist nicht links. Die Linken sind traditionell völlig blind für das Geldsystem,

Vor 4 years
Hermann Schmid
Hermann Schmid

Alles richtig, was sie sagen. Erlauben sie mir eine kleine Anmerkung: Aus meiner Sicht ist der Hauptgrund für die galoppierende Staatsverschuldung nicht ein paar unsinnige Investitionsprojekte wie eine Konzerthalle, ein Bahnhof oder ein Flughafen. Die stechen halt bloss so schön prominent heraus. Der wirkliche Grund für die ganze Misere liegt im modernen Sozialstaat, mit seinen milliardenschweren Wohlfahrts- und Umverteilungsprogrammen. Da gehen einerseits die ganzen Milliarden verloren und andererseits werden die Anreizsysteme korrumpiert.

Vor 4 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+Hermann Schmid Klar, der größte Anteil im Bundeshaushalt hat der Sozialetat. Hier liegt so ziemlich alles im Argen. Hier sind wir auch bei den Problemen den Demokratie. Beschenkt man mehr als 50% der Bürger, dann ist ein System solange stabil, bis ihm das Geld ausgeht. Das Schuldensystem ist ein großer Wählerstimmenkauf. Das ist die eigentliche Korrumption.

Vor 4 years
dangerj0e
dangerj0e

Der Chinesische Staat hat ca. 50% aller Europäischen Staatsanleihen aufgekauft!

Vor 4 years
HesseJamez
HesseJamez

+Nazi Kommunistenschwein Klar - läuft alles nach Plan. NWO lässt grüssen. Bei Assad fragt man sich allerdings mittlerweile, ob er nicht doch das kleinere Übel wäre, in Anbetracht der Alternativen. Selbst die PKK wurde inzwischen wieder hoffähig.

Vor 3 years
Nazi Kommunistenschwein
Nazi Kommunistenschwein

+Kandiszucker naja die letzten die ihr öl nicht mehr in doller abrechnen wollten (gaddafi, hussein, assad, putin...) gehörten kurz darauf zur "achse des bösen" und hatten KOMISCHERWEISE einen bürgerkrieg. Bei China ist sowas eben nicht so einfach (bei russland hats ja bisher auch nicht geklappt/pussy riot). Ich gebe ihnen recht Herr Lüning, ich würde sogar sagen das ganze ist verdammt spannend. Entweder ist das mein subjektives Empfinden, oder die Welt(-machtverteilung) ist im Wandel... ^^

Vor 4 years
Family&Van Adventures
Family&Van Adventures

+Horst Lüning  China ist bekanntlich der größte Gläubiger der USA. Irgendwo hin müssen da die Dollarmassen. China hat so die USA in der Hand. Würden die nur ein kleinen Teil ihrer liquiden Dollarreserven freisetzten und z.B. einkaufen gehen, wäre die USA pleite. Interessanterweise gehen unsere chinesischen Zulieferer immer mehr dazu über, die Rechnungen nicht mehr in Dollar sondern in Euro zu stellen. Ich denke jetzt ist Europa dran.

Vor 4 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+dangerj0e Und die der USA auch! Ein wirklich interessantes Szenario.

Vor 4 years
adi331
adi331

Schuldgeld ist Scheiße . Das hat nichts mit rotem Denken zu tun. Jemand der wirklich libertär denkt , der lasst die Menschen selbst entscheiden welches Geld sie verwenden. Dann können Sie gerne Ihr Schuldgeld verwenden mit einer netten Inflation von mehren % pro Jahr , und ich verwende dann schön Währungen mit begrenzter Geldmenge und deflationärem Charakter. 

Vor 4 years
Gol D. Roger
Gol D. Roger

Deflationäre Wärungen sind Unsinn. Wenn das Geld mehr wert wird, wer gibt es dann aus? Eignet sich nicht zum bezahlen.

Vor 9 Monate
Christian Anders
Christian Anders

+Horst Lüning Naja, die Anlagegüter hinter den Staatsschulden sind zwar nicht konkret benannt, aber die Zinsen auf Staatsschulden werden aus der Wirtschaftsleistung der gesamten Volkswirtschaft gedeckt (die ja nicht von nichts kommt). Man könnte natürlich direkt Aktien von Unternehmen kaufen, die man für besonders zukunftsträchtig... ach, wem sage ich das? ;-)

Vor 4 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+adi331 Möchte ich so nicht stehen lassen. Schuldgeld ist gut, wenn man es nicht missbraucht. Ich kenne aber kein besseres System als das Schuldgeld. Weil Banken und Staat in einem Boot sitzen, wird das Schuldgeldsystem völlig missbraucht. Der Staat müsste genauso Anlagegüter beleihen, wie der Unternehmer oder der Privatmann. Dass Staatsschulden ohne Sicherheiten vergeben werden ist die eigentliche Krux.

Vor 4 years
adi331
adi331

Sehe ich auch so. Schuldgeld ist für mich das schlechteste Geldsystem dass , ich mir vorstellen kann.

Vor 4 years
Horst Lüning
Horst Lüning

+adi331 Wettbewerb in den Geldsystemen ist wichtig. Dazu gehören Gold genauso wie Bitcoins und die freie Wahl des Anlagegutes. Damit die Konvertierbarkeit des Geldes.

Vor 4 years
heiner lauter
heiner lauter

Ich habe mein Geld hauptsächlich an der Börse investiert, bin liberaler Marktwirtschaftler, aber das Hauptproblem mit dem zinsbasierten Geldsystem ist meiner Meinung nach, daß irgendwann das meiste Geld in der Hand von wenigen ist. Irgendwann kippt  das dann politisch und es gibt einen Währungsreset.Keine Währung hielt bis jetzt ewig, daher sind gerade auch aktuell Sachwerte so wichtig.

Vor 4 years
Gol D. Roger
Gol D. Roger

heiner lauter Vor 100 Jahren war es in den Händen von wenigen. Jemand der wohlhabend ist kann auch Geld verlieren.

Vor 9 Monate
MrKnatterton
MrKnatterton

Wenn die Teuerungsrate 3% ist und ich mir Geld für 2% leihen kann, dann hab auch ich einen Vorteil vom niedrigen Zins. Warum? Als Beispiel, ich möchte mir ein Auto kaufen und benötige dafür 30.000€ Wenn ich dafür 3 Jahre Sparen muss ist mein Geld in dieser Zeit auf der Bank real weniger geworden, ich bekomme ja faktisch keine Zinsen, die Teuerungsrate hat also mein Geld weniger Wert gemacht. Das Auto wird in den 3 Jahren auch teuerer geworden sein. Kaufe ich mir nun das Auto gleich und Zahle 2% Zinsen auf die Summe so habe ich real die Teurungsrate umgangen. Ich habe das Auto sofort, und habe nicht mehr Arbeitsleistung erbringen müssen, mein Lohn wird ja auch weiterhin gestiegen sein. Und auch wenn man es kaum glauben mag, es gibt tatsächlich vereinzelt Privatkredite mit kurzer Laufzeit um 2%. Wenn ich allerdings, wie so oft in Deutschland, überteuerte Immobilien kaufe kann der Kredit noch so billig sein. Die Blase wird platzen und ich habe wieder Geld verloren.

Vor 4 years
Christian Anders
Christian Anders

+Denk Nach Bezeichnend, dass dir auf eine mehrstufige Argumentation nur einfällt: "Das ist Zwang und deshalb schlecht!" Und das dann als Logik deklarierst. Mit den ca. 30 Zeilen, in denen argumentiert wird, warum dieser spezielle Zwang doch zu etwas gut sein könnte, muss man sich mit dieser Einstellung dann gar nicht erst beschäftigen. Wie praktisch. Du bist gezwungen in Spielstraßen Schritttempo zu fahren. Du bist gezwungen, dich dabei anzuschnallen. Du bist gezwungen, niemanden umzubringen, der dir auf den Keks geht. Alles durch Gesetze verboten und im Zweifel per Zwang durchgesetzt bzw. geahndet. Diese Zwänge haben natürlich noch nie zu was Gutem geführt, weil Zwang immer schlecht ist. Versteht jedes Kind...

Vor 4 years
Christian Anders
Christian Anders

+Denk Nach *Seufz* Natürlich ist ein Mindestlohn immer ein Anteil der gesamten Wertschöpfung. Der kann folglich nicht beliebig hoch sein... habe ich auch nie behauptet. Ein Grenze von x% des Durchschnittslohns der gesamten Volkswirtschaft wäre ein Richtwert. Sagen wir 50%. Zitat: "Und wieso sollen sie mehr Knete raushauen überhaupt?" Weil wir wollen, dass die Unternehmen investieren und das tun sie nur, wenn sie die Produktivitätsfortschritte, die sie mit ihren Investitionen machen, auch am Markt abzusetzen erwarten. Dafür muss der Markt mit der Produktivität mitwachsen. Der Markt ist aber abhängig von dem, was die Masse der Menschen konsumiert. Konsum auf Pump ist Mist, also muss er aus den Einkommen bezahlt werden. Die Sparquote der Menschen wollen wir auch nicht senken. Folglich müssen die Realeinkommen mit der Produktivität mitwachsen. Zitat: "Man wird nur reicher indem man spart und investiert und nicht konsumiert." Der Denkfehler ist offensichtlich: Das können nie alle machen. Saldenmechanisch gibt es eine Identität zwischen Ersparnissen und Schulden. Wer darüber spricht, wer sparen soll, muss auch wissen, wer die Schulden machen soll. Wir wollen nicht das es die Bürger oder der Staat sind. Bleiben die Unternehmen, die sich nur verschulden, wenn sie investieren wollen. Die investieren nur, wenn sie positive Erwartungen an den Markt haben. Der wiederum produziert positive Erwartungen über die Kauflust der Menschen. Diese hängt am Einkommen. Und so hängt alles zuammen. Der Konsum der Masse ist nunmal das Einkommen der Unternehmer - und somit über den Lohn auch wieder das Einkommen der Masse. Zitat: "Arbeitgeber können überhaupt nicht einheitlich niedrigen Lohn zahlen, wegen Angebot und Nachfrage der Arbeitnehmer." Wenn der Arbeitsmarkt nach dem selben Angebots/Nachfrage-Mechanismus wie der Gütermarkt funktionieren würde, Hättest du Recht. Tut er aber genau nicht. Argumentation siehe oben! So. Jetzt zusätzliche Argumente: Unternehmer, die unterhalb des Existenzminimums Löhne zahlen, werden über das Aufstockersystem auch noch subventioniert. Zwei Alternativen: 1) Aufstocken weg, haben die Menschen halt Pech gehabt. 2) Den niedrigen Lohn weg, hat das Unternehmen halt Pech gehabt. Vielleicht kann ich mich mit dir zumindest darauf einigen, dass Alternative 1) in einem Sozialstaat nicht angeht. zu 2) Dann muss es nunmal verboten sein, Löhne zu zahlen, die einen nach 40h/Woche unter dem Existenzminimum  zurücklassen. Arbeitsplätze, die ausschießlich über die Niedriglohnschiene existenzfähig sind, bringen keine Innovationen, keinen Fortschritt, kein gar nix. Ansonsten zu deiner Antwort: Ich wollte Logik und bekam Polemik. Jeder wie er kann, aber wieso muss man dann "Denk Nach" heißen?

Vor 4 years
Christian Anders
Christian Anders

+Denk Nach Wer hier Recht hat kann kein Kommentar, sondern höchstens die Geschichte beweisen und die braucht noch etwas Zeit... Zum Mindestlohn: Die wenigen UNABHÄNGIGEN Studien hierzu konnten die negativen Arbeitsmarkteffekte nicht messen. Die Auftragsstudien interessierter Lobbygruppen messen (oder meistens: prognostizieren) komischerweise immer das Gegenteil. Wirf einen Blick in die USA nach Seattle, falls du interessiert bist, da läuft das Experiment grad in Realtime. Wenn du mir logisch schlüssig erklären kannst, wie es funktionieren soll, wenn alle Arbeitgeber ihren Arbeitern möglichst niedrigen Lohn zahlen, während sie gleichzeitig darauf angewiesen sind, dass die selben Arbeiter als Konsumenten ordentlich Knete raushauen, will ich nix gesagt haben.

Vor 4 years
Christian Anders
Christian Anders

+Denk Nach 1.) Was du über die Kaufkraft sagst ist exakt das, was ich mit dem Oma-Beispiel ausgedrückt habe! 2.) Gibt es heute einen Niedriglohnsektor, den es zu Zeiten der Flächentarifverträge schlicht nicht gab. Zusätzlich gibt es heute den Euro, der Aufwertung trotz Leistungsbilanzüberschuss in D verhindert -> auch das ist ein Kaufkraftverlust für alle. Genau deshalb müssen heute viele als Doppelverdiener ran. 3.) Bin ich genau NICHT der Meinung der Bundesbänker, Inflation nur über die Geldmenge steuern zu können -> gerade weil sie Hardliner in Sachen Inflationsbekämpfung sind, fand ich sie als Leumundszeugen für die Notwendigkeit moderater Inflation passend. 4.) Die Kaufkraftverluste in 1.) und 2.) sind einer versauten Politik geschuldet und nicht der Inflation. Wenn ich sage, dass es die Löhne (my dear) sind, dann meine ich: Sie sind zu niedrig und steigen zu langsam. Uns fehlt ein Mindestlohn deutlich über 8,50. Uns droht genau deshalb gerade eher Deflation denn Inflation -> und damit wird Europa zu Grunde gehen. Wenn man hier nicht gestern wach wird, gewinnen in Frankreich 2017 die Faschisten und dann krachts im Gebälk. Zu deinem letzten Satz: Ein Gespräch beinhaltet immer, dass der andere Recht haben könnte... und dass du mich auf Seite der "Falken" verortest zeigt, dass du mich genau falsch verstanden hast. Das Gegenteil ist richtig.

Vor 4 years
Christian Anders
Christian Anders

+Denk Nach Wenn man einfach die Leute fragt, wird immer alles zu schnell teurer. Kein Mensch, den man auf der Sraße fragt, rechnet z. B. in Kaufkraftparitäten. Der empirische Wert einer solchen Befragung liegt nur darin, die gefühlte Inflation zu ermitteln. -> Meine Oma weiß noch, wie billig alles in den 1960ern war. Mit ihrer heutigen Rente wäre sie damals richtig reich gewesen, scherze ich dann immer und sie sieht das völlig ernsthaft genauso. Leute wie meine Oma haben immer Inflation, auch in Japan. Den Verbraucherpreisindex(!) (nix Assets) von Japan findet man schnell und die Zeitreihe zeigt deutlich, dass Japan in einer Deflationären Falle darniederlag. Der VPI weist allein in den 2000ern jahrelang negative(!) Werte auf. Zur Erinnerung: Sogar die Falken der Deutschen Bundesbank halten 1,9% Inflationsrate für erstrebenswert. Wenn's keine Ressourcenschocks gibt, ist Inflation nachfragegetrieben und kommt nicht "einfach so" vom Geld. Und in den meisten Fällen hängt die Nachfrage an der Massenkaufkraft -> Es sind die Löhne, my dear.

Vor 4 years

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